Erzbischof von Luxemburg wirbt für Synodalitätssynode bei Eucharistischem Kongress
Kardinal Hollerich: “Glaube in Europa ist zu einer sehr kleinen Flamme geworden”

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Von AC Wimmer
Budapest, 11. September 2021 (CNA Deutsch)
Der christliche Glaube ist in Europa zu einer sehr kleinen Flamme geworden und droht mancherorts zu erlöschen: Das hat Kardinal Jean-Claude Hollerich am gestrigen Freitag in einer Predigt in Budapest gesagt.
Bei der Feier der Messe auf dem Internationalen Eucharistischen Kongress am 10. September sagte der Luxemburger Erzbischof und Jesuitenpater, er bete dafür, dass der Kontinent die missionarische Dimension des Christentums wiederentdecke.
“Der Glaube in Europa ist zu einer sehr kleinen Flamme geworden, die in einigen Regionen unseres Kontinents zu erlöschen droht”, sagte er in seiner auf Französisch gehaltenen Predigt.
Der Glaube an Christus und seine Kirche sei von kulturellen Strukturen getragen worden, in die Seele eingegangen, “wie in einer Symbiose mit der Welt um uns herum”, so Hollerich, wie die “Catholic News Agency”, die englischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch, berichtete.
Vatikan stellt Vorbereitungsdokument zur Bischofssynode vor
Das nächste weltweite Grosstreffen der katholischen Bischöfe ist zwar erst für 2023 im Vatikan angesetzt, die Vorbereitungsphase der Weltbischofssynode beginnt jedoch weltweit bereits am 9. Oktober 2021
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Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung – Vorbereitungsdokument
Vorbereitungsdokument für die Synode vorgestellt
Vatikan veröffentlicht Vorbereitungsdokumente zur “Synodalitätssynode”
Das nächste weltweite Grosstreffen der katholischen Bischöfe ist zwar erst für 2023 im Vatikan angesetzt, die Vorbereitungsphase der Weltbischofssynode beginnt jedoch weltweit bereits am 9. Oktober 2021. Der Vatikan stellt daher kommenden Dienstag bei einer Pressekonferenz das Vorbereitungsdokument sowie das Vademecum zur Synode vor, wie das vatikanische Presseamt diesen Freitag mitteilte.
Thema “Vollmacht und Verantwortung”
Bischof Voderholzer stellt Alternativtext für umstrittenen “Synodalen Weg” vor – Synodale melden sich auf neuer Webseite zu Wort, thematisieren “Vollmacht und Verantwortung”

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Homepage zum Synodalen Weg
Von AC Wimmer
Regensburg, 3. September 2021 (CNA Deutsch)
Mitglieder des Synodalen Weges und seines Forums “Macht und Gewaltenteilung” haben einen Alternativtext mit dem Titel “Vollmacht und Verantwortung” vorgelegt.
Die Autoren zeigen sich unzufrieden mit dem Inhalt des in ihrem Forum des Prozesses diskutierten und verabschiedeten Textes. “Wir konnten viele theologische Grundthesen des Textes von Forum 1 nicht teilen. Wir haben zudem die Erfahrung machen müssen, dass unsere inhaltlichen Eingaben keine angemessene Beachtung gefunden haben,” sagt Alina Oehler (30). Man habe sich deshalb dazu entschlossen, einen eigenen Text zu verfassen. Wichtig sei es dabei gewesen, so die Journalistin und junge Mutter, Reformvorschläge zu entwickeln, die sich aus der geltenden Dogmatik und dem Kirchenrecht ableiten lassen.
Eine Standortbestimmung zum “Synodalen Weg”
Echte “Reform” oder drohendes Schisma? Eine Standortbestimmung zum “Synodalen Weg”
Analyse zur Situation der Katholischen Kirche in Deutschland vor der zweiten Synodalversammlung am 30. September 2021
Von Rudolf Gehrig
Frankfurt, 1. September 2021 (CNA Deutsch)
Am 30. September 2021 findet die zweite Synodalversammlung des “Synodalen Weges” in Frankfurt am Main statt. Die Coronavirus-Pandemie hat den Zeitplan der umstrittenen Veranstaltung ordentlich durcheinander gewirbelt: Nach der ersten Synodalversammlung am 30. Januar 2020, mit der ein “Synodaler Weg” begann – sollte die zweite Synodalversammlung ursprünglich noch im September letzten Jahres stattfinden. Wegen der Coronavirus-Pandemie wurden stattdessen regionale Treffen arrangiert.
Wolkige Worte und der deutsche “Kulturwandel”
Viel Wind und mächtige Turbulenzen: Der einst als “verbindlich” angetretene “Synodale Weg” muss nach jahrelangem Wirbeln versuchen, keine Bauchlandung hinzulegen

