Soziale Kommunikation

Radioakademie: Papst Franziskus über Unterscheidung

Innere Klarheit, Selbsterkenntnis und gutes Handeln fallen weder vom Himmel noch sind sie allein unser Werk – das zeigt Papst Franziskus anhand des ignatianischen Prinzips der “Unterscheidung der Geister” auf, das er in einer Katechesenreihe (August 2022-Januar 2023) ausführlich erläutert hat. Bei der Unterscheidung geht es nicht allein um Achtsamkeit, sondern immer um die Suche nach Gott

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Unterscheidung der Geister

Papst Franziskus stellt in der Reihe ein Grundprinzip der Exerzitien von Ignatius von Loyola vor, der als spanischer Ordensmann und Begründer des Jesuitenordens bekannt ist, und geht ausführlich auf verschiedene Elemente der Unterscheidung  wie etwa Gebet und Techniken der Selbsterkenntnis ein.

“Die Unterscheidung ist eine Kunst, eine Kunst, die man erlernen kann und die ihre eigenen Regeln hat. Wenn sie gut erlernt wird, gestattet sie, die geistliche Erfahrung immer schöner und geordneter zu erleben”, definiert Franziskus das ignatianische Prinzip. Es gehe um eine “geistliche Erfahrung”, ein “Hören des Herrn” und ein Ordnen der oft verwirrenden oder widersprüchlichen Elemente des inneren Selbst, um letztlich den Willen Gottes zu erkennen: “Die Stimme des Herrn kann man immer erkennen, sie hat einen eigenen Stil, sie ist eine ruhige Stimme, sie ermutigt und beruhigt in den Schwierigkeiten.”

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Prowestlicher Kurs erwartet: Pavel ist neuer tschechischer Präsident

Pavel ist neuer tschechischer Präsident

Mit ihm weht erneut der Wind des Wandels | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Die Kirche ist für alle da

Wir veröffentlichen Auszüge aus dem Interview mit Papst Franziskus, das Paolo Rodari für den italienischsprachigen Schweizerrundfunk RSI geführt hat und das am Sonntag, dem Vorabend des zehnten Jahrestages der Wahl, ausgestrahlt wird: Zu den Themen des Interviews gehören die Prioritäten des Pontifikats, die Offenheit der Kirche für alle, der Krieg in der Ukraine und andere Konflikte, die Beziehungen zu seinem Vorgänger und was uns nach dem Tod erwarte

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Papst: Schweizer Neutralität ist nicht wie destilliertes Wasser – Vatican News

Mario Galgano und Paolo Rodari – Vatikanstadt

Casa Santa Marta, die Residenz, in der Franziskus wohnt: Die Türen öffnen sich für RSI, dem Schweizer Radio und Fernsehen in italienischer Sprache, für ein Interview mit dem Papst, das dem zehnjährigen Pontifikat gewidmet ist und ab Sonntag in voller Länge auf www.rsi.ch zu sehen ist. Franziskus denkt nicht an einen Rücktritt, erklärt aber, was ihn letztendlich dazu treiben würde: “Eine Müdigkeit, die einen die Dinge nicht klar sehen lässt. Ein Mangel an Klarheit, an der Fähigkeit, Situationen zu bewerten”, sagt er. Franziskus hat seit zehn Jahren nicht mehr Buenos Aires besucht. Aus jener argentinischen Zeit vermisse er “das Gehen, das Gehen auf der Straße”. Aber er fühle sich wohl in Rom, “einer einzigartigen Stadt”, auch wenn es an Sorgen nicht mangele.

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Er sieht also doch fern

Dass Franziskus so gut wie nie fernsieht, ist bekannt: Es tue ihm nicht gut, vertraute der Papst einmal Jugendlichen an. An diesem Samstag outete er sich aber doch als Fan einer TV-Sendung…

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Er sehe sich oft die kirchliche Sendung “A Sua Immagine” (“Nach Seinem Bild und Gleichnis”) im italienischen Fernsehen an. Das sagte Franziskus, als er die Redaktion des Kirchenprogramms im staatlichen RAI-Sender im Vatikan empfing.

Vor dem Angelus am Sonntag schaue er “häufig, zumindest teilweise”, die Sendung, so der Papst. “Das ist so ein bisschen mein Wartesaal zum Angelus…” Er bedankte sich dafür, dass die Sendung ihm hohe Einschaltquoten bei seinem sonntäglichen Mittagsgebet verschaffe. Manchmal lasse er sich vom Programm auch für den Inhalt seiner Angelus-Betrachtung inspirieren.

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Er kam lächelnd, und er ging leise

Benedikts Vermächtnis: Der Papst und die Taube

Eine Würdigung von Matthias Matussek

Er kam lächelnd, und er ging leise. Selten ist ein Mächtiger dieser Welt so würdevoll abgetreten, so bescheiden, so fromm. Benedikt XVI. hat wieder einmal all die Zerrbilder übermalt, die man von ihm an die Mauern der säkularen Welt gepinselt hatte.

Text
Benedikt XVI. – nicht bloß mit weltlichen Maßstäben gemessen (catholicnewsagency.com)
Prophetischer Denker im Gegenwind (catholicnewsagency.com)

57. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel

57. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, 2023 – Mit dem Herzen sprechen. “Von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen” (Eph 4,15) | Franziskus (vatican.va)

Botschaft zum 57. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel, 2023 – Veranstaltungen mit dem Heiligen Vater | Vatican.va
Wortlaut: Botschaft Welttag der sozialen Kommunikationsmittel – Vatican News

WEF in Davos: “Menschen warten auf Lösungen”

Erstmals wieder nach zwei Jahren findet im Schweizer Skiort Davos das World Economic Forum (WEF) im Winter und in Präsenz statt. Diesmal ist zwar keine offizielle vatikanische Delegation dabei, doch eine katholische Stimme gibt es bei dem Treffen allemal: Der Pfarrer von Davos Kurt Susak freut sich über die Zusammenkunft der Politiker, Wirtschaftsleute und Kunstschaffenden

Quelle
Kompendium der Soziallehre der Kirche
Schweiz: Davos ist nicht nur Treffpunkt der Mächtigen – Vatican News
Papst mahnt WEF-Teilnehmer in Davos zur Verantwortung (erzdioezese-wien.at)
Great Reset: Der Angriff auf Demokratie, Nationalstaat und bürgerliche Gesellschaft (152)
The Economy of Francesco Official channel – YouTube

Mario Galgano – Vatikanstadt

Nach der Pandemie wieder in Präsenz – dieser Umstand und vor allem eine komplett veränderte globale Situation prägten das diesjährige WEF in Davos, sagt Pfarrer Susak in unserem Interview. “Überall hört man von Krisen. Die Welt befindet sich auch irgendwie im Krisenmodus.” Angesichts von Herausforderungen wie Klimakrise, Finanzkrisen, Energiekrisen oder Lieferengpässen habe er den Eindruck, dass die Teilnehmer “ganz bewusst” auf die Konferenz dieses Jahres setzten, “um Lösungen zu präsentieren”. Susak wörtlich: “Die Menschen warten hoffnungsvoll auf Lösungen in den weltweiten Konflikten und Krisen”.

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