Spanien – Ein “Kelchwunder” in Valencia? *UPDATE
Nach der zerstörerischen Flutkatastrophe in Spanien macht ein Video die Runde, auf dem ein wundersam unversehrter Kelch zu sehen sein soll
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*Das richtige Bild zur richtigen Zeit | Die Tagespost
04.11.2024
Meldung
Ein Video aus der zerstörten ostspanischen Stadt Paiporta geht in diesen Tagen viral: Es zeigt Aufnahmen aus der Sakristei der Innenstadtkirche San Ramón Nonato. Mannshoch standen die Fluten im Raum und haben an den weißgekalkten Wänden deutlich sichtbare Schlammränder hinterlassen. Am Abend vor der Katastrophe war in der Kirche noch eine heilige Messe gefeiert worden. Der Kelch, den der Zelebrant dabei benutzte, soll – so jedenfalls berichtet es der Küster, der Urheber des Videos – samt Corporale unbeschädigt auf dem Sakristeitisch stehengeblieben sein, während Autos und Brückenpfeiler unter dem Druck der Wassermassen wie Pappmaché zusammengedrückt und fortgerissen wurden.
“Ich sehe bei uns keinen Donald Trump”
Nicht alles ist nur deshalb falsch, weil Donald Trump es sagt, meint der ehemalige BILD-Chefredakteur Kai Diekmann. Trumps Agenda reiche längst ins Lager der Demokraten hinein

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Was bei der US-Wahl auf dem Spiel steht | Die Tagespost
04.11.2024
Sebastian Sasse und Maximilian Lutz
Herr Diekmann, Sie haben in Ihrer Zeit bei Springer, wie alle Journalisten des Verlags, eine Art transatlantisches Credo abgelegt. Kann man sagen, dass die USA für Deutschland tatsächlich so etwas wie eine Glaubensfrage darstellen? Spiegeln die Deutschen da immer auch ihre Identität? Und erklärt sich daraus, warum die mediale Auseinandersetzung mit den USA oft in den Kategorien “Teufel” oder “Heiliger” geführt wird?
Missionsgeschichte – “Zum Glauben ist niemand zu zwingen”
Die katholische Kirche ist missionarisch. Ein Problem ist das nicht. Der kultursensitive Ansatz Daniele Combonis zeigt, wie sich der Sendungsauftrag Christi erfüllen lässt
03.11.2024
Mission – in Kirchenkreisen nehmen wir das Wort nicht mehr oft in den Mund. Und wenn doch, dann auch nicht besonders gerne. Wir denken an Intoleranz und Gewalt, Zwang und Unterdrückung. Doch die Kirche lebt von und aus der Mission – heute vielleicht mehr denn je. So wichtig es ist, sich mit historischen und aktuellen Formen von Rassismus in und Kolonialismus durch kirchliche Einrichtungen auseinanderzusetzen, so selbstverständlich die Anerkennung kultureller Vielfalt in der Weltkirche ist, so klar ist auch, dass diese Aufarbeitung nicht dazu dienen darf, einen derart dunklen Schatten auf den bleibenden Sendungsauftrag der Kirche zu werfen, dass der Eindruck entsteht, es sei das Beste, sich des Themas rasch zu entledigen und künftig darauf zu verzichten, der Welt den Glauben „aufzudrängen“. Das wäre grundfalsch. Eine Mission, die lebensnah und kultursensitiv ist, ist nicht nur möglich, sondern nötig. Sie muss mit neuem Mut angegangen werden.
Vier Bischöfe kritisieren erneut Synodalen Weg
Nach der Weltsynode – Implizite Absage an den Synodalen Ausschuss: Die (Erz-)Bischöfe der Bistümer Köln, Eichstätt, Regensburg und Passau äußern sich zur Weltsynode

