Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Papst verurteilt Anschlag in Paris ‚aufs Schärfste‘

Aufforderung für jeden, sich „mit allen Mitteln der Ausbreitung von Hass und jeder Form von moralischer oder körperlicher Gewalt entgegenzustellen“

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Lombardi: Der Papst fordere jeden auf, sich „mit allen Mitteln der Ausbreitung von Hass und jeder Form von moralischer oder körperlicher Gewalt entgegenzustellen“.

Vatikanstadt, kath.net/KNA, 08. Januar 2015

Papst Franziskus hat den Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ am Mittwochabend „aufs Schärfste“ verurteilt. Diese tödliche Gewalt sei „abscheulich, welche Motive sie auch immer gehabt haben mag“, heisst es in einer Erklärung von Vatikansprecher Federico Lombardi. Der Papst fordere jeden auf, sich „mit allen Mitteln der Ausbreitung von Hass und jeder Form von moralischer oder körperlicher Gewalt entgegenzustellen“.

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Aphorismus vom 4. Januar 2015

Malala Yousafzai (°1997), Rede vor den Vereinten Nationen am 12. Juli 2013

MalalaIn meinem Leben hat sich nichts verändert mit einer Ausnahme: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit sind verschwunden, Stärke, Kraft und Mut sind geboren.

– Malala Yousafzai (°1997), Rede vor den Vereinten Nationen am 12. Juli 2013

Kölner Dom soll dunkel bleiben

„Pegida“-Demonstration“

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Kölner Dom soll dunkel bleiben

Der Kölner Dom soll bei einer Kundgebung der islamfeindlichen „Pegida“-Bewegung keinen symbolträchtigen Hintergrund liefern. Das Kölner Domkapitel kündigte an, während einer geplanten Demonstration am kommenden Montag die Beleuchtung abzuschalten.

Die Verantwortlichen schliessen sich damit dem Beispiel der Semperoper in Dresden an, deren Beleuchtung ebenfalls abgeschaltet worden ist. Bei Vertretern der grösseren deutschen Parteien stiess der Entscheid am Freitag auf Zustimmung. „Ich bin als Katholik und Politiker froh über dieses klare Zeichen der Abgrenzung in meiner Kirche“, sagte etwa der CDU-Parlamentarier Norbert Röttgen.

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Zeugnis des Martyriums – Kohärenz christlichen Lebens

Das Zeugnis des Martyriums – die Kohärenz christlichen Lebens

Hl. StephanusQuelle

Franziskus: Gebet für alle um ihres Glaubens willen Verfolgten. Die Religionsfreiheit – unveräusserliches Recht eines jeden Menschen – anerkennen und sicherstellen. Weihnachten ist nichts ‚Süssliches‘.

Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 26. Dezember 2014

Angelus am Festtag des heiligen Stephanus, Protomärtyrer. Zusammen mit anderen sechs sei der Heilige von den Aposteln gewählt worden, um sich um die Bedürfnisse der Gemeinde von Jerusalem zu kümmern, so Papst Franziskus.

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Behörden und Schulen blieben am 25. Dezember geschlossen

Kurden-Regierung erklärt Weihnachten aus Solidarität zum Feiertag

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Behörden und Schulen blieben am 25. Dezember geschlossen – Glückwunsch an die Christen und Hoffnung auf „Jahr des Friedens, der Sicherheit und der Stabilität“.

Bagdad, kath.net/KAP, 26. Dezember 2014

 Die kurdische Regionalregierung im Irak hat als Zeichen der Solidarität mit den verfolgten Christen den Christtag zum Feiertag erklärt. Regierungsbüros, Ämter und Schulen blieben am 25. Dezember überall in der kurdischen Region geschlossen. In einer Erklärung der Regionalregierung wurden die Glückwünsche an die Christen zum Ausdruck gebracht und die Hoffnung auf ein Jahr des Friedens, der Sicherheit und der Stabilität im nördlichen Irak zum Ausdruck gebracht.

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Hoffnung stirbt nicht

Trotz Papstbesuch: Christen im Heiligen Land blicken auf ein schwieriges Jahr

Israels Mauer und ihr Verlauf betreffen auch christliche Familien und kirchliche Einrichtungen.Israel: Netanjahu versichert Christen seiner Unterstützung

Die Tagespost, 23. Dezember 2014

Von Oliver Maksan

Müssig steht Ronny im Türrahmen. Hinten in seinem Laden hängen dutzendweise Kreuze und zahllose Rosenkränze, stapeln sich Krippen, stehen Madonnenfiguren in kleinen Gruppen. „Es ist nichts los. Dieses Jahr war fürs Geschäft sehr schlecht. Erst der Gaza-Krieg im Sommer, dann die Gewalt in Jerusalem im Herbst: Die Leute haben Angst und bleiben weg. Ich habe in dieser Weihnachtssaison bisher kaum die Hälfte von dem eingenommen, was wir normalerweise vor Weihnachten umsetzen.“ So wie Devotionalienhändler Ronny vom Krippenplatz klagen derzeit viele Ladenbesitzer, Taxifahrer und Fremdenführer rings um Bethlehems Geburtskirche. Die Stimmung ist keine gute in der Geburtsstadt Christi.

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‚Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen‘

Irakischer Flüchtling über IS: „Das war wie ein Blitzschlag“

Schutzmantelmadonna 1626

Quelle 
Deutsche Bischofskonferenz

Am 26. Dezember begehen die Katholiken in Deutschland den „Gebetstag für verfolgte und bedrängte Christen“, der seit 2012 jedes Jahr am zweiten Weihnachtstag in den Gemeinden stattfindet. Der Festtag des heiligen Stephanus ist damit zum jährlich wiederkehrenden überdiözesanen Gebetstag geworden. Anlässlich des Gebetstages stellt Radio Vatikan die Geschichte von Mohammad aus Ninawa im Nordwesten des Irak vor. Radio Vatikan traf den 23-Jährigen im Kontext der Papstreise in die Türkei.

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