Synodaler Prozess

Benedikt XVI. warnt vor Flucht in die reine Lehre

Benedikt XVI. warnt vor Flucht in die reine Lehre – Die Lehre müsse sich in und aus dem Glauben entwickeln, nicht neben ihm stehen, so der emeritierte Papst. Zudem übt er Kritik am Begriff der “Amtskirche”

Quelle 26.7.2021
Benedikt XVI. in Sorge wegen des Synodalen Prozesses

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. warnt vor einer “Flucht in die reine Lehre”. Dieser Gedanke erscheine ihm “vollkommen unrealistisch”, äussert sich Benedikt in schriftlichen Antworten auf Fragen der “Herder Korrespondenz”, die in der August-Ausgabe publiziert werden. Als Glaubender sei man selbst ein Fragender, “der immer neu die Wirklichkeit dieses Glaubens hinter und gegen die ihn bedrängenden Wirklichkeiten des Alltags finden muss”, so der emeritierte Papst.

Benedikt wörtlich: “Eine Lehre, die wie ein Naturschutzpark abgetrennt von der täglichen Welt des Glaubens und seiner Nöte bestehen würde, wäre zugleich ein Verzicht auf den Glauben selbst.” Die Lehre müsse sich in und aus dem Glauben entwickeln, nicht neben ihm stehen.

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Kardinal Kasper stellt sich hinter Alternativtext zum “Synodalen Weg”

Kardinal Walter Kasper stellt sich ausdrücklich hinter den Alternativtext “Vollmacht und Verantwortung” zum Synodal-Forum über Macht in der Kirche

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Treffpunkt Weltkirche
‘Unsere nächste Radio Akademie’

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Regensburg, 22. September 2021 (CNA Deutsch)

Kardinal Walter Kasper stellt sich ausdrücklich hinter den Alternativtext “Vollmacht und Verantwortung” zum Synodal-Forum über Macht in der Kirche.

Im Rahmen eines Vortrags über die Krise der Kirche und die notwendigen Reformen sagte der deutsche Kurienkardinal, dass der Alternativtext die bestehenden Probleme klar analysiere, im Sinne des II. Vatikanischen Konzils

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Für einen neuen Aufbruch im Glauben – jetzt!

Was er euch sagt, das tut!

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Was er euch sagt, das tut

Von Thorsten Paprotny, 20. September 2021

Vielleicht kennen Sie neben irritierten Katholiken auch Agnostiker, Suchende, Zweifler und Schwestern und Brüder aus den Kirchengemeinschaften der Reformation, ebenso Muslime und Andersgläubige, die staunend und ratlos auf den “Synodalen Weg” blicken.

Positionen, die bis vor einiger Zeit noch exotisch galten, werden dort offensiv vorgestellt. Grundlagentexte werden als theologisch ausgegeben und zeigen die Entfremdung von Gott und der Kirche des Herrn an. Die katholische Theologie scheint hier eigentümlich entkernt zu sein. Von aussen betrachtet wirkt der “Synodale Weg” wie ein über viele Jahre gestreckter Parteitag. Vatikanische Einwände bleiben unberücksichtigt. Schulmeisterliche Belehrungsversuche – so etwa im Bereich einer deutschkatholischen Moral- und Sexuallehre – finden statt. Papst Franziskus wünscht sich die Neuevangelisierung, aber dies findet, zumindest bei der synodalen Mehrheit, keine Resonanz. Pater Karl Wallner stellt pointiert fest: “Papst Franziskus ist im deutschen Sprachraum nach wie vor populär. Das, was er von uns Gläubigen will, aber nicht!” 

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Deutsche Bischofskonferenz – Herbstvollversammlung 2021 **UPDATE

Herbstvollversammlung 2021 der deutschen Bischofskonferenz in Fulda beginnt

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Grusswort von Erzbischof Dr. Nikola Eterović, Apostolischer Nuntius in Deutschland
*Nuntius bei DBK: Es geht um “die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit”
*CSU-Söder garantiert für Bayern eine “freie Entfaltung” und attackiert die Kirchen
Sie verlassen die Kirche im besten Alter
Tagesheiliger Paul Chõng Ha-sang
**Initiative Dubium an DBK-Vollversammlung: “Wir alle sorgen uns sehr um die Einheit mit Rom!”

Von Rudolf Gehrig

Fulda, 20. September 2021 (CNA Deutsch)

In Fulda findet vom heutigen Montag bis einschliesslich Donnerstag die Herbstvollversammlung der deutschen Bischofskonferenz statt. In einer halbstündigen Pressekonferenz hat heute Mittag der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, noch einmal die Bedeutung des umstrittenen “Synodalen Weges” betont und den Ruf nach “dringenden Reformen” beschworen.

Erzbischof Stefan Hesse in Fulda dabei

Bätzing bestätigte auch, dass der Hamburger Erzbischof Stefan Hesse an den Beratungen teilnehmen werde. Vergangenen Mittwoch hatte der Vatikan bekanntgegeben, dass Papst Franziskus das Rücktrittsangebot Hesses nicht angenommen habe (CNA Deutsch hat berichtet).