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Vier Bischöfe, die nicht am Synodalen Ausschuss teilnehmen, dankbar für Weltsynode
Abschlussdokument der Weltsynode liegt in deutscher Arbeitsübersetzung vor
Theologen denken in Rom über nächste Phase der Weltsynode zur Synodalität nach
Microsoft Word – Abschlussdokument TED
04.11.2024
Meldung
Die vier (Erz-)Bischöfe aus Eichstätt, Köln, Passau und Regensburg, Gregor Maria Hanke, Rainer Maria Woelki, Stefan Oster und Rudolf Voderholzer, haben sich in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Erklärung erneut vom deutschen Synodalen Weg distanziert. In der “Presseerklärung zum Abschluss der Weltsynode”, schreiben die Bischöfe, die Frankfurter Synodalversammlung sei ein “parlamentarisch anmutender Prozess der reinen Mehrheitsbeschaffung und nicht der geistlichen Unterscheidung” gewesen.
Interview mit Völkerrechtler – Demokratie gegen Despotismus
Die Ukraine dürfte sogar den Kreml angreifen, erklärt der Völkerrechts-Experte Paul Gragl
02.11.2024
Herr Gragl, inwiefern verstieß Russland mit dem Überfall auf die Ukraine am 24. Februar 2022 gegen das Völkerrecht?
Einer der Grundpfeiler des Völkerrechts ist das Gewaltverbot, das in der UN-Charta verankert ist. Da es sich dabei um eine zwingende Bestimmung handelt, ist kein Abweichen davon zulässig. Diese Bestimmung besagt, dass es Staaten in ihren internationalen Beziehungen untersagt ist, Gewalt anzudrohen oder anzuwenden. Davon gibt es nur zwei Ausnahmen: die Selbstverteidigung und ein Mandat durch den UN-Sicherheitsrat. Nachdem die Ukraine Russland nicht angegriffen hat, greift der Verweis auf eine mögliche Selbstverteidigungshandlung seitens Russland nicht, weshalb es sich auf andere Gründe beruft, die aber ebenfalls nicht tragen:
Es gibt ein anderes Russland
Russische Stimmen gegen Wladimir Putin und seinen völkerrechtswidrigen, blutigen Krieg verdienen unsere Aufmerksamkeit

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Georgischer Alptraum | Die Tagespost
Friedensnobelpreis 2022: Zeichen gegen Krieg und für Demokratie
01.11.2024
Der Kreml diffamiert jede Kritik an Wladimir Putin und seinem völkerrechtswidrigen Krieg als “Russophobie”, und viele Putin-Apologeten im Westen übernehmen diese Sprachregelung. Umso wichtiger sind russische Stimmen, die den Tyrannen im Kreml, seinen brutalen Überfall auf das Nachbarland, seine Unterdrückung der Meinungsfreiheit in der Russischen Föderation, seine hybriden Kriege in den Nachbarländern und seine vielfältigen Verbrechen offen beim Namen nennen und kritisieren.
US-Wahl 2024 – Amerikas Katholiken zwischen allen Stühlen
Weder Donald Trump noch Kamala Harris wissen zu überzeugen. Doch während der Republikaner Christen mit allen Mitteln umgarnt, stößt die Demokratin Katholiken immer wieder vor den Kopf

Quelle
Eine komplexe Wahl in einer komplexen Welt | Die Tagespost
Kein Sinn für die religiösen Gefühle von Katholiken | Die Tagespost
Amerika (203)
31.10.2024
Um klare Worte ist Donald Trump nie verlegen: “Wenn ihr katholisch seid, dann könnt ihr einfach nicht für diese Leute stimmen”, erklärte er jüngst in Anspielung auf die Demokraten bei einer Wahlkampfveranstaltung vor hochrangigen christlichen Glaubensvertretern im Bundesstaat North Carolina. “Katholiken werden schlimmer als irgendjemand sonst behandelt.” In seiner einstündigen Rede zog er alle rhetorischen Register, um christliche Wähler zu hofieren, bevor die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Gebet endete, das der bekannte evangelikale Pastor Franklin Graham sprach. Gott möge Trump stärken, so der Sohn Billy Grahams. “Wir beten, dass er die Wahl gewinnen wird.”
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