Don Paolo Morocutti unterstützte die Familie Gabriele
…. als aufmerksamer und treuer geistlicher Begleiter
Unabhängig von der Schuld oder Unschuld Paolo Gabrieles verteidigte Don Paolo dessen Familie in den schwierigen Momenten.
Vatikanstadt, 8. Oktober 2012, ZENIT.org
„Die Familie Gabrieles bedauert die unangemessene Weise, in der in den Medien über Don Paolo Morocutti berichtet wurde. Don Paolo ist und war ein Freund der Familie und seine einzige Aufgabe bestand darin, Frau Gabriele und besonders den Kindern bei der Überwindung der schwierigsten und schmerzhaftesten Momenten des Falles beizustehen. Daher erweist die Familie Don Paolo erneut ihre tiefe Dankbarkeit.“
Das Fest der Gendarmerie
Die vergangenen Tage waren für die Ordnungshüter des Vatikans keine leichten
Ein Bericht vom Patronatsfest des päpstlichen Gendarmeriekorps. Von Ulrich Nersinger
Rom, kath.net/un, 8. Oktober 2012
Der Posten der vatikanischen Gendarmerie am St. Anna-Tor des Vatikans ist ein Knotenpunkt im Leben des Kirchenstaates. Hier ist – abgesehen von St. Peter und den Vatikanischen Museen – der grösste Publikumsverkehr zu verzeichnen. Wer dort Dienst tut, kann sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren. Gendarmen regeln den Autoverkehr, wobei sie ihr Auge nicht nur auf die Einhaltung der Strassenverkehrsordnung zu werfen haben, sondern auch die Ausweise der Fahrer gewissenhaft kontrollieren müssen.
Kurzbiografie von Pater Oswald von Nell-Breuning SJ
„Katholische Soziallehre“
P. Oswald von Nell-Breuning SJ
Bereits zu Lebzeiten galt der Jesuitenpater Oswald von Nell-Breuning als einer der führenden Vertreter und Interpreten der „Katholischen Soziallehre“. Zugleich wurde ihm eine herausragende Bedeutung als politischer Intellektueller zugesprochen, der sowohl gesellschaftswissenschaftliche, ökonomische, juristische, philosophische wie auch theologische Kompetenzen aufbringt. Als Redner, Schreiber, Politikberater, Dozent und politisch intervenierender Akteur hat er sich mit fast allen wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen seiner Zeit befasst – und stand so häufig im Mittelpunkt öffentlichen Aufmerksamkeit.
Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in München
Lammert fordert ein „Wir sind Europa“ KATHTUBE Predigt Kardinal Meisner
Mittwoch, 03.10.2012, von FOCUS-Online-Redakteur Christoph Pagel, München
Die deutsche Einheit wäre ohne Europa nicht möglich gewesen und Europa nicht ohne die Einheit: Beim Festakt in München betont Bundestagspräsident Norbert Lammert, dass Europa mehr ist als der Euro. Die deutsche Erfolgsgeschichte sieht er als Signal für ein zusammenwachsendes Europa.
22 Jahre nach der deutschen Einheit, 22 Jahre nachdem Menschen in der ehemaligen DDR sich mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ friedlich ihre Freiheit zurückerobert haben, steht Deutschland wieder vor einer grossen Herausforderung. Es geht dieses Mal nicht um die Einheit Deutschlands, es gibt keine Mauer. Es geht um die Einheit Europas, dem Kontinent, in dem Grenzen nicht mehr trennen. Aus „Wir sind das Volk“ muss „Wir sind Europa“ werden. So formuliert es Bundestagspräsident Norbert Lammert bei seiner Festrede zum Tag der deutschen Einheit in München.
Mehr Barmherzigkeit bitte!
Seelsorge darf nicht instrumentalisiert werden:
Krisenindikator einer nachlässigen Verkündigung
– von Pfarrer Hendrick Jolie
Der Umgang der Kirche mit sogenannten „wiederverheirateten Geschiedenen“ ist wieder einmal in aller Munde. Jüngstes Beispiel ist der Aufruf von Priestern und Diakonen aus dem Erzbistum Freiburg „Wiederverheiratete Geschiedene“ vom Mai 2012. Die unterzeichnenden Geistlichen behaupten, sie würden sich im „pastoralen Handeln gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen von der Barmherzigkeit leiten lassen“. Gleichzeitig bekunden sie das Vorhaben, in Widerspruch zu Lehre und Ordnung der Kirche die genannten Personen zu den Sakramenten zuzulassen – gemeint sind die Sakramente der Krankensalbung, der Versöhnung und der Heiligen Kommunion. Die Freiburger Geistlichen erinnern hierbei an das oberste Prinzip des kirchlichen Rechts, „salus animarum suprema lex“ (das Heil der Seelen ist das oberste Gebot). Man gibt also vor, das Heil der Seelen wiederverheirateter Geschiedener im Auge zu haben, wenn man sie – unabhängig vom Gnadenstand – zu den Sakramenten zulässt.
Ratzinger-Preis für Philosoph Brague und Jesuit Daley
„Theologischer Nobelpreis“
Papst Benedikt XVI. wird die auch als „Theologischer Nobelpreis“ bezeichnete Auszeichnung am 20. Oktober persönlich überreichen
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 28. September 2012
Der französische Philosoph Remi Brague (65) und der US-amerikanische Jesuit Brian Daley (72) erhalten den diesjährigen „Ratzinger-Preis“ für herausragende wissenschaftliche Leistungen. Das gab der Vatikan am Freitag vor Journalisten bekannt. Papst Benedikt XVI. wird den mit 50.000 Euro dotierten Preis, der gelegentlich auch als „Theologischer Nobelpreis“ bezeichnet wird, am 20. Oktober an die beiden Geisteswissenschaftler überreichen. Er wurde von der 2010 gegründeten „vatikanischen Stiftung Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ ausgelobt und im Juni 2011 erstmals verliehen. Zu den ersten Preisträger zählte der Abt des niederösterreichischen Zisterzienserstiftes Heiligenkreuz, Maximilian Heim.
Interpretationen zum Evangelium
Katholische Kirche Schweiz 2012
Update : Gender-Wahn auf dem Abstellgleis
Unsagbare „Ehrlichkeit“
II. Feministische Kritik an der herkömmlichen kirchlichen Kreuzestheologie
Diese Form der Kreuzes- respektive Opfertheologie, wie ich sie skizziert habe und wie sie bis heute in unzähligen Kirchenliedern und liturgischen Texten tradiert wird, wurde von feministischen Theologinnen seit den Anfängen feministischer Theologie heftiger Kritik unterzogen. Sie knüpfen dabei zum Teil an Traditionen der Christentumskritik an, wie sie Goethe, Nietzsche oder Ernst Bloch formuliert haben, führen diese aber weiter und, was neu ist: Sie untersuchen die herkömmliche Kreuzes- und Opfertheologie bezüglich ihrer Wirkungsgeschichte für Frauen, arbeiten deren frauenunterdrückenden Charakter heraus. Ich möchte Ihnen im Folgenden einige der wichtigsten feministischen Kritikpunkte vorstellen.


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