2016 Jubiläum der Barmherzigkeit
Lamm und Hirte zugleich
Paradoxon des göttlichen Liebenden: Lamm und Hirte zugleich
Impuls zum 4. Sonntag der Osterzeit, Lesejahr C — 17. April 2016
Rom, Zenit.org, 5. April 2016, Peter von Steinitz
Im Evangelium des vierten Ostersonntags kommt uns – trotz der Kürze der Perikope – wieder einmal zu Bewusstsein, dass das Leben mit Gott vielfältiger und reicher ist als das zweidimensionale Leben der Menschen, die sich mit den sichtbaren Gegebenheiten dieser Welt begnügen.
Die Kirche – Mutter der Berufungen
Botschaft von Papst Franziskus zum Weltgebetstag für geistliche Berufe 2016
Quelle
Dem Papst auf Instagram folgen
Die Kirche – Mutter der Berufungen
Liebe Brüder und Schwestern,
wie gern wollte ich, dass im Verlauf des ausserordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit alle Getauften die Freude, der Kirche anzugehören, erfahren könnten! Dass sie wieder entdecken könnten, dass die christliche Berufung – wie auch die besonderen Berufungen – im Schoss des Volkes Gottes entstehen und Geschenke der göttlichen Barmherzigkeit sind. Die Kirche ist das Haus der Barmherzigkeit und sie ist der «Boden», auf dem die Berufungen aufgehen, wachsen und Frucht bringen.
Daher lade ich euch alle ein, anlässlich dieses 53. Weltgebetstags für geistliche Berufe die apostolische Gemeinschaft zu betrachten und für ihre Bedeutung auf dem Berufungsweg eines jeden zu danken. In der Verkündigungsbulle des ausserordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit habe ich an die Worte des heiligen Beda Venerabilis in Bezug auf die Berufung des heiligen Matthäus erinnert: „miserando atque eligendo“ (Misericordiae Vultus, Nr. 8).
„Die Kirche ist nicht die Gemeinschaft der Perfekten“
Papst: „Die Kirche ist nicht die Gemeinschaft der Perfekten“
Quelle
KathTube: Papst Franziskus Generalaudienz 13.4.2016: Es gibt keinen Heiligen ohne Vergangenheit, und es gibt keinen Sünder ohne Zukunft!
Papst Franziskus: Instagram
„Das ist, als ob man dir ein Geschenk machen würde, und du siehst nur auf das Geschenkpapier und achtest gar nicht darauf, was das eigentliche Geschenk ist!“ Mit diesen Worten hat sich Papst Franziskus an diesem Mittwoch gegen eine „Fassaden-Religiösität“ gewandt, die „nur auf den Anschein, auf die Formen achtet, aber nicht auf den Kern der Gnade, auf das Geschenk, das (uns) gemacht wird“.
Jubiläumsaudienz
Ausserordentliches Jubiläum der Barmherzigkeit – Papst Franziskus
Samstag, 9. April 2016
Quelle
Die geistlichen Werke der Barmherzigkeit
Speaker:
Liebe Brüder und Schwestern,
heute wollen wir uns mit dem Almosengeben befassen, das ein wesentlicher Ausdruck der Barmherzigkeit ist. Der Ursprung des Begriffs „Almosen“ liegt in einem griechischen Wort, das so viel wie Mitleid oder Erbarmen bedeutet. Insofern ist das Almosen die konkret gewordene Barmherzigkeit. Schon im Alten Bund gehörte die Unterstützung von Bedürftigen neben dem rituellen Opferdienst zu den grundlegenden Pflichten der Gläubigen. Eine frohe Grundhaltung sollte die Basis jeder Wohltätigkeit sein. Nur so sind wir imstande, den Bedürftigen richtig anzuschauen und zu verstehen, was er wirklich braucht.
Was sind „Werke der Barmherzigkeit“?