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Christliche Demokratie. Ein Zukunftsmodell im Zerfall
“Das kann bestenfalls eine Fussnote der Kirchengeschichte werden”
Von Thorsten Paprotny, 31. August 2021
In einem Monat tagen wieder die Mitglieder der Hauptversammlung des “Synodalen Wegs” in Frankfurt am Main. Publiziert wurden im Vorfeld bereits Texte und Materialien, über die dort diskutiert werden soll. Die Darlegungen enthalten Visionen von fundamentalen Strukturveränderungen und bieten Stoff für institutionentheoretische Diskussionen. Die Prosa selbst erinnert an Beschlussvorlagen für Parteitage. Die sakramentale Dimension von Kirche bleibt aussen vor. Geworben wird für ein grundsätzliches Predigtrecht in der Messfeier, vorwiegend von hauptamtlichen Mitarbeitern.
Bischof Hinder – Eröffnung der Weltsynode
Bischof Hinder lädt zur Eröffnung der Weltsynode in Arabien ein
Bischof Paul Hinder fordert in einem Hirtenbrief zur kommenden Weltsynode die aktive Teilnahme aller Gläubigen. Auch im arabischen Raum beginnt die 2023 stattfinde Synode auf lokaler Ebene im Oktober. Den Synodenbeginnn unterstreicht ein Gottesdienst in der Kathedrale von Abu Dhabi.
Die Ortskirche im arabischen Raum sei auf Pilgerfahrt und Katholizität ausgerichtet, schreibt der aus der Schweiz stammende Bischof laut dem Portal Asianews. Die Synode sei eine “Pilgerfahrt, weil wir in diesen Ländern unseres Wohnsitzes keine Staatsbürgerschaft haben und daher hier ohne Garantie auf lebenslange Beständigkeit leben.”
Papst: Liturgie muss aus der Randständigkeit herauskommen
Papst Franziskus hat von der Kirche in Italien mehr Bemühungen und Kreativität zur Wiederbelebung der Sonntagsmessen gefordert. Dabei bezog er sich auch auf die Pandemie-Massnahmen
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Papst ruft Italiens Kirche zu mehr Anstrengungen bei Liturgie auf
“Zuhören, prüfen, vorschlagen”: Wie die Kirche in Italien ihren “Synodalen Weg” gehen will
Die Einschränkungen bei Gottesdiensten in den vergangenen eineinhalb Jahren hätten die schon vorher bestehende Negativtendenz bei Gottesdienstbesuchen verstärkt, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Botschaft an einen Liturgiekongress in Cremona. Das Schreiben trägt die Unterschrift von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
Aus Randständigkeit herauskommen
Franziskus hoffe, dass die “Nationale Liturgische Woche” mit neuen Impulsen und eigenen liturgischen Feiern “einige Linien liturgischer Seelsorge aufzeigen und vorschlagen kann”. Diese sollten auch den Pfarreien angeboten werden, “damit der Sonntag, die eucharistische Versammlung, liturgische Ämter und der Ritus aus der Randständigkeit herauskommen, in die sie unaufhaltsam zu fallen scheinen”.





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