Der Advent
Zeit des Kommens und der Gegenwart des Herrn

3. Dezember: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung
Benedikt XVI.: Inmitten der Wirrnisse der Welt oder in den Wüsten der Gleichgültigkeit und des Materialismus empfangen die Christen von Gott das Heil und bezeugen es mit einer anderen Lebensart.
Tag der Menschen mit Behinderung. Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 2. November 2012
Mit dem heutigen ersten Adventsonntag beginnen die Zeit der Erwartung des Kommens des Herrn und das neue Kirchenjahr. Dieses werde, so der Papst Benedikt XVI. in seiner Ansprache vor dem traditionellen Gebet des Angelus, durch das Jahr des Glaubens bereichert.
Afrika Sudan
Hilferuf
„Khartum muss zur Beendigung der Bombenangriffe auf die Einwohner der Nuba-Berge gezwungen werden“
Khartum, Fidesdienst, 10. November 2012
Die Einwohner von Kauda in den Nuba-Bergen appellieren an die internationale Staatengemeinschaft, die Druck auf die sudanesische Regierung ausüben soll, damit diese ihre Bombenangriffe auf Zivilsten beendet. Die Nuba-Berge gehören zur sudanesischen Region Südkordofan an der Grenze zum Südsudan, wo die Rebellen der SPLM-N gegen die sudanesische Armee kämpfen. Die sudanesischen Bombenangriffe auf zivile Objekte in den von Rebellen kontrollierten Regionen begannen mit Ausbruch des Konflikts im Juni 2011.
Papstappell für Kampf gegen Aids
Alle Menschen guten Willens sollten die zahlreichen Initiativen zur Bekämpfung von Aids unterstützen
Dazu ruft der Papst an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz im Vatikan auf. Benedikt XVI. erinnerte in der Audienzhalle daran, dass am kommenden Samstag der Welttag gegen die Immunschwächekrankheit begangen wird. Seit ihrem ersten Auftreten in den frühen 1980er Jahren sind rund 30 Millionen Menschen an den Folgen dieser Krankheit gestorben. Allein im Jahr 2011 hat Aids weltweit etwa 1,7 Millionen Todesopfer gefordert.
Der Papst wörtlich:
„Am kommenden 1. Dezember begehen wir den Welttag gegen Aids, der eine Initiative der Vereinten Nationen ist, um auf eine Krankheit aufmerksam zu machen, die bereits Millionen von Opfern gefordert und grosses Leid über die Menschen gebracht hat.
Vatikan begrüsst UNO-Entscheidung zu Palästina
Der Vatikan begrüsst die Entscheidung der UNO-Vollversammlung in New York
Der Vatikan begrüsst die Entscheidung der UNO-Vollversammlung in New York, Palästina einen Beobachterstatus als Nicht-Mitgliedsstaat zuzuerkennen. Nur kurz nach dem Votum in der Nacht auf Freitag veröffentlichte das vatikanische Staatssekretariat eine Erklärung. Sie verweist darauf, dass sich der vatikanische „Aussenminister“, Erzbischof Dominique Mamberti, schon letztes Jahr vor der UNO für eine Anerkennung der Staatlichkeit Palästinas eingesetzt habe. Wörtlich heisst es aus dem Vatikan: „Das Votum vom 29. November drückt die Gefühle einer Mehrheit der Mitglieder der internationalen Gemeinschaft aus.“ Auch der Heilige Stuhl hat einen Beobachterstatus bei den Vereinten Nationen.
Heiliges-Land-Kustos: „Israelis waren vorbereitet“
„Die Strasse, die zu nehmen ist, ist die der Zwei-Staaten-Lösung“
Der Kustos des Heiligen Landes, Franziskanerpater Pierbattista Pizzaballa, begrüsst den UNO-Beobachterstatus für Palästina. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagte Pizzaballa am Freitag:
„Die Kirche des Heiligen Landes hat schon vor der Abstimmung gesagt, dass sie diesen Schritt Palästinas für wichtig hält und positiv beurteilt. Natürlich hängt beim Nahostproblem alles vom Gespräch zwischen Israel und Palästinensern ab; aber ich glaube, dass dieser Schritt Palästinas – auch wenn die Israelis damit unzufrieden sind – wichtig ist: Er wird beide Seiten dazu bringen, den jeweils anderen ernster zu nehmen, als sie das bisher getan haben!“ Natürlich herrsche jetzt auch unter israelischen Arabern grosse Freude, so Pizzaballa.
Appell der Bischöfe für gerechte Ressourcen-Verteilung
Demütigung des kongolesischen Volks erreicht den Höhepunkt
Kinshasa Kongo, 29. November 2012, zenit.org
Bernard Kasanda, Bischof von Mbuji-Mayi in der Demokratischen Republik Kongo, äusserte grösste Besorgnis. Es sei unmöglich, sich ein Bild von der Grössenordnung der Katastrophe zu machen, die sich im östlichen Kongo zutrage, wo die Rebellen des M23 vor einer Woche die Stadt Goma eingenommen haben. „Menschenwürde wird mit den Füssen getreten, und die Demütigung des kongolesischen Volks hat ihren Höhepunkt erreicht“, so die Worte des Bischofs.
„Selbstbestimmung und Gehorsam“
Fachtagung in Heiligenkreuz
Sind Selbstverwirklichung und Gehorsam unüberwindliche Gegensätze?
Rom, 29. November 2012, ZENIT.org
Am 7. Dezember findet in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz eine öffentliche Fachtagung zum Thema „Selbstbestimmung und Gehorsam“ statt.
In dem Geleitwort heisst es: „Sind Selbstverwirklichung und Gehorsam unüberwindliche Gegensätze? Müsste es daher nicht eigentlich Selbstverwirklichung oder Gehorsam heissen? Oder ist das Vorhandensein einer starken, selbstsicheren Persönlichkeit die eigentliche Voraussetzung für echten Gehorsam? Wie weit reicht die Autonomie des Menschen in der Gestaltung des eigenen Lebens bzw. der Verwirklichung des eigenen Potentials tatsächlich – und wie bestimmend sind die Einflüsse und Ansprüche der Umgebung?


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