Die leise Macht: Die Diplomatie des Heiligen Stuhls
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Rezension
Die leise Macht: Die Diplomatie des Heiligen Stuhls
Ansprache von Herrn Dr. Michael Feldkamp bei der Präsentation des Buches „Die leise Macht – Die Diplomatie des Heiligen Stuhls“ – Apostolische Nuntiatur
Einblicke in die Vatikanpolitik
Ein Top-Diplomat des Vatikans lässt hinter die Kulissen des Heiligen Stuhls als weltpolitischem Akteur blicken. Nikola Eterović, der höchste Vertreter des Vatikans in Deutschland, beschreibt das oberste Leitungsorgan der katholischen Kirche, schildert Zusammenhänge und internationale Beziehungen sowie die Bedeutung für die geschichtliche Entwicklung Europas. Eine faszinierende Reise durch die Welt der Diplomatie und die Gewissheit, dass der Vatikan einer der wichtigsten Akteure weltweit ist – nur auf seine ganz eigene Art.
Josef, der Arbeiter
Josef, der Arbeiter: Wie die Kirche am 1. Mai den Tag der Arbeit begeht
Von Alexander Folz
Redaktion – Freitag, 1. Mai 2026
Am 1. Mai feiert die katholische Kirche den heiligen Josef. Josef, der als einfacher Zimmermann tätig war, steht dabei exemplarisch für die Würde der menschlichen Arbeit. Er dient Gläubigen weltweit als Vorbild für ein arbeitsames Leben im Einklang mit dem Glauben.
Die Einführung des Festes von Josef, dem Arbeiter, am 1. Mai erfolgte nicht zufällig. Papst Pius XII. etablierte ihn 1955 bewusst am internationalen Tag der Arbeit. Pius XII. wünschte sich, dass durch dieses Fest „alle die Würde der menschlichen Arbeit anerkennen, und dass dies sowohl das gesellschaftliche Leben wie auch die Gesetze inspiriere“. Die Entscheidung kann auch als Reaktion der Kirche auf die von Kommunisten unterstützten Maifeiern für Arbeiter verstanden werden.
Emirate: Friedensgebet in Dubai
Christen von sechs verschiedenen Konfessionen haben am Mittwochabend in Dubai gemeinsam um Frieden am Persischen Golf und im Nahen Osten generell gebetet
Quelle
Gulf Churches Fellowship – Zeugen des Arabischen Golfs/Übersetzung
Ökumenisches Friedensgebet in Dubai: „Als ein Leib in Christus” – Agenzia Fides
Die Iniative zu dem Gebet in der katholischen Marienkirche ging von dem ökumenischen Verbund „Gulf Churches Fellowship“ aus. Die Teilnehmenden, unter ihnen Bischöfe mehrerer Kirchen, sprachen gemeinsam das Nizäanische Glaubensbekenntnis, entzündeten Kerzen und rezitierten Gebete aus verschiedenen christlichen Traditionen.
Dank an die Behörden
Der Apostolische Vikar für Südarabien, Bischof Paolo Martinelli, erinnerte daran, dass Friede „kein rein menschliches Konstrukt“ sei, sondern „ein Geschenk Gottes“. Er bedankte sich bei den Behörden des Emirats dafür, „dass sie uns in diesen Monaten beschützt haben“.
Schweiz: Wiborada, die wiederentdeckte Heilige
Sie war die erste heiliggesprochene Frau der Christenheit: Wiborada von St. Gallen. In einer Zelle eingeschlossen, lebte sie als gottgeweihte Frau und Ratgeberin für andere. Vor wenigen Jahren erst wurde Wiborada in der Schweiz gleichsam wiederentdeckt. Sie starb am 2. Mai vor 1.100 Jahren – Anlass für ein großes Fest in St. Gallen
Sich einschließen lassen auf eigenen Wunsch, in einer Zelle, die andockt an eine Kirche; beten, Eucharistie mitfeiern, aber auch frei sein für Gespräche und offen für Ratsuchende: Das ist in zwei Zeilen das Leben der Wiborada von St. Gallen, einer ungewöhnlichen Heiligen der Kirchengeschichte.
„Die Frau stammte aus einer adeligen Familie, wohl im heutigen Thurgau“, erklärt im Gespräch mit uns die Schweizer Theologin und Seelsorgerin Hildegard Aepli, die diese lange vergessene Frauenfigur aus dem Mittelalter ans Licht geholt hat. „Sie ließ sich hier in St. Gallen einmauern und lebte dann fortan als sogenannte Inklusin während zehn Jahren und wurde hier in St. Gallen eine Stadtgröße als Beraterin, als Fürsprecherin, als Gesprächspartnerin.“ In alten Chroniken lässt sich nachlesen, wer alles zu dieser frommen Frau an ihre Klause kam. Es waren viele. „Überliefert ist auch, dass sie von den Mönchen des Klosters St. Gallen, von Äbten, Fürsten aufgesucht wurde bei wichtigen Fragen.“
Quelle

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