Spendenaufruf kath.net digital
Werte Leser aus der Schweiz
Mit diesem E-Mail möchte ich den Spenderaufruf an Sie schicken. Verbunden damit ist die Bitte für www.kath.net zu spenden.
Diesem Sommer habe ich bewusst keinen Spendenaufruf postalisch verschickt, möchte dies aber auf diesem Wege tun.
Deo Gratias
Interreligiöse Feier anlässlich der Freilassung der Geiseln
Anlässlich der Freilassung von insgesamt 240 Geiseln (nicht wie am Vortag berichtet 280, Anm. d. Red.) aus dem Dorf Rableh in der Region Homs an der Grenze zum Libanon versammelten sich die Dorfbewohner zu einer interreligiösen Feier. Da es sich bei den von den Apfelplantagen entführten Arbeitern vorwiegend um griechisch-katholische Gläubige handelte (vgl. Fidesdienst vom 25/09/2012) läuteten zur Feier des Tages die Glocken der christlichen Kirchen. Der Freilassung waren nach Berichten einheimischer Beobachter Verhandlungen mit den einheimischen Familienoberhäuptern vorausgegangen, dies sich in der Bürgerinitiative „Mussalaha“ zusammenschliessen. Dabei stand vor allem „die Vermeidung eines Bruderkrieges und eine konfessionellen Krieges im Mittelpunkt.“
Vatikan/UNO: Hoffnungszeichen für Frauenrechte
Hoffnungszeichen für Frauenrechte
Der Heilige Stuhl würdigt das Engagement der Vereinten Nationen, um die Rechte der Frauen weltweit zu fördern. Das sagte der Ständige Beobachter bei der UNO in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, am Montag bei der 21. Vollversammlung des UNO-Menschenrechtsrats in der Schweizer Metropole. Unter anderem ging Erzbischof Tomasi auf den Einsatz der UNO gegen Müttersterblichkeit bei Entbindungen ein.
„Dank guter und konkreter Hilfseinsätze ist die Zahl von Müttern, die bei Geburten sterben, zwischen 1990 und 2010 drastisch gesunken. Dennoch muss man sagen, dass weiterhin das Leben von Millionen von Frauen bei Entbindungen bedroht ist. Dass es immer noch Frauen gibt, die bei einer Geburt ihres Kindes sterben, ist ein Zeichen dafür, dass die Rechte der Frauen noch nicht überall und in vollem Umfang gesichert sind. Das muss geändert werden.“
Nein zum Krieg, Nein zum Hass
Die libanesische Opernsängerin Rima Tawil zum Papstbesuch
Das Gespräch führte Jürgen Liminski 17.09.2012
PanisAngelicum wunderschön
Der Besuch Papst Benedikts XVI. im Libanon sei für Christen und Nichtchristen ein grossartiges Erlebnis gewesen, sagt die Opernsängerin Rima Tawil. Benedikt habe mit seinem Besuch sein Interesse an den Christen im Nahen Osten zeigen wollen – und sie ermuntert, ihren Glauben ohne Abstriche zu pflegen.
Jürgen Liminski: Die Sopranistin Rima Tawil. Gestern sang sie beim Pontifikalamt in Beirut, auf der Corniche, dem Platz vor dem offenen Meer und danach, am Abend, nachdem der Papst abgereist war, bekamen wir sie ans Telefon, nicht für ein Lied, dafür müsste sie schon in den Konzertsaal des Deutschlandfunks nach Köln kommen, sondern für ein paar Fragen. Die erste lautete: Frau Tawil, macht es emotional einen Unterschied, ob man auf der Scala in Mailand oder für den Papst in Beirut das Ave Maria schmettert?
Ansichten eines Soldaten
Über Folter und Prinzipien gerechter Kriegsführung
Rangältester britischer General über die Übel des Kriegs
Von Edward Pentin
Rom, 21. September 2012, ZENIT.org
„Meine Meinung ist absolut klar: Folter ist ein Fehler und sollte nie erlaubt werden, und wer Folter anwendet, sollte streng bestraft werden.“
So der rangälteste General Grossbritanniens, Feldmarschall Lord Guthrie of Craigiebank, in einem Interview über Folter und gerechten Krieg. Jede Anwendung von Foltermethoden sei „äusserst schädigend“ und bringe „mehr Schaden als Gutes“.
Die Zertrümmerung des Rechts
Eine Stellungnahme der Bioethikkommission
….soll Österreichs Fortpflanzungsmedizingesetz reformieren und den Umbau der Gesellschaft ermöglichen Von Stefan Rehder
Die Tagespost, 21. September 2012
„Bella gerant alii, tu felix Austria nube. Nam quae Mars aliis, dat tibi diva Venus.“ – „Kriege führen mögen andere, du glückliches Österreich heirate. Denn was Mars (den) anderen (verschafft), gibt dir die göttliche Venus.“ Mit diesen Worten soll einst der ungarische König Matthias Corvinus (1443–1490) seiner Bewunderung für die kluge Heiratspolitik der Habsburger Monarchen Ausdruck verliehen haben. Ob er tatsächlich der Autor dieses Distichon ist, ist unter Historikern umstritten.
Neuer Vatikanberater für Finanzfragen:
„Es geht um moralische Verantwortung“
Der neue Vatikanberater für Finanzfragen soll den Heiligen Stuhl beim Kampf gegen Geldwäsche unterstützen. Das sei das Hauptziel seiner neuen Tätigkeit, sagt der Schweizer Anwalt René Brülhart im Gespräch mit Radio Vatikan. Seit Anfang September ist er für den Vatikan im Einsatz. Sein Mandat habe kein bestimmtes Zeitlimit. Der Bericht der Europaratskommission „Moneyval“ habe gezeigt, dass der Vatikan auf dem „richtigen Weg“ sei, sagt Brülhart.
„Der Vatikan hat in den vergangenen zwei Jahren grosse Bemühungen unternommen, um Strukturen aufzusetzen, die soweit auch gut positioniert sind. Jetzt geht es um ein gewisses Finetuning, aber insbesondere geht es auch darum, weitere nachhaltigere Strukturen zu schaffen und so das gesamte Finanzsystem im Vatikan zu stärken.“



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