Sozialkompetenz

Kopten distanzieren sich scharf von antiislamischem Video

Beten wir den Rosenkranz : Video       Papst Johannes Paul II.: Rosenkranz

Koptisch-orthodoxe Diözese Sydney verweist darauf, dass Anti-Islam-Hardliner Botros schon 2003 an Papst Shenouda mit Bitte um Entlassung aus dem Priesteramt herangetreten war, der entsprochen wurde.

Washington-Berlin-Beirut, kath.net/KAP, 18. September 2012

Die koptisch-orthodoxe Diaspora in den USA und anderen Ländern distanziert sich aufs Schärfste vom kalifornischen christlich-fundamentalistischen Netzwerk, das für das Islam-Schmähvideo „The Innocence of Muslims“ verantwortlich ist. Jene drei aus der koptischen Kirche stammenden Personen, die an der Produktion des Skandal-Films direkt oder indirekt mitbeteiligt sein sollen, werden als Outsider charakterisiert.

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Führender Islamgelehrter will UN-Resolution gegen Blasphemie

Blasphemische Taten würden den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedrohen

Grossimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Al-Tayyeb: Blasphemische Taten seien zu ächten, weil sie den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedrohten

Kairo, kath.net/KNA, 17. September 2012

Der Grossimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Al-Tayyeb, hat eine UN-Resolution gegen die Verunglimpfung des Islam und anderer Weltreligionen gefordert. Solche Taten seien zu ächten, weil sie den Weltfrieden und die internationale Sicherheit bedrohten, heisst es in der Erklärung Al-Tayyebs vom Samstag, aus der die ägyptische Tageszeitung „Egypt Independent“ zitiert. Die Al-Azhar-Universität gilt als führende Autorität für den sunnitischen Islam weltweit.

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Benedikt XVI. : Alle Revolutionen anfällig für Auftreten von Hass

Papst hält ‚fliegende Pressekonferenz’ auf dem Weg nach Beirut

‚Internationaler Waffenhandel schwere Sünde’

Beirut, kath.net/KAP, 14. September 2012

Die Geschichte der Revolutionen zeige, dass sie „immer die Gefahr des Auftretens von Hass enthalten“, hat Papst Benedikt XVI. am Freitag bei einer „fliegenden Pressekonferenz“ auf dem Weg in den Libanon betont. Er äusserte sich zu den Problemen in den arabischen Ländern.

Sicherlich sei der Arabische Frühling eine gute Sache, weil er die legitimen Wünsche nach Demokratie und Freiheit zum Ausdruck bringe, so der Papst. Dazu komme das Verlangen, dass sich eine gemeinsame arabische Identität in neuer Form äussere. Der Arabische Frühling zeige zudem, dass es eine Jugend in diesen Ländern gebe, die Bildung und Kultur auf hohem Niveau erreicht habe, stellte Benedikt XVI. fest.

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Kloster Cremisan:

Die ersten ausgebildeten palästinensischen Weinbauern

Seit 125 Jahren werden Schulen durch Weinbau finanziert

Rom 11. September 2012 (ZENIT.org

Die beiden ersten Palästina-stämmigen Fachmänner in Sachen Wein, Leith Kokoly und Fadi Batich, haben Anfang September ihre Arbeit in Cremisan aufgenommen. Leith stammt unmittelbar aus Beit Sahour. Fadi stammt aus Ostjerusalem. Beide hatten mit Unterstützung einer italienischen Organisation und des Klosters Cremisan an der Universität Turin vier Jahre lang  Weinbau studiert: Leith als Weinmacher, Fadi als Agronom. Die beiden jungen Männer (25) sind damit die ersten Wein-Fachleute „aus eigenem Haus“.

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Drei Stufen auf dem Weg zu einer besseren Welt

Menschenwürde, Freiheit, Wahrheit

Über das Denkmal zur Glaubens-, Religions- und Gewissensfreiheit in Heiligenkreuz bei Wien

Ein persönlicher Bericht von Bischof Andreas Laun

Heiligenkreuz, kath.net, 12. September 2012

Ich kann nicht mehr das Jahr nennen, als mir der Gedanke kam, den Bau eines Denkmals in Wien und für anzuregen. Ich weiss aber noch, wie es dazu kam: Ich schwamm in der „neuen Donau“, der sogenannten „Entlastungsgerinne“, von der aus man die erste Wiener Moschee gut sehen kann. Der Bau ist sehr schön, und so kam mir der Gedanke: „Warum tragen die Christen heute nicht mehr bei zur Gestaltung der Stadt, ausgerechnet jetzt, wo viele Städte sich selbst verschandeln durch moderne „Kunstwerke“, die sehr oft in absurden Eisentrümmern und anderen Sinnlosigkeiten bestehen, ohne auch nur ein kleines „sursum corda“, ein „Schau nach oben!“)?

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Sarajewo: Treffen für den Weltfrieden

„Die Zukunft heisst Zusammenleben”

Das ist das Thema des diesjährigen Internationalen Friedenstreffens, das von der Gemeinschaft Sant´Egidio vom 9. bis 11. September in Sarajewo organisiert wird. Das Treffen zwischen verschiedenen Religionen wurde an diesem Sonntag eröffnet, in der Stadt, die als Symbol für die schwierigen, auch religiös motivierten, Verwerfungen des letzten Jahrhunderts gelten kann. Persönlichkeiten der Weltreligionen wie auch der internationalen Staatengemeinschaft, Staatspräsidenten, Minister, und Exponenten der Zivilgesellschaft diskutieren in verschiedenen Foren die Zukunft des interreligiösen Dialogs und des internationalen Friedensprozesses.

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„Mein Platz ist jetzt an der Seite meiner Gläubigen

….die ich jetzt absolut nicht allein lassen kann“

Auch Mitarbeiter der Hilfsorganisationen in Syrien zunehmend gefährdet

Der Kontakt zur syrischen Caritas sei seit einigen Tagen zusammengebrochen, schreibt die italienische Caritas an diesem Freitag in einer Pressemeldung. In dem bislang letzten Lebenszeichen des syrischen Caritas-Präsidenten, Bischof Antoine Audo von Aleppo, habe es geheissen: „Mein Platz ist jetzt an der Seite meiner Gläubigen, die ich jetzt absolut nicht allein lassen kann.“ Weiter ist in der Pressemeldung von Attacken auf Christen und andere religiöse Minderheiten die Rede, die „terroristischen Attentaten“ gleichkämen, schreibt die Caritas weiter.

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