Papst Franziskus hat das Jahr der Barmherzigkeit eröffnet. Vorher bereits hat er angemahnt, in dieser Zeit die Werke der Barmherzigkeit zu vollbringen

Quelle
Geschenktes Tun: Die sieben leiblichen Werke der Barmherzigkeit
Was versteht die Kirche unter diesen Werken? Welche sind es?
„Dieses Geheimnis der Barmherzigkeit gilt es stets neu zu betrachten. Es ist Quelle der Freude, der Gelassenheit und des Friedens. Es ist Bedingung unseres Heils. Barmherzigkeit – in diesem Wort offenbart sich das Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Barmherzigkeit ist der letzte und endgültige Akt, mit dem Gott uns entgegentritt. Barmherzigkeit ist das grundlegende Gesetz, das im Herzen eines jeden Menschen ruht und den Blick bestimmt, wenn er aufrichtig auf den Bruder und die Schwester schaut, die ihm auf dem Weg des Lebens begegnen. Barmherzigkeit ist der Weg, der Gott und Mensch vereinigt, denn sie öffnet das Herz für die Hoffnung, dass wir, trotz unserer Begrenztheit aufgrund unserer Schuld, für immer geliebt sind.“
Papst Franziskus, Bula Misericordiae Vultus.
Amoris Laetitia: Auf eine Sehnsucht antworten
Nun wissen wir also, was Papst Franziskus über Ehe und Familie und Glaube und Lehre und die komplizierten Situationen denkt
Veröffentlicht am 8. April 2016
Nun wissen wir also, was Papst Franziskus über Ehe und Familie und Glaube und Lehre und die komplizierten Situationen denkt. Jetzt muss man den Text nur noch lesen. Kein leichtes Unterfangen, knapp 200 Seiten sind es und sehr, sehr viele Themen.
Was ist es also, was man unbedingt über Amoris Laetitia wissen muss, ohne alle 200 Seiten eifrig studiert zu haben?
Im Zeichen von Karol Wojtyla
Bei den Feierlichkeiten zum Fest der göttlichen Barmherzigkeit in Rom wurden Erinnerungen an den heiligen Johannes Paul II. lebendig
Rom, Die Tagespost, 04. April 2016
Das Heilige Jahr der Barmherzigkeit soll nicht vorübergehen, ohne dass nicht jedes Bistum der Welt eine soziale Einrichtung gegründet hat. Das war die konkrete Bitte von Papst Franziskus am Samstagabend bei einer Vigilfeier auf dem Petersplatz mit Orden, Gemeinschaften und Bewegungen, die sich in besonderem Masse die Spiritualität der Göttlichen Barmherzigkeit zu eigen gemacht haben. „Es wäre schön“, so Franziskus bei seiner Predigt am Ende der Feier, „wenn sich jedes Bistum überlegen würde: Was kann ich als lebendige Erinnerung, als lebendiges Werk der Barmherzigkeit, als Wunde des lebendigen Jesus in diesem Jahr der Barmherzigkeit hinterlassen“. Es gebe viele Dinge, die man machen könnte, „sprechen wir darüber mit den Bischöfen,“ meinte der Papst – so als wünsche er sich, dass das laufende Heilige Jahr nicht spurlos am Leben der Diözesen vorübergeht.
Kategorien
Neueste Beiträge
- Pastoral Besuch in San Marino
- Fromme Show?
- 22. August – Internationaler Tag des Gedenkens an Opfer von Gewalthandlungen
- Kardinal aus Madagaskar
- D/Israel: „Moralischen Maßstab verloren“
- Vatikan/Emirate: Preisträger gesucht
- Einander helfen
- Vatikan und die Weltnachrichten 21. August 2026
- Papst: „Welt braucht keine KI, die Menschsein schmälert“
- Internationaler Strafgerichtshof unter Beschuss
- Ukraine: „Eine blühende Demokratie“ trotz des Krieges
- Am Samstag: Leo in San Marino und Rimini




Neueste Kommentare