Ukraine

Kyrill betet für Russlands Sieg

Moskauer Patriarch attackiert neuerlich Patriarch Bartholomaios: Dessen Unterstützung für die Ukraine sei nicht nur ein Fehler, sondern eine Sünde

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Papst ruft zu Versöhnung in Kolumbien – Entführte freilassen – Vatican News

07.01.2024

Meldung

Der Moskauer Patriarch Kyrill sieht Russland als Angegriffenen, der sich verteidigen muss. In einem Fernsehinterview mit dem russischen Sender “Rossija 1” sagte das Oberhaupt der Russisch-Orthodoxen Kirche am Sonntag, seine Landsleute hätten “heute das Potenzial, diejenigen abzuwehren, die unser Vaterland vernichten wollen”. Er bete in der Liturgie “für den Frieden, für die Beendigung der Feindseligkeiten und für unseren Sieg”, so Kyrill am heutigen Sonntag, an dem nach dem alten Julianischen Kalender Weihnachten gefeiert wird.

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Ukraine

Ukraine: Russland hat 1,3 Milliarden US-Dollar für Bomben ausgegeben

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Türkei: Bartholomaios: “Welt ohne Krieg und Gewalt ist möglich”

Bei massiven russischen Luftangriffen in der Ukraine sind am Dienstagmorgen nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet worden. Der Kyiver Weihbischof Oleksandr Yazlovetskiy spricht über die Folgen des größten russischen Raketenangriffs auf die Hauptstadt, die Hilfe von Caritas Spes für die Bedürftigen und darüber, wie Bischöfe, Priester und Ordensleute das ukrainische Volk unterstützen, das wiederum den Klerus inspiriert.

Svitlana Dukhovych und Mario Galgano – Vatikanstadt

Die Weihnachts- und Neujahrsfeiertage in der Ukraine waren geprägt von den tragischen Folgen eines massiven Luftangriffs der russischen Streitkräfte am 29. Dezember, an dem rund 160 Kampfflugzeuge beteiligt waren. Insgesamt wurden bei dem Angriff fast 120 Städte und Dörfer sowie Hunderte von zivilen Einrichtungen in der Ukraine beschädigt. Die Gesamtzahl der Toten betrug 50 Personen. Die meisten zivilen Opfer gab es in der Hauptstadt Kyiv, wo die Zahl der durch russische Raketen getöteten Menschen auf 28 anstieg, nachdem Rettungskräfte am Morgen des Sonntags, 31. Dezember, und Montags, 1. Januar, weitere Leichen aus den Trümmern geborgen hatten.

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Ukraine: Selenskyj würdigt zwei Vatikan-Diplomaten

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zwei italienische Kardinäle mit einem Verdienstorden ausgezeichnet. Damit würdige er ihren Einsatz für die “territoriale Integrität” der Ukraine

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Ukraine: Zelensky dankt Papst für Friedensbemühungen – Vatican News
Kardinal Zuppi
Kardinal Parolin

Das berichtet die italienische katholische Tageszeitung “Avvenire” in ihrer Ausgabe vom Freitag. Geehrt wurden der Friedensbotschafter von Papst Franziskus für die Ukraine, Kardinal Matteo Zuppi, und der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin. Das Dekret Selenskyjs schreibt ihnen einen “bedeutenden persönlichen Beitrag zur Stärkung der zwischenstaatlichen Zusammenarbeit, zur Unterstützung der staatlichen Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine und zur Popularisierung des ukrainischen Staates in der Welt” zu.

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Die Wahrheit ist der Feind

Die Wahrheit ist der Feind: Warum Russland so anders ist

Iran – die Freiheit ist weiblich: Nominiert für den Grimme-Preis

Blickt man auf die Entwicklung Russlands unter Putin, dann erscheint der Angriff auf die Ukraine nicht überraschend. Seit dem “Anschluss” der Krim erfindet sich Russland neu: als eine Großmacht, die chauvinistisch spricht und aggressiv handelt. Das sagt Golineh Atai, die für ihre Berichterstattung aus Moskau vielfach ausgezeichnet worden ist. Sie erklärt die tieferen Gründe für eine Politik, die im Westen vielfach kaum wahrgenommen, in falsche Vergleiche heruntergebrochen oder einfach verdrängt wird. Die Wahrheit ist: Russland sieht sich im Krieg. Und Russlands Aggression existiert darüber hinaus auch in alten und neuen globalen Medien, im Cyberspace, im Wirtschaftsraum. Eine der besten Kennerinnen Russlands erklärt, warum Russland die globale Ordnung offen herausfordert – in einer Zeit, in der die Fortdauer ebendieser Ordnung ungewiss ist.

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Ukrainische Kirchen

Ukrainische Kirchen: Die Welt muss Russland als Terror-Staat betrachten – Die Religionsgemeinschaften der Ukraine bitten die Staatenwelt um klare Worte und militärische Hilfe

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Putin lässt Kritiker ermorden oder wegsperren | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Allukrainischer Rat der Kirchen und religiösen Organisationen – Wikipedia
Board members (vrciro.org.ua)

29.12.2023

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Angesichts der aktuellen russischen Angriffe auf ukrainische Städte, ihre Infrastruktur und Zivilbevölkerung rufen die Glaubensgemeinschaften in der Ukraine alle Länder der Welt dazu auf, “Russland als terroristischen Staat anzuerkennen”. Der “Gesamtukrainische Rat der Kirchen und Religionen”, dem neben den christliche Kirchen auch die jüdische und die muslimische Gemeinschaft der Ukraine angehören, fordert, “das Vorgehen der Russischen Föderation gegen die Ukraine zu verurteilen” und der Ukraine “die notwendigen Mittel zum Schutz von Leben zur Verfügung zu stellen, einschließlich zusätzlicher Mittel zur Flugabwehr, Flugzeugen und allem, was für die Verteidigung und Wiederherstellung der territorialen Integrität der Ukraine erforderlich ist”.

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Weihnachten im Schatten des Krieges

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pizzaballa, erklärt, warum sich die Kirche nicht parteiisch auf eine Seite schlagen kann

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Pizzaballa: Kirche darf sich nicht auf eine Seite schlagen | Die Tagespost (die-tagespost.de)

23.12.2023

Stephan Baier

Israels Staatspräsident kritisiert “einige zutiefst enttäuschende Kommentare von einigen sehr wichtigen Führern der christlichen Welt”. So rief Isaac Herzog die christlichen Kirchen bei einer Begegnung mit Kirchenführern in Jerusalem nun auf, die Hamas zu verurteilen und Israel dabei zu unterstützen, “das Böse aus dem Heiligen Land auszurotten”. Was “das Böse” ist, steht für Herzog außer Zweifel, nämlich der “fundamentalistische Islam”. Und woher es kommt, weiß er auch: “Das Reich des Bösen geht von Teheran aus und glaubt an die dschihadistische Ideologie”.

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Keine Kriegsmüdigkeit in der Ukraine

Ein Universitätsprofessor an der Front: Ihor Zhaloba kämpft für eine bessere Ukraine

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Schewtschuk beklagt Zermürbungstaktik in der Ukraine | Die Tagespost (die-tagespost.de)

21.12.2023

Stephan Baier

Eigentlich ist der ukrainische Historiker Ihor Zhaloba Professor für Internationale Beziehungen und Völkerrecht an der “Borys-Hryntschenko-Universität” in Kiew. Doch seit dem russischen Überfall auf sein Heimatland trägt der 59-Jährige Uniform und kämpft für die Freiheit seines Volkes. Er wusste, dass es zum Krieg kommen würde, weil er die Geschichte der Sowjetunion gründlich studiert hatte, erzählt er beim Gespräch mit der “Tagespost” in Wien. “Es war für mich nicht nur klar, dass es zu einem Krieg kommt, sondern auch, was ich in diesem Krieg tun werde.“

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