Papst: Qualität der Gesellschaft bemisst sich an Umgang mit Alten
Benedikt XVI. besuchte Altenheim in Rom: „Komme selber als alter Mensch“
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 13. November 2012
Die „Qualität“ einer Gesellschaft bemisst sich nicht zuletzt an deren Umgang mit alten Menschen: Das hat Papst Benedikt XVI. anlässlich eines Besuchs am Montag in einem katholischen Altenheim in Rom betont. Zugleich forderte Benedikt XVI. in diesem Zusammenhang eine höhere Wertschätzung von alten Menschen. Ihre Lebensweisheit stelle einen „grossen Reichtum“ für die Gesellschaft dar, Profitstreben und Effizienzdenken führten jedoch oft dazu, dass diese Gruppe als „unproduktiv und unnütz“ an den Rand der Gesellschaft gedrängt werde.
BKU: Grundsatzdokument zur Ordnungspolitik der Nachhaltigkeit
…betont Gleichklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem
Forderung eines Endes der dauerhaften Energiesubventionen und die Eigenkapitalunterlegung von Staatsanleihen
Köln, 8. November 2012, zenit.org/BKU
Der Bund Katholischer Unternehmer (BKU*) fordert in einem neuen Grundsatzdokument, den Nachhaltigkeitsdreiklang von Ökonomie, Ökologie und Sozialem als Gleichklang zu betrachten. „Die einseitige Betonung nur eines dieser drei Aspekte ist falsch“, sagte die BKU-Bundesvorsitzende Marie-Luise Dött (MdB). Sie verwies auf die aktuellen Diskussionen über die Kosten der Energiewende und betonte: „Subventionen für den Anschub neuer Technologien sind vertretbar. Aber Dauersubventionen für bestimmte Arten der Energieproduktion verzerren den Markt, verhindern Innovationen und treiben die Kosten.“ Leidtragende seien dann besonders die Einkommensschwachen der Gesellschaft.
‚Christliche Politik neu definieren‘?
„Zerfasert das moralische Zeugnis der Kirche, wird es bald gar nicht mehr wahrgenommen.“
– Offener Brief zu einem Plädoyer von Hermann Kues. Von Andreas Püttmann
Bonn, kath.net, 30. Oktober 2012
Der Bundestagsabgeordnete Hermann Kues, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Vorsitzender des „Kardinal-Höffner-Kreises“ und langjähriger Sprecher für politische Grundfragen im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, ist mit einem Artikel im Internetportal „kreuz-und-quer“ hervorgetreten, in dem er vorschlägt, „christliche Politik“ neu zu definieren: Der Publizist Dr. Andreas Püttmann antwortet ihm mit einem Offenen Brief:
Richtlinien für wahres katholisches Bürgertum
Wir sind bessere Bürger, wenn wir treuere Katholiken sind

Erzbischof Charles J. Chaput erklärt Richtlinien für wahres katholisches Bürgertum
Von Pietro Gennarini
Philadelphia(USA), 26. Oktober 2012, zenit.org
Erzbischof Charles J. Chaput, Ordinarius von Philadelphia, hat diese Woche in seiner wöchentlichen Zeitungsspalte seine Gläubigen dazu aufgefordert darüber nachzudenken, welche Konsequenzen es nach sich zieht, wenn man sich als Katholik im politischen Bereich engagiert, und dabei auf kluge Weise argumentiert, dass es seine Richtigkeit hat, wenn man den Glauben in der Öffentlichkeit einbringt. Dabei hat er seinen Gläubigen für die bevorstehenden Wahlen
Wichtiges Zeichen der Erinnerung
Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin
GemeinRom, 24. Oktober 2012, ZENIT.org/PM Sant´Egidio
Die Gemeinschaft Sant’ Egidio, die sich seit Jahrzehnten für die Integration von Sinti und Roma einsetzt, hält die heutige Einweihung des Denkmals für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma in Berlin für ein wichtiges Zeichen.
Dem Völkermord („Porajmos“) an den Sinti und Roma während des Zweiten Weltkriegs, dem nach Schätzungen etwa 500.000 Menschen zum Opfer fielen, wurde lange Zeit wenig Beachtung geschenkt. Das nun zum Gedenken an sie errichtete Denkmal in der deutschen Hauptstadt bringt den Willen zum Ausdruck, die Geschichte dieses Völkermords nicht zu vergessen und für die Würde eines jeden Menschen einzutreten.
Botschaft zum Welternährungstag
Für eine vom Hunger befreite Menschheit
In der Botschaft zum Welternährungstag bittet der Papst um Schutz und Hilfe für die Landwirtschaft
Die Genossenschaften können die spekulativen Tendenzen eindämmen, die nunmehr bereits die Grundnahrungsmittel betreffen.
Es ist möglich, die Menschheit vom Hunger zu befreien. Dessen ist Benedikt XVI. sich sicher, und er zeigt auch, was dafür getan werden muss: Es würde genügen, auf politische Massnahmen zu verzichten, die „als einziges Ziel den Profit, den Schutz der Märkte, den nicht für die Ernährung bestimmten Gebrauch landwirtschaftlicher Produkte, die Einführung neuer Produktionstechniken ohne die notwendigen Vorsichtsmassnahmen“ haben.
Widerspruch gegen Agenda 21
Kardinal Dominique Mamberti bei der 67. Generaldebatte der UNO
Rom 3. Oktober 2012, ZENIT.org
Gestern nahm Msgr. Dominique Mamberti, Sekretär für die Beziehung zwischen den Staaten und Leiter der Delegation des Heiligen Stuhls bei der UNO, an der 67. Generaldebatte teil.
In seiner Rede sprach der Kardinal nach einigen Dankesworten und Ausrichtung der Grüsse des Papstes an die Versammelten die blutigen Konflikte in der Welt an und betonte, dass der Heilige Stuhl das Thema begrüsse, das die Debatte leiten sollte: „durch friedliche Mittel und Lösungen Streitigkeiten auf internationalem Niveau zu lösen“.


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