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Genderkompatible Monstranz

Statt uns um eine tiefere Christusbeziehung zu bemühen, spielt die Synodalversammlung der katholischen Kirche Deutschlands lieber das gefährliche Genderspielchen mit – BeneDicta am Freitag von Dorothea Schmidt

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“Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch”
Schweizer katholische Kirche entschuldigt sich für Äusserung ihres Medienportals “kath.ch”

Regensburg, kath.net, 17. September 2021

In der nächsten Synodalversammlung sollen wir uns Gedanken über eine geschlechtergerechte Sprache machen. Nun sind wir also soweit: Der Synodale Weg soll mit Gendersprache gepflastert werden. Statt uns über Inhalte auszutauschen, geben wir uns Zeichen und Buchstaben hin.

Grundsätzlich sollen sich alle möglichen Geschlechter mit der richtigen Sprache angesprochen und willkommen fühlen. Was heisst das? Dass wir bei der Sternchen-Sprache, die vielen Synodal-Texte kennzeichnet, alle 60 Geschlechter aufzählen sollen: Statt Wissenschaftlicher*innen auch queere Wissenschaftler*innen, trans- und bi- Wissenschaftler*innen etc.? So vielleicht nicht gleich. Oder kommen die X’e hinzu? Oder gar der neueste Trend, das “Y” am Ende jedes Wortstammes: Wissentschaftlys, Lesys und Synodalys. Sehr niedlich.

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Liturgisches Büro veröffentlicht Papstprogramm

Das päpstliche Zeremonien- und Liturgieamt hat das Feierprogramm für September und Oktober an diesem Donnerstag veröffentlicht

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Das päpstliche Zeremonien- und Liturgieamt hat das Feierprogramm für September und Oktober an diesem Donnerstag veröffentlicht. Demnach wird der Papst Ende September eine Messe im Petersdom feiern. An ihr nehmen die Bischöfe des Dachverbands von EU-Bischofskonferenzen (Comece) teil. Ausserdem startet Franziskus am 10. Oktober den neuen, weltweiten Synodalen Weg um 10 Uhr offiziell mit einem Gottesdienst.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Das Programm der Liturgieabteilung im Vatikan sieht demnach für Donnerstag, den 23. September, die Papstmesse für die Comece vor. Die Feier soll um 17 Uhr im Petersdom beginnen und am Kathedra-Altar gefeiert werden.

Am 10. Oktober wird der Eröffnungsgottesdienst zum weltweiten Synodalen Weg ebenfalls im Petersdom stattfinden. Eine Woche später, am 17. Oktober, wird Papst Franziskus die Bischofsweihe seines bisherigen Zeremonienmeisters Guido Marini im Petersdom vornehmen. Die Feier soll um 9 Uhr beginnen.

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Die synodale Debattenkultur

Sowohl Bischof Dr. Helmut Dieser als auch Bischof Dr. Franz-Josef Bode und Professorin Dorothee Sattler haben sich mit Statements zu Wort gemeldet

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Von Thorsten Paprotny, 13. September 2021

Sowohl Bischof Dr. Helmut Dieser als auch Bischof Dr. Franz-Josef Bode und Professorin Dorothee Sattler haben sich mit Statements zu Wort gemeldet – offensichtlich irritiert von der auf Initiative von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer konzipierten Webseite, die viele Kleriker und Weltchristen mit grosser Dankbarkeit aufgenommen haben. In allen Diözesen in Deutschland finden sich nämlich noch römisch-katholische Christen, die sich nichts mehr wünschen als einen Aufbruch in der Neuevangelisierung. Bischof Dr. Dieser indessen kommentierte neue Diskussionen eher verstimmt: “Die synodalen Auseinandersetzungen, in denen wir sowohl freimütig sprechen und einander intensiv zuhören, finden im Synodalen Weg statt, nicht am Rande.”

Offensichtlich sollen hier Diskurse eingehegt werden. Die Kirche ist nach meiner Überzeugung keine Demokratie, sondern die Stiftung Jesu Christi, aber wenn Gesprächsbedarf über umstrittene Texte besteht und lehramtstreue Gegenpositionen artikuliert werden, so freut mich das. Ein solcher bischöflicher Kommentar aber scheint mir für einen freimütigen Austausch in einer synodalen Kirche, die sich Papst Franziskus wünscht, nicht hilfreich zu sein. Weiterhin gibt Bischof Dr. Dieser zu bedenken, dass es zu einer “guten und offenen Debattenkultur” gehöre, “wenn jeder sich prüft: Darf die Auffassung des Anderen mich verändern? Darf darin Gottes Geist mich verändern?” Dem ist zuzustimmen, aber zu einer “guten und offenen Debattenkultur“ gehört auch, dass ich mich von Christus reinigen und von der Kirche korrigieren lasse – und nicht jede beliebige Idee und Meinung, die der gültigen Lehre der Kirche widerspricht, für eine neue, zeitgemässe Wahrheit des Glaubens halte.

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