Mongolei
Mongolei – Bischof Padilla ist tot: Mongolei trauert um ihren ersten Bischof
Quelle
Bischof aus der Mongolei in der Schweiz
Kirche in Not
Ulaanbaatar, Fidesdienst, 26. September 2018
Bischof Wenceslao Padilla von der Kongregation der Scheut-Missionare (CICM) und erster Bischof der Mongolei, starb am vergangenen 25. September im Alter von 68 Jahren an einem Herzinfarkt. Der Bischof begleitete seit 26 Jahren die ersten Schritte der jungen mongolischen Kirche.
Der aus den Philippinen stammende Bischof Padilla wurde 1992 beauftragt in der Mongolei nach der Auflösung der Sowjetunion als Oberer die “Missio sui iuris” wieder zu eröffnen und hat das Land seither nicht mehr verlassen. Heute trauert die kleine Ortskirche und erinnert sich an ihn als eine sehr gläubigen Menschen, der sein ganzes Leben den Dienst der Armen und die Erziehung von Kindern und Jugendlichen gestellt hat.
USA
USA: Kardinal Dolan drängt auf Vatikan-Untersuchung
Quelle
USA: Mehrere Bischöfe für Sondersynode
USA: Bischofskonferenz zieht Konsequenzen aus Missbrauchsskandal
USA: Kardinal Dolan drängt auf Vatikan-Untersuchung
Der New Yorker Kardinal Timothy Dolan drängt auf eine kirchliche Untersuchung der US-Kirche durch den Vatikan. Er erwarte „ungeduldig“ eine Apostolische Visitation, um den Missbrauchsskandal um den New Yorker Alt-Erzbischof Theodore McCarrick aufzuklären, sagte Dolan laut dem „Catholic Herald“.
Leitlinien Missbrauch von Minderjährigen
Kongregation für die Glaubenslehre – Rundschreiben um den Bischofskonferenzen zu helfen, Leitlinien für die Behandlung von Fällen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen durch Kleiriker zu erstellen

Quelle
Veränderungen in den ‘Normae de gravioribus delictis’ 2010
Kongregation für die Glaubenslehre – Vollständige Liste der Dokumente
Zu den wichtigen Verantwortlichkeiten des Diözesanbischofs im Hinblick auf die Sicherung des Gemeinwohls der Gläubigen und insbesondere auf den Schutz von Kindern und Jugendlichen gehört es, auf eventuelle Fälle sexuellen Missbrauchs Minderjähriger durch Kleriker in seiner Diözese angemessen zu reagieren. Dies beinhaltet sowohl die Festsetzung von geeigneten Verfahren, um den Opfern derartiger Missbräuche beizustehen, als auch die Bewusstseinsbildung der kirchlichen Gemeinschaft im Blick auf den Schutz Minderjähriger. Dabei ist für die rechte Anwendung des einschlägigen kanonischen Rechts zu sorgen; zugleich sind die entsprechenden staatlichen Rechtsvorschriften zu beachten.
“Es gibt hier nichts zu beschönigen”!
„Ich schäme mich – auch dafür, dass nachweislich vertuscht wurde“
Quelle
KathTube: – Domradio – Kölner Kardinal Woelki: Wort des Bischofs zum Missbrauchs- und Vertuschungsskandal in unserer Kirche – “Es gibt hier nichts zu beschönigen!
‘Korruption der Lehre zieht immer die Korruption der Moral nach sich’ („Nicht der Klerikalismus, was immer das sein mag, sondern die Abkehr von der Wahrheit und die moralische Zügellosigkeit sind die Wurzeln des Übels.“ )
16. September 2018
„Ich schäme mich – auch dafür, dass nachweislich vertuscht wurde“
Kardinal Woelki zum Missbrauchsskandal: „Bin persönlich zutiefst getroffen, und ich schäme mich an dieser Stelle für meine Kirche. Dafür, dass sie es zugelassen hat … weil man den Ruf der Institution über das Wohl des Einzelnen gestellt hat.“
Vertrauensverhältnis zerrüttet UPDATE
DBK beendet Zusammenarbeit mit Kriminologischem Forschungsinstitut
‘Der Grad der Vertuschung ist abtemberaubend’
KathTube: Bischof Oster wendet sich an die Missbrauchsopfer
Bischof Ackermann: Deutsche Bischofskonferenz kündigt den Drittmittelvertrag über kriminologische Missbrauchsforschung “aus wichtigem Grund”, “das Vertrauensverhältnis zwischen dem Direktor des Instituts und den deutschen Bischöfen ist zerrüttet”.
Bonn, kath.net/DBK, 9. Januar 2013
Zum Projekt einer kriminologischen Erforschung sexuellen Missbrauchs im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz, das zwischen dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) und dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e. V. (KFN) verabredet wurde, erklärt Bischof Dr. Stephan Ackermann als Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz für Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich:
Papst: Skandale in Kirche zeugen von „geistlichem Abgrund“
Ein „geistlicher Abgrund“, „Gott, der zum Schweigen gebracht wird“: Papst Franziskus hat an diesem Donnerstag einmal mehr über Missbrauch und ähnlich gelagerte Skandale in der Kirche gesprochen
Quelle
Missbrauch: Franziskus bestellt alle Boschofskonferenz-Vorsitzenden ein
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Nur Stunden vor einem Krisengipfel zum Thema Missbrauch, zu dem US-Bischöfe im Vatikan erwartet wurden, empfing der Papst neuernannte Bischöfe aus aller Welt in Audienz. Dabei rief er sie dazu auf, sich besonders um den Klerus und die Priesteramtskandidaten zu kümmern.
„Wir können nicht auf die Herausforderungen, die wir im Zusammenhang mit ihnen erleben, antworten, wenn wir nicht unsere Prozesse der Auswahl, Begleitung und Bewertung erneuern. Unsere Antworten werden ohne Zukunft sein, wenn sie nicht den geistlichen Abgrund erreichen, der in nicht wenigen Fällen skandalöse Schwächen möglich gemacht hat.“


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