Castel Gandolfo bereitet sich auf Sonntagsmesse mit Leo XIV. vor
Die Pfarrei San Tommaso da Villanova in Castel Gandolfo erwartet Papst Leo XIV. zur Feier der Sonntagsmesse am 13. Juli. Der polnische Pfarrer Tadeusz Rozmus berichtet von großer Beteiligung in der Gemeinde und sieht in dem Besuch ein Zeichen der Einheit
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Quelle
Thomas von Villanova – Wikipedia
Sebastian Sanson Ferrari und Mario Galgano – Castel Gandolfo
In der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo laufen die Vorbereitungen für ein besonderes Ereignis: Papst Leo XIV. wird am Sonntag, dem 13. Juli, um 9.55 Uhr die heilige Messe in der Pfarrkirche San Tommaso da Villanova feiern – wir übertragen die Feier live und mit deutschem Kommentar auf unserer Homepage, auf unserem Youtube-Kanal und bei unseren Partnersendern. Die Kirche, ein architektonisches Werk von Gian Lorenzo Bernini, wurde einst von Papst Alexander VII. in Auftrag gegeben und ist dem heiligen Thomas von Villanova, einem spanischen Augustiner, geweiht.
“Kommt her und schaut einander in die Augen”
Anlässlich der Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche und der Ukraine Recovery Conference (Ukraine-Wiederaufbaukonferenz) in Rom rufen kirchliche Autoritäten eindringlich zu Friedensbemühungen auf. Im Mittelpunkt stehen humanitäre Hilfe, diplomatische Initiativen und die Rolle der Kirche als Hoffnungsträger
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Quelle
Internationale Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine beginnt in Rom | tagesschau.de
Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine | tagesschau.de
Internationale Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine beginnt in Rom | tagesschau.de
Ukraine – Schweizer Bischofkonferenz
Russland attackiert Botschaft des Papstes in Kiew mit Drohnen!
Mario Galgano – Vatikanstadt
“Beeilt euch, dieser Wahnsinn muss ein Ende haben.” Mit diesen Worten wandte sich der Großerzbischof von Kyiv, Swjatoslaw Schewtschuk, in einem eindringlichen Appell an die internationale Öffentlichkeit. Die Zerstörung in seinem Land sei nicht nur militärischer Natur, sondern ziele in erster Linie auf die Zivilbevölkerung: “Es ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.” Der Großerzbischof befindet sich derzeit in Rom, wo die Synode der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche im Päpstlichen Kolleg St. Josaphat tagt – parallel zur internationalen Wiederaufbaukonferenz URC2025.
Papst Leo XIV. empfängt ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Castel Gandolfo
Papst Leo XIV. hat am Mittwoch seine Sommerpause in Castel Gandolfo unterbrochen, um dort den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, zu empfangen
Quelle
Ein großes christliches Zeugnis, das im Westen zu wenig bekannt ist
Vatikanstadt – Donnerstag, 10. Juli 2025
Papst Leo XIV. hat am Mittwoch seine Sommerpause in Castel Gandolfo unterbrochen, um dort den Präsidenten der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, zu empfangen. Es war das zweite Treffen der beiden nach dem kurzen Gruß, den sie am 18. Mai im Vatikan anlässlich der Messe zur Eröffnung des Pontifikats von Leo austauschten.
Laut einer offiziellen Erklärung des Heiligen Stuhls sprachen die beiden Staatsoberhäupter über den anhaltenden Konflikt und “die Dringlichkeit, gerechte und dauerhafte Wege zum Frieden zu finden”.
Papst empfängt Selenskyj in Castel Gandolfo
Der ukrainische Präsident hofft auf ein “hochrangiges Treffen, um diesen Krieg zu beenden”. Dabei setze man auf die Vermittlung des Vatikans, so Wolodymyr Selenskyj im Nachgang auf die Begegnung mit dem Kirchenoberhaupt in Castel Gandolfo an diesem Mittwoch
Selenskyj hält sich derzeit in Rom auf, wo er in den kommenden Tagen an einer internationalen Wiederaufbau-Konferenz teilnehmen wird, zu der Staats- und Regierungschefs, darunter der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, sowie Experten auf dem Gebiet des Wiederaufbaus erwartet werden.
“Ich bin Seiner Heiligkeit sehr dankbar für dieses Treffen – und natürlich für die Hilfe des Vatikans in Bezug auf unsere Kinder: Die Hilfe mit dem Gebet – und nicht nur das -, um unsere Kinder zurückzubekommen, die während dieses Krieges durch Russland geraubt wurden, und sie zu ihren Verwandten in der Ukraine zurückzubringen”, so Selenskyj im Anschluss an das private Gespräch mit Leo XIV. vor Journalisten.
Castel Gandolfo und die Päpste: Eine bewegte Geschichte
Seit dem 17. Jahrhundert nutzen die Päpste das malerische Städtchen in den Albaner Bergen als Sommerresidenz: ein Ort der Erholung, aber auch der historischen Entscheidungen. Vom Bau der päpstlichen Villen über die dramatischen Kriegsjahre bis zum Rücktritt Benedikts XVI. war Castel Gandolfo oft Schauplatz historischer Momente in der Geschichte des Papsttums. Mit dem Aufenthalt von Papst Leo XIV. beginnt nun ein neues Kapitel in dieser traditionsreichen Beziehung
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Quelle
“Castel Gandolfo 1944”: Als die Papstresidenz zum Flüchtlingslager wurde – Vatican News
Papst Leo XIV. beginnt Urlaub in Castel Gandolfo – Vatican News
Silvia Kritzenberger und Paolo Ondarza – Vatikanstadt
Man schrieb den 10. Mai 1626, als mit Urban VIII. (Maffeo Vincenzo Barberini) zum ersten Mal ein Papst beschloss, die heißen Sommermonate in Castel Gandolfo zu verbringen. Seitdem hat es die Päpste immer wieder in den malerischen Ort vor den Toren Roms gezogen.


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