Synodaler Prozess

“Der Papst wird wahrscheinlich nicht eingreifen”

“Der Papst wird wahrscheinlich nicht eingreifen, weil er von seinem Synodalverständnis her prozessual denkt und sagen wird: Der Weg ist noch nicht abgeschlossen”, erklärte Woelki am Donnerstag im Interview mit der katholischen Wochenzeitung “Die Tagespost”

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Von Martin Bürger

Würzburg, 29. September 2022 (CNA Deutsch)

Kardinal Rainer Maria Woelki erwartet von Papst Franziskus keine Klärung zum Synodalen Weg, der in seiner vierten Synodalversammlung Anfang September mehrere Texte verabschiedet hatte, die in verschiedenen Bereichen eine Abkehr von der überlieferten kirchlichen Lehre einfordern.

“Der Papst wird wahrscheinlich nicht eingreifen, weil er von seinem Synodalverständnis her prozessual denkt und sagen wird: Der Weg ist noch nicht abgeschlossen”, erklärte Woelki am Donnerstag im Interview mit der katholischen Wochenzeitung “Die Tagespost”.

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Aymans: “Bei der Amtsfrage geht es ums Ganze” *UPDATE

Deutschland kann weltkirchlich nicht Avantgarde sein. Auch wenn von der Würzburger Synode Anstösse ausgegangen seien, auf die Forderungen des synodalen Weges lässt sich das nicht übersetzen, meint der Münchner Kirchenrechtler Winfried Aymans

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“Seit 1978 ist nichts mehr geschehen”
Festakt zum 60. Geburtstag von Bischof Gerhard Ludwig Müller
“Fest eines Bischofs ist Freude für das Volk”
Literatur: Winfried Aymans
*Kirche muss Fels in der Brandung sein
Winfried Aymans: Kirche muss “Fels in der Brandung” sein
Kirche als “Fels in der Brandung”? “Das war einmal”, sagt Bischof Meier (catholicnewsagency.com)

Nach der Änderung des Kirchlichen Gesetzbuchs, mit der Papst Franziskus Frauen als Lektorinnen und Akolythinnen zugelassen hat, warnt der Münchner Kirchenrechtler Winfried Aymans vor falschen Schlussfolgerungen. Im Gespräch mit der “Tagespost” wendet er sich gegen Thesen, Deutschland könne als Avantgarde eine Zulassung von Frauen zum Weiheamt anstossen.

Anstösse aus Deutschland

Viele Gläubige hätten den Eindruck, die Kirche würde sich nicht weiter bewegen, so ZdK-Präsident Sternberg bei der Eröffungskonferenz zur ersten Synodalversammlung in Frankfurt. Der DBK-Vorsitzende Kardinal Marx warnt indes vor zu hohen Erwartungen.

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Die Stigmatisierung der lehramtstreuen Katholiken

Die Stigmatisierung der lehramtstreuen Katholiken – Ein Gastkommentar von Thorsten Paprotny *UPDATE

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“Was nun abzustimmen ist, hängt an den Bischöfen”: Marianne Schlosser zum Synodalen Weg
Die Vorlage des Synodalen Wegs “kann man nur als Massenabfall von Schrift und Tradition bezeichnen”
*Verbände und Initiativen fordern Grundrechte-Charta für die Kirche – katholisch.de
Einfach katholisch sein

20. September 2022

Das ZdK-Präsidium hat eine neue Erklärung abgegeben: “Das Präsidium des ZdK steht klar an der Seite der queeren Menschen, die sich im synodalen Weg und in der katholischen Kirche engagieren. Sie und mit ihnen viele andere hat das Abstimmungsverhalten der 21 Bischöfe verletzt, die bei der vierten Vollversammlung des Synodalen Weg gegen den Grundtext des Forums ‘Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft‘ gestimmt haben.” Die “Spitze der katholischen Laienvertretung” sei “zutiefst davon überzeugt, dass die römisch-katholische Kirche kein Ort der Diskriminierung sein darf”.

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Der Kampf um den Zölibat **UPDATE

Der Kampf um den Zölibat – Eine Bekenntnisschrift für dessen Notwendigkeit

Petrusverlag
Moehler_Zoelibat.pdf (unifr.ch)
Der Klerikerzölibat | Sarto Verlag
“Der Zölibat: notwendig und unaufhebbar!”
*Zölibat (51)
Der Zölibat: unverzichtbar und unaufhebbar (Teil 2)
**Kardinal Duka: “Es gibt keine Religion ohne Zölibat” | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Das vorliegende Werk des berühmten Theologen und Kirchenhistorikers entstand im Jahr 1828 als Erwiderung auf eine von Freiburger Professoren verfasste Denkschrift für die Aufhebung des Zölibats. Schon damals bildeten die Hauptargumente gegen den Zölibat der Priestermangel und die Behauptung, dass er nicht mehr zeitgemäss sei. Möhler tritt diesen Angriffen der Zölibatsgegner in seiner Bekenntnisschrift entschieden und mit scharfen Verstand entgegen, wobei er ihre Einwürfe nicht nur treffend widerlegt, sondern auch Wesen und Geist des auf apostolischer Einsetzung gegründeten Instituts des Zölibats lebendig vor Augen führt. Er begründet hierbei die Erhabenheit der Virginität aus der Idee des christlichen Priestertums selbst, aus der Vernunft und der Heiligen Schrift. Er stellt den Zölibat zudem als einzig dem Priestertum entsprechende Lebensform dar, welche in Ganzhingabe die absolute Nachfolge Christi verwirklicht.

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Bischof Voderholzer: Syndodaler Weg legt Grundlagen einer “neuen Kirche”

Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg hat die Vertreter der deutlichen Mehrheit beim Synodalen Weg dafür kritisiert, “die Grundlage einer völlig anderen und in diesem Sinne ‘neuen Kirche'” zu legen  **UPDATE

Quelle
Bischof Hanke sieht beim Synodalen Weg “einen Bruch” (catholicnewsagency.com)
*Synodaler Weg geht in “offene Konfrontation mit dem Lehramt”, warnt Bischof Oster (catholicnewsagency.com)
**Wie eine Goldene Brücke zur Falle für die Bischöfe wurde | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Von Martin Bürger

Würzburg, 15. September 2022 (CNA Deutsch)

Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg hat die Vertreter der deutlichen Mehrheit beim Synodalen Weg dafür kritisiert, “die Grundlage einer völlig anderen und in diesem Sinne ‘neuen Kirche'” zu legen. In einem Beitrag für die katholische Wochenzeitung “Die Tagespost“ am Mittwoch hielt Voderholzer fest, der Synodale Weg leide darunter, “dass wir uns dort zu Beginn nicht darauf verständigt haben, was wir gegenseitig als theologisches Argument gelten lassen”.

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‘An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland’ ***UPDATE

Schreiben von Papst Franziskus – ‘An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland’

Quelle
*Papst zu Bätzing: “Sehr gute evangelische Kirche in Deutschland. Wir brauchen nicht zwei”
**Papst warnt vor Einfluss von “intellektuellen theologischen Eliten” auf “Synodalen Weg”
Franziskus äussert Sorge über Synodalen Weg in Deutschland
Franziskus über Lage im Erzbistum Köln: Abwarten und abwägen
***An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland
Priestermangel – aber wie willkommen sind Priester aus katholischer Weltkirche im Bistum Münster?

Schreiben von Papst Franziskus – ‘An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland’

Liebe Brüder und Schwestern,

Die Betrachtung der Lesungen der österlichen Festzeit aus der Apostelgeschichte hat mich bewegt, euch diesen Brief zu schreiben. In diesen Lesungen begegnen wir der allerersten apostolischen Gemeinde, die ganz von dem neuen Leben durchdrungen ist, das der Heilige Geist geschenkt hat, der gleichzeitig alle Umstände so gefügt hat, dass daraus gute Anlässe zur Verkündigung geworden sind. Die Jünger schienen damals alles verloren zu haben und am ersten Tag der Woche, zwischen Bitterkeit und Traurigkeit, hörten sie aus dem Munde einer Frau, dass der Herr lebe. Nichts und niemand konnte das Eindringen des Ostergeheimnisses in ihr Leben aufhalten und zugleich konnten die Jünger nicht begreifen, was ihre Augen geschaut und ihre Hände berührt haben (vgl. 1 Joh 1,1).

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Das synodale Trauerspiel *UPDATE

Die Abstimmungen und Beschlüsse, nicht weniger der herbe Umgangston und auch die Formen der sprungbereiten Feindseligkeit, die lehramtstreue Bischöfe in Frankfurt erleben mussten, erfüllen einfach gläubige Katholiken mit grosser Sorge

Das synodale Trauerspiel (catholicnewsagency.com)
“Synodaler Weg”: Unterwegs mit dem Diabolos (catholicnewsagency.com)
Youcat-Initiator Meuser zum “Synodalen Weg”: “Nun weiss man, an wen man sich halten kann” (catholicnewsagency.com)
“Synodaler Weg”: Was lässt sich zum Abstimmungsverhalten der Bischöfe sagen? (catholicnewsagency.com)
*Von der Kirche zum Sozialkonzern GmbH&Co KG (summorum-pontificum.de)

Von Thorsten Paprotny, 12. September 2022

Am vergangenen Donnerstagabend wussten sich viele Menschen überall auf der Welt verbunden in Trauer, andächtigem Schweigen, aufrichtig empfundener Dankbarkeit und im Gebet, als bekannt wurde, dass die hochverehrte Queen Elizabeth II. im Frieden und überraschend heimgegangen war. Der Tod der englischen Königin überdeckte und relativierte – unter Gläubigen, aber auch in der medialen Wahrnehmung in Deutschland – die Geschehnisse auf der IV. Synodalen Vollversammlung in Frankfurt am Main.

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