Die zwei Leben des Torsten H.
„Vor Ihnen sitzt ein verurteilter Mörder
….und glauben Sie mir: Ich habe in meinem ganzen Leben keinen bösartigeren Menschen kennengelernt als mich selbst!“
Ein Beitrag von Matthias Pankau / idea
Wetzlar, kath.net/idea, 29. November 2012
Bewirkt der christliche Glaube tatsächlich auch heute noch eine totale Lebenswende? Das Beispiel von Torsten Hartung zeigt es. Als Kopf einer der grössten Autoschieberbanden Europas gab es für ihn einst nur zwei Dinge: Geld und Gewalt. Dann wurde er Christ. Heute kümmert er sich ehrenamtlich um straffällige Jugendliche – und ist glücklich. Ein Beitrag von Matthias Pankau.
Appell Benedikts XVI. zum Welt-Aids-Tag
Ermutigende Worte am Ende der Generalaudienz
Vatikanstadt, 28. November 2012, zenit.org
Der nahende 1. Dezember ist der Welt-AIDS-Tag, eine Initiative der Vereinten Nationen, um die Aufmerksamkeit auf diese Krankheit zu lenken. Sie hat gerade in den ärmsten Regionen der Welt, wo es grosse Schwierigkeiten gibt, wirksame Arzneimittel zu bekommen, bereits Millionen von tragischen Opfern gefordert. Meine Gedanken richten sich gerade an die grosse Zahl von Kindern, die diesem Virus der eigenen Mutter zum Opfer fallen, obwohl es Therapien dagegen gibt.
Why Poverty? Die Vertriebenen Syriens
……“denn die Häuser sind längst ausgebombt“
Die EBU – die Vereinigung der öffentlich Rechtlichen Sender Europas – startet für diesen Donnerstag eine Kampagne unter dem Titel „Why Poverty?“, warum Armut. Radio Vatikan schliesst sich dieser Kampagne an mit Berichten darüber, wie heute Armut entsteht. Wir wollen nach den Ursachen heute fragen. Die plötzlichste und tiefgreifendste Ursache für Armut ist der Krieg, zu sehen im Augenblick vor allem in Syrien. Wir haben die Pressesprecherin des UNO-Flüchtlingshochkommissariates, Laura Boldrini, nach einer Einschätzung der Situation dort gefragt:
Machen Steuermillionen die Kirche stumm?
Die Fusion des Rohstoffgiganten Glencore mit dem Minenkonzern Xstrata ist unter Dach und Fach
Die beiden Grosskonzerne haben wie viele andere Firmen ihren Hauptsitz im Kanton Zug. Davon profitieren die ansässigen Kirchen, die dank grosszügigen Kirchensteuern jährlich Millionen kassieren. Kritik gegenüber den umstrittenen Grosskonzernen überlässt die Kirche deshalb lieber anderen.
Quelle
Rohstoff: Das gefährlichste Geschäft der Schweiz
Fastenopfer
Vor 100 Jahren wurde Otto von Habsburg geboren
Kaisersohn und späterer Europa-Politiker stand im Brennpunkt geschichtlicher Umwälzungen
Papst und Kardinäle Schönborn und Marx würdigten den „grossen Europäer“ nach dessen Tod im Juli 2011
Wien, kath.net/KAP, 20. November 2012
Vor 100 Jahren, am 20. November 1912, wurde Otto Habsburg-Lothringen geboren. Oder – wie ihn Papst Benedikt XVI. in einem Beileidtelegramm anlässlich seines Todes am 4. Juli 2011 titulierte – „S.k.k.H. Erzherzog Otto von Österreich“. Auch dass der Sohn des seliggesprochenen letzten österreichischen Kaisers Karl I. die Staatsbürgerschaften von Österreich, Deutschland und Ungarn und nach eigenen Angaben von Kroatien besass und dass nach seinem Ableben Requien in seinem Sterbeort Pöcking am Starnberger See, in München, Mariazell, Wien, Budapest und Zagreb gefeiert wurden, verdeutlicht, dass es sich um eine Persönlichkeit im Brennpunkt geschichtlicher Umwälzungen handelte.
Internationaler Tag der Toleranz
Am 16. November ist Internationaler Tag der Toleranz
In seiner Erklärung ruft UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Menschen dazu auf, dem Anstieg an Ignoranz, Extremismus und auf Hass basierender Politik entgegenzuwirken. Echte Toleranz brauche „einen freien Fluss von Ideen, hochwertige Bildung für alle, Respekt vor den Menschenrechten und interkulturelle Verständigung“.
Die vollständige Erklärung des Generalsekretärs finden Sie unter diesem Link.
Vatikan/UNO:
Zivilbevölkerung muss in Konflikten geschützt werden
Bei bewaffneten Konflikten ist immer auf den Schutz der Zivilbevölkerung zu achten. Das hat der Vatikanvertreter bei der UNO in Genf in einer Rede unterstrichen. Erzbischof Silvano Tomasi sprach an diesem Donnerstag beim Treffen der Unterzeichnerstaaten des so genannten „CCW-Abkommens“, der den Umgang mit Waffen bei Konflikten regelt. Es gehöre zu den Prioritäten des Heiligen Stuhls, dass die Unterzeichnerstaaten diese Regelungen stärker umsetzen als bisher, so Tomasi weiter. Die Zivilbevölkerung sei auf dem Papier zwar bereits geschützt, wenn es zu bewaffneten Konflikten komme, so der Vatikandiplomat. Dennoch sei es unleugbar, dass die Zivilbevölkerung stets am meisten unter Kriegen und deren Folgen leide – die Zerstörung von Infrastrukturen, aber auch die Tötung von unbeteiligten Zivilisten könne und dürfe nicht als Kollateralschaden betrachtet werden und müsse in Zukunft stärkeren Kontrollen durch die internationale Gemeinschaft unterliegen.


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