2016 Jubiläum der Barmherzigkeit
Echte und falsche Barmherzigkeit
Impuls zum Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit, Jahreskreis C — 3. April 2016
Rom, 1. April 2016, Zenit.org, Peter von Steinitz, Kommentar zu Sonntagslesungen im Jahreskreis
Seit Jahren tobt in Syrien und anderen Ländern des Nahen Ostens ein unbarmherziger und zugleich sinnloser Krieg, der in der letzten Zeit sich nach und nach auf Europa ausdehnt. Eine Lösung ist nicht in Sicht.
In diesem Jahr hat die Kirche, hat der Hl. Vater immer wieder die Barmherzigkeit Gottes beschworen, die unsere einzige Rettung ist. Es ist nämlich nicht unmöglich, dass die Menschen den Spiess umdrehen und das Wort Jesu befolgen: „Seid barmherzig wie euer Vater im Himmel barmherzig ist!“ (Lk 6,36)
Ausserordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit
Jubiläum der Göttlichen Barmherzigkeit
Quelle
KathTube: Franziskus – Predigt am Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit 3.4.2016
KathTube: Papst Franziskus Regina caeli 3.4.2016: Franziskus bekräftigt seine Nähe zum gequälten Volk der Ukraine.
„Noch viele andere Zeichen, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind, hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan“ (Joh 20,30). Das Evangelium ist das Buch der Barmherzigkeit Gottes, das gelesen und wieder gelesen werden muss. Denn alles, was Jesus gesagt und getan hat, ist Ausdruck der Barmherzigkeit des Vaters. Aber nicht alles ist aufgeschrieben: Das Evangelium der Barmherzigkeit bleibt ein offenes Buch, in dem die Zeichen der Jünger Christi – konkrete Taten der Liebe als das beste Zeugnis der Barmherzigkeit – weiter aufzuschreiben sind. Wir alle sind berufen, lebendige Schreiber des Evangeliums, Überbringer der Guten Nachricht für alle Männer und Frauen von heute zu werden. Wir können dies tun, indem wir die Werke der leiblichen und der geistigen Barmherzigkeit vollbringen. Sie sind die Grundhaltung des christlichen Lebens.
Barmherzigkeitssonntag und Weisser Sonntag
2. Sonntag der Osterzeit – Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit und Weisser Sonntag
Quelle
YouTube: Bild der Barmherzigkeit Gottes „Jesus, ich vertraue auf Dich” und Heiliges Jahr der Barmherzigkeit
Verehrung der Göttlichen Barmherzigkeit
Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit
Die Gemeinde lebt vom Glauben an Christus, den Auferstandenen. Dieser Glaube ist Staunen und Freude, er ist Dank und Treue. Wer sich von der Gemeinde absondert, hat es schwer mit dem Glauben. Der Glaube lebt nicht vom Grübeln, sondern vom Hören, vom gemeinsamen Gotteslob und Gottesdienst, auch von den gemeinsamen Aufgaben.
Barmherzigkeitsonntag
Predigt von Johannes Paul II. zur Heiligsprechung von Sr. Maria Faustyna Kowalska – Sonntag, 30. April 2000
„Jede Diözese soll ‚Werk der Barmherzigkeit‘ starten“
Franziskus: „Jede Diözese soll ‚Werk der Barmherzigkeit‘ starten“ CTV: Nächste Live-Übertragung
Quelle
Papst betet mit Pilgern zum Barmherzigkeitssonntag
Vatikan: Hl. Jahr der Barmherzigkeit
Päpstlicher Rat zur Förderung der Neuevangelisierung
Osservatore Romano
Papst gründet neue Behörde für säkularisierten Westen
Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen der Barmherzigkeit, die viele Gesichter hat. Papst Franziskus hat diesem Samstagabend, dem Vorabend vor dem Barmherzigkeitssonntag, auf dem Petersplatz die Virgil gefeiert. Seit Donnerstag sind in Rom schon tausende Pilger, um mit dem Papst an diesem Sonntag den „Tag der Göttlichen Barmherzigkeit“ (Dies Divinae Misericordia) zu feiern. Gemäss den Organisatoren des Heiligen Jahres – dem Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung – handelt es sich um einen der vielen Höhepunkte im gesamten Barmherzigkeitsjahr.
Apostolat mit Hindernissen
Wie Schwester Faustina Kowalska und Papst Johannes Paul II. die Verehrung der göttlichen Barmherzigkeit förderten
Hl. Faustina: Diverse Beiträge
Von Krakau aus wurde das Bild des Barmherzigen Jesus zu einem der weltweit bekanntesten Gnadenbilder
Von Stefan Meetschen
Papst Johannes Paul II. (1920–2005), Schwester Faustina Kowalska (1905–1938) und die göttliche Barmherzigkeit – für viele Katholiken in der ganzen Welt gehören diese drei eng zusammen. Denn: widmete sich der polnische Papst, der am Vorabend des Festes der göttlichen Barmherzigkeit starb, nicht bereits in seiner zweiten Enzyklika („Dives in misericordia“) dem göttlichen Erbarmen? Sprach er die polnische Nonne nicht selig (1993) und dann sogar heilig (2000)? Weihte er nicht dort, wo die Schwester fünf Jahre ihres Klosterlebens verbrachte, in Krakau-£agiewniki, das Heiligtum der göttlichen Barmherzigkeit? Und: führte er nicht auch den Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit ein, den die Kirche als Festtag am zweiten Sonntag der Osterzeit begeht – ganz so, wie es Faustina in ihrem „Tagebuch“, in dem sie ihre mystischen Erfahrungen mit Jesus festhielt, als Wunsch formulierte?
Papst Franziskus: Gedanken über die Mutter Gottes
Um Papst Franziskus zu verstehen, muss man seine Spiritualität verstehen
Um Papst Franziskus zu verstehen, muss man seine Spiritualität verstehen. Und um seine Spiritualität zu verstehen, muss man seine Beziehung zur Gottesmutter Maria kennen. Wie sehr diese Beziehung sein Denken und Handeln prägt, wie tief und inspirierend sie ist, zeigen die Texte in diesem Buch, die aus seiner Zeit in Buenos Aires und als Heiliger Vater stammen. Vierfarbige Abbildungen berühmter Mariendarstellungen und das Vorwort von Herausgeber Dr. Stefan Oster SDB, Bischof von Passau, runden den Band ab. Ein Muss für jeden, der Franziskus als glaubenden und betenden Menschen erfahren und verstehen will.
„Maria versteht es, mit ein paar ärmlichen Windeln und einer Fülle zärtlicher Liebe einen Tierstall in das Haus Jesu zu verwandeln. Sie ist die Magd des Vaters, die in Lobpreis ausbricht. Sie ist die Freundin, die stets aufmerksam ist, dass der Wein in unserem Leben nicht fehlt.
Papst Johannes Paul II. – ein Zeuge der Barmherzigkeit
‚Für das Jahr 2016 haben wir die Freude den Heiligen Johannes Paul II unseren Jahresheiligen zu nennen‘
Quelle
Johannes Paul II. und die Frage nach der Barmherzigkeit Gottes
Apostolische Reise nach Polen (1997)
Hl. Papst Johannes Paul II.: (171)
Für das Jahr 2016 haben wir die Freude den Heiligen Johannes Paul II unseren Jahresheiligen zu nennen. Passend für das Anliegen dieses Jahres der Barmherzigkeit kann der „junge“ Heilige als ein wahrer Zeuge der Barmherzigkeit bezeichnet werden.
Man kann es als Vorsehung und Fügung ansehen, dass der polnische Papst die Zeichen der Zeit erkannte und ganz stark auf die Barmherzigkeit Gottes setzte. Dies zeigte er nicht nur in seinem eigenen Lebenszeugnis, indem er etwa immer wieder von einer Kultur des Lebens und der Versöhnung sprach, sondern diese auch lebte: So besuchte er z.B. seinen eigenen Attentäter im Gefängnis und vergab ihm. Als Oberhaupt der Kirche bittet er im Jahr 2000 um Vergebung und Barmherzigkeit für all das, was durch die Kirche an Leid entstanden ist.
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