Sozialkompetenz

Vatikan wehrt sich gegen UN-Vorwürfe

Ständiger Beobachter bei Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Tomasi, weist Anschuldigungen wegen Antifolterkonvention zurück 

MESSE, ST., PETERSPLATZVatikanstadt, Die Tagespost/KAP/KNA, 05. Mai 2014

Der Vatikan sieht sich im Kampf gegen Folter auf einer Linie mit den Vereinten Nationen und wehrt sich gegen Kritik. Das im vergangenen Juli von Papst Franziskus in Kraft gesetzte Strafrecht für das vatikanische Territorium enthalte fast wörtlich die Erklärung der UN-Antifolterkonvention von 1984, die Folter als unmenschliche Grausamkeit verurteile. Das betonte der päpstliche Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, am Montag vor dem UN-Komitee gegen Folter.

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Papstpredigt

Papstpredigt: Über die Profiteure und die “Kletterathleten” der Kirche

In der Kirche gibt es Menschen, die Jesus “aus Eitelkeit” folgen oder aus Hunger nach Macht und Geld. Das sind drei falsche Motivationen, führte Papst Franziskus an diesem Montag in seiner Predigt in der Morgenmesse in Santa Marta aus. Das Tagesevangelium spricht von den Menschen, die Jesus nur deshalb suchten, weil sie zuvor bei der wunderbaren Vermehrung der Brote und der Fische satt geworden waren. “Wir alle sind Sünder”, führte der Papst aus. Es gebe immer irgendein Eigeninteresse, von dem die Suche nach Jesus gereinigt werden müsse. Franziskus nannte drei davon.

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“Geld darf nicht über Sport herrschen”

Fanziskus: “Geld darf nicht über Sport herrschen”

Nicht einfach kicken, Geld einstreifen, sich im Ruhm sonnen und basta: Fussballer und Sport-Manager haben eine hohe soziale Verantwortung. Das sagte Papst Franziskus an diesem Freitag den Profispielern zweier Fussballmannschaften aus Neapel und Florenz sowie einer Abordnung des italienischen Verbandes Federcalcio, die er in Audienz empfing. Das Geld dürfe nicht über den Sport herrschen, mahnte Franziskus.

“Heute bewegt sich der Fussball in einem großen Geschäftsfeld, wegen Werbung, Fernsehen undsoweiter. Aber der wirtschaftliche Faktor darf nicht über den sportlichen dominieren, sonst verpestet er alles, sei es auf internationaler, nationaler oder lokaler Ebene.”

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Die Gewalt der Transparenz

Überall ertönen die Rufe nach Durchsichtigkeit und Offenheit

George OrwellDoch die politische Salonvokabel gehört auf den Prüfstand.

Die Tagespost, 02. Mai 2014, Von Björn Hayer

Gläsern soll die neue Welt sein, ein Paradies, wo jeder mit jedem vernetzt sein kann. Im Internet scheint der Traum von der offenen Menschheitsfamilie lebbar. Wo Skeptiker einst noch den Schutz der Privatsphäre beschworen, werden heutzutage fleissig Profile gepflegt. Mit allerhand persönlichem Fundus nährt der Homo Cyber das grosse Google. Der moderne Online-Mensch ist eben transparent und – wie man ihm vermittelt – damit der Vorzeigedemokrat der Zukunft. Bis zuletzt kam dabei auch keine Partei mehr umhin, sich das Primat der umfassenden Transparenz nicht in irgendeiner Form auf die Fahnen zu schreiben. Die Apologeten der Demokratie 2.0 predigten euphorisch: Transparenz sei ein Bürgerrecht.

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Wladimir Putin richtig verstehen

Niemand weiss, wozu die jüngste Eskalation in der Ukraine die Regierungen in Moskau und Kiew führen werden

Die Tagespost, 02. Mai 2014, Von Stefan Rehder

Niemand weiss, wozu die jüngste Eskalation in der Ukraine die Regierungen in Moskau und Kiew führen werden. Und niemand, ob und wie der Westen darauf reagieren wird.

Anstatt sich von einer Wasserstandsmeldung zur nächsten zu hangeln, lohnt es daher, den Blick auf ein Phänomen zu richten, dem bislang nur wenig Beachtung geschenkt wurde: das bemerkenswerte Verständnis und die Sympathie, die Menschen in Deutschland und anderen Teilen Europas bislang Russlands Präsidenten entgegenbringen.

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Tag der Arbeit

“Arbeit heisst Würde, Brot nach Hause bringen und lieben”

Tag der Arbeit“Ich bitte die politischen Verantwortungsträger zwei Dinge nicht zu vergessen: die Würde des Menschen und das Gemeinwohl.”

Mit diesem Tweet zum Ersten Mai hat sich aus dem Vatikan Papst Franziskus zu Wort gemeldet.

Erster Mai, der Tag der Arbeit, ist auch im Vatikan arbeitsfrei: Es ist das Fest Josefs des Arbeiters.

Im vergangenen September hat Franziskus bei einer Begegnung mit Repräsentanten der Arbeit – unter ihnen vielen Arbeitslosen – in Cagliari auf Sardinien eine spontane Grundsatzrede zum Thema gehalten.

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Forderung nach Freilassung Syrischer Bischöfe

Orthodoxe Aleppiner Metropoliten wurden vor genau einem Jahr entführt

Quelle

– Kurz: “Christliche Minderheiten Opfer des Syrienkonflikts”

Wien, kath.net/KAP, 23. April 2014

Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz hat die Freilassung der beiden vor genau einem Jahr in Syrien entführten orthodoxen Metropoliten Mar Gregorios Youhanna Ibrahim und Boulos Yazigi gefordert. “Wir hoffen auf ein baldiges Zeichen, dass beide Bischöfe wohlauf sind und fordern weiterhin ihre sofortige und bedingungslose Freilassung”, teilte Kurz am Dienstag in einer Aussendung mit.

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