Die Schönheit der Liturgie
Die Schönheit der Liturgie – Aussersynodale Gedanken zur Evangelisierung
Von Thorsten Paprotny, 8. Februar 2020
Dass der Heilige Geist ein weltlicher Unruhestifter ist, darf mit Recht bezweifelt werden. Aber die medial befeuerte Sensationslust treibt in diesen Tagen Blüten eigener Art, so als würden wir die “Nachkonzilszeit 2.0” erleben. Noch vernehmen wir nicht, dass vom “Geist des Synodalen Weges” gesprochen wird. Die Unterscheidung der Geister wird bald sehr nötig sein. Wer die Gegenwart Gottes in Kirchenparlamenten sucht und neue Einigkeit beschwört oder Zwietracht erblickt, möge sich an die gegenwärtig fast vollständig übersehene Herzmitte der Kirche und so auch der Evangelisierung erinnern, die sehr viel leiser ist als alle grellen Debatten dieser Tage. Es ist die Feier der heiligen Eucharistie.
Wir befinden uns auf dem „Synodalen Weg“
Wir befinden uns auf dem „Synodalen Weg“ von dem wir nicht wissen, wie er enden wird

Quelle
Apostolisches Schreiben “Apostolos suos” ‘
Publiziert am 6. Februar 2020
Wir befinden uns auf dem „Synodalen Weg“ von dem wir nicht wissen, wie er enden wird. Erzbischof Kardinal Woelki sagte: „Alle meine Befürchtungen sind eingetreten.“
Eine Information über die ersten Schritte des so genannten „Synodalen Weges“.
Gewissermassen als Ouvertüre zum „Synodalen Weg“ hat sich Pater Johannes Langendörfer SJ, der Sekretär der DBK, geäussert. Dabei behauptete er, dass es in der katholischen Kirche in Deutschland eine Reihe von Blockierungen gebe, die sich begünstigend auf die Entstehung von sexuellem Missbrauch ausgewirkt hätten. Ursächlich seien unter anderen die bisherige Sexualmoral der Kirche, das Priesterbild und vor allem der eingeschränkte Zugang zum Priestertum. Für diesen Standpunkt führt er auch einige durchaus umstrittene Wissenschaftler an.
Eine “neue katholische Frauenbewegung” in Deutschland
“Was Er euch sagt, das tut!”: Eine “neue katholische Frauenbewegung” in Deutschland
Von Petra Baum
Berlin, 29. Juli 2019 (CNA Deutsch)
Eine “neue katholische Frauenbewegung” in Deutschland, nicht nur in Antwort auf “Maria 2.0”: Unter dem Motto “Was Er euch sagt, das tut!” hat sich eine Initiative katholischer Laien gegründet, die “nach der Glaubenslehre unserer heiligen katholischen Kirche leben” will – und der “schweigenden Mehrheit” Gehör verschaffen.
Nach dem Vorbild der Mutter der Kirche soll es um eine “gesunde Beziehung zu Christus” gehen, gemäss der Botschaft der Muttergottes, die kein “Update” brauche.
Synodaler Weg: „Wir sind keine Revolutionäre“
Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick sieht mit gemischten Gefühlen auf den bisherigen Verlauf des sogenannten Synodalen Wegs. Das sagte er in einem Interview mit der italienischen katholischen Zeitung „Avvenire“.

Quelle
„Synodaler Weg? Im Grunde ist es ganz einfach“
Suche nach Weg für die Kirche
„Ich habe nicht den Eindruck, dass die Teilnehmer an dieser Vollversammlung Revolutionäre sind“, so Schick mit Blick auf die Erste Synodalversammlung, die unlängst in Frankfurt stattfand. „Sie suchen einen Weg für die Kirche für die Zukunft.“ Dieser Eindruck gebe ihm „das Vertrauen, dass es am Ende kein Schisma geben wird“. Doch Schick fährt fort: „Manchmal, um die Wahrheit zu sagen, fürchte ich es, aber dann kommt wieder von neuem die Hoffnung.“
Bischof Wilmer: “Reform ohne Mission ist sinnlos!”
Einige Beobachter und auch Zeugen der Auftaktveranstaltung des “Synodalen Weges” haben die geistliche Dimension vermisst
Von Thorsten Paprotny, 5. Februar 2020
Einige Beobachter und auch Zeugen der Auftaktveranstaltung des “Synodalen Weges” haben die geistliche Dimension vermisst. Das ausgesprochen lesenswerte Tagebuch von Dorothea Schmidt von der geistlichen Bewegung “Maria 1.0” liefert Eindrücke hierzu. Es bezeugt die unverdrossene Freude am Glauben, die die junge Generation zeigt – in einer Situation, in der es für viele gläubige Katholiken alles andere als leicht ist, mitten in der Kirche einfach nur ganz normal katholisch zu sein.
Zum Verständnis der Situation der Kirche in dieser Zeit ist auch die Lektüre des Beitrages “Mehr Existenzielles wagen!” (publiziert in: Herder Korrespondenz, Ausgabe 9/2019, Verlag Herder, Freiburg im Breisgau, 28-31), den der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer veröffentlicht hat, ausserordentlich wichtig und hilfreich. Er beschreibt dort seinen eigenen theologischen Werdegang an der Universität Freiburg und erinnert sich daran, wie sehr die deutsche Theologie – ob gewollt oder nicht – auf sich selbst konzentriert war. Auch an anderen Studienstandorten konnte und kann das festgestellt werden.
Synodaler Weg
Synodaler Weg: Bischof Hanke sieht Gefahr der Ergebnislosigkeit
Synodaler Weg: Bischof Hanke sieht Gefahr der Ergebnislosigkeit
Die erste Vollversammlung des Synodalen Wegs hat nach Auffassung des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke noch zu wenig Dialog gebracht. Er sehe ausserdem die Gefahr der Ergebnislosigkeit, sagte der Bischof in einem Interview mit der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt.
„Ergebnislosigkeit in dem Sinn, dass man zwar viele Beschlüsse fasst, aber man sich dann letztlich durch die Beschlussfassung abkapselt von der Tradition der Kirche und von der Gemeinschaft der Weltkirche“, präzisierte der Bischof.




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