Religionsfreiheit/Christenverfolgung

„Unnötige Beschädigung architektonisch und historischen Erbes“

Feministinnen greifen Kathedrale in Bolivien während heiliger Messe an

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Sergio_Alfredo_Gualberti
„Kein Vandalismus“: Vorfall in Kirche in Thüringen löst Debatte aus

Von Diego Lopez Marina

La Paz, 2. November 2021 (CNA Deutsch)

Eine Gruppe von vier feministischen Aktivistinnen hat die Kathedrale des heiligen Märtyrers Laurentius in Santa Cruz de la Sierra (Bolivien) mutwillig beschädigt, während der örtliche Erzbischof dort die Sonntagsmesse feierte, wie wie ACI Prensa, die spanische Schwesternagentur von CNA Deutsch berichtet.

Die Erzdiözese Santa Cruz de la Sierra teilte mit, dass sich die Vorkommnisse am vergangenen Sonntag, dem 31. Oktober, um 7.30 Uhr (Ortszeit) ereignet hatten.

Die Feministinnen fingen an „Parolen gegen die Kirche zu wiederholen“ und dann „die Vorderseite der Kathedrale zu beschädigen, indem sie die Backsteinmauer mit roter Farbe vollschmierten.“

Zu dieser Zeit feierte der Erzbischof von Santa Cruz, Monsignore Sergio Gualberti, gerade die Heilige Messe.

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Indiens Premier beim Papst: „Ungeheuer wichtiges Treffen“

Papst Franziskus hat an diesem Samstag den indischen Premierminister Narendra Modi im Vatikan empfangen. Die beiden unterhielten sich etwa eine Stunde lang, zu den genauen Themen der Unterredung schweigt das Vatikan-Statement sich aus. Doch der Indien-Länderreferent des Hilfwerkes MISEREOR, Anselm Meyer-Antz, spricht in einem Interview, das wir noch vor der Audienz aufgezeichnet haben