Sozialkompetenz

Papst: Keinen Zwang auf indigene Völker ausüben

Papst Franziskus empfängt Indigenenvertreter

Quelle
REPAM –  dokumentiert bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission Verstösse gegen das Landrecht von Indios

Indigene Völker sollen nie wieder von aussenstehenden Stellen Entscheidungen aufgedrängt bekommen. Das sagte der Papst an diesem Mittwochmorgen vor der Generalaudienz gegenüber einer Delegation von Vertretern indigener Völker. Das Treffen fand in einem kleineren Saal der Audienzhalle statt. Die rund 40 Indigenenvertreter nahmen an einer Konferenz in Rom teil. In seiner freigehaltenen Rede sagte der Papst, die Regierungen der betroffenen Staaten müssten “Wege für die Zusammenarbeit in sozialen und kulturellen Bereichen finden, damit die indigenen Völker ihre eigenen Charakteristiken bewahren” könnten. Die Regierungen sollten die indigenen Völker in ihren Ländern nicht nur unterstützen, sondern auch als “bereichernden Teil” ihrer Gesellschaft anerkennen. “Es geht um Inklusion und nicht bloss um Berücksichtigung“, so der Papst.

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Hoffnung und Signale des Aufbruchs

In unserer heutigen Zeit brauchen wir Hoffnung und Signale des Aufbruchs

Schöpfung Augst 2014Quelle

Gespräch mit dem neuen Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller

“Der Glaube ist geprägt durch die grösste Offenheit. Er ist ein personales Verhältnis zu Gott, der alle Schätze der Weisheit in sich trägt. Deshalb ist unsere endliche Vernunft immer dynamisiert auf den unendlichen Gott hin. Wir können immer dazulernen und tiefer den Reichtum der Offenbarung verstehen. Wir vermögen sie nie auszuschöpfen”, so der neue Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, bei einem Interview, das er der Verantwortlichen der deutschsprachigen Ausgabe und dem Direktor unserer Zeitung gewährt hat. Bei der Begegnung am Sitz der Kongregation sprach Erzbischof Müller auch über seine ersten Erfahrungen im vatikanischen Dikasterium, über seine Entscheidung, Priester zu werden, seine Zeit als Theologieprofessor und Bischof, aber auch über seine Aufenthalte in Lateinamerika. Den heutigen Papst lernte er über das Buch “Einführung in das Christentum” kennen und schätzen.

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Neben uns die Sintflut

Neben uns die Sintflut: Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis

Neben uns dieNeben uns dieWerbetext

Wer zahlt den Preis für unseren Wohlstand? Der Soziologe Stephan Lessenich über das soziale Versagen unserer Weltordnung.

Uns im Westen geht es gut, weil es den meisten Menschen anderswo schlecht geht. Wir lagern systematisch Armut und Ungerechtigkeit aus, im kleinen wie im grossen Massstab. Und wir alle verdrängen unseren Anteil an dieser Praxis. Der renommierte Soziologe Stephan Lessenich bietet eine brillante, politisch brisante Analyse der Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse der globalisierten Wirtschaft. Er veranschaulicht das soziale Versagen unserer Weltordnung, denn es profitieren eben nicht alle irgendwie von freien Märkten. Die Wahrheit ist: Wenn einer gewinnt, verlieren andere. Jeder von uns ist ein verantwortlicher Akteur in diesem Nullsummenspiel, dessen Verlierer jetzt an unsere Türen klopfen.

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‘Jeder Mensch hat Recht auf Wasser’

Vatikan: “Es braucht ein Menschenrecht auf Wasser”

info plattformQuelle
Südsudan – Papst fordert Hilfe für Hungernde
Anerkennung des Menschenrechts auf Wasserdurch UNO Generalversammlung

Alle Menschen haben ein Recht auf einen Zugang zu sauberen Wasser: Ein Workshop im Vatikan will dazu beitragen, dieses Menschenrecht weltweit durchzusetzen. Die päpstliche Akademie der Wissenschaften lädt am Donnerstag und Freitag Vertreter aus Religion, Wissenschaft und Politik aus verschiedenen Ländern zu einer Tagung zum Thema “Das Menschenrecht auf Wasser: Eine interdisziplinare Studie über die zentrale Rolle der Politik im Wassermanagement und Umweltdienstleistungen” in die Casina Pio IV in den Vatikanischen Gärten. Am Freitagnachmittag hält Papst Franziskus eine Rede vor den Workshopteilnehmern. Der emeritierte brasilianische Kurienkardinal Claudio Hummes leitet das Treffen. Zum Abschluss des zweitätigen Workshops wollen die Teilnehmer eine gemeinsame Erklärung veröffentlichen.

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Pfarrer Sieber wird 90

Pfarrer Sieber wird 90 “Jetzt mit 90 hab ich mal die Möglichkeit, der Familie zu danken”

sieber1Quelle – SRF Panorama
Sozialwerke Pfarrer Sieber

Das Telefon klingelt noch häufiger als sonst in diesen Tagen in der Stube von Pfarrer Ernst Sieber. Zum 90. wollen alle was von ihm, besonders die Medien. Das mache ihm nichts aus, versichert er mit breitem Lachen und wachem Blick. Kürzer treten? davon möchte er nichts wissen.

Papst an Sozialbewegungen: „Jetzt handeln!“

“Als Christen und als Menschen guten Willens ist es an uns, jetzt zu handeln”

Quelle

„Als Christen und als Menschen guten Willens ist es an uns, jetzt zu handeln”: Papst Franziskus wandte sich mit dringenden Worten an das in Kalifornien tagende Treffen der Welt-Sozialbewegungen. Die Krise der herrschenden Weltsicht habe alle überrascht, aber sie herrsche nicht erst seit gestern. „Ich spreche von einem System, das der Menschheitsfamilie enormes Leiden bereitet, das sowohl die Würde der Menschen als auch unser gemeinsames Haus angreift, um die unsichtbare Tyrannei des Geldes zu erhalten, das nur die Privilegien einiger weniger garantiert“, so der Papst.Franziskus lobt ausdrücklich die Konferenz in Modesto, die eine Regionalkonferenz mit dem Ziel ist, die bei den Welttreffen erarbeiten Ziele lokal umzusetzen.

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USA

USA – Dekret zum Bau der Pipelines in Keystone e Dakota: Franziskaner erklären sich solidarisch mit indigenen Völkern

Quelle
Survival – Indigene Völker

Washington, Fides – Dienst, 16. Februar 2017

Die Niederlassung des “Franciscan Action Network” in den Vereinigten Staaten bekundet angesichts des Dekrets zum Bau der Ölpipeline, die durch das Reservoirs Standing Rock Sioux (Nord Dakota) führen soll, die eigene Solidarität “mit den Brüdern und Schwestern aus eingeborenen Völkern und deren Land”. Dasselbe gilt für die von dem Bau der Gasleitungen von Keystone (Alberta, Kanada) nach Steele City in Nebraska, betroffenen Menschen.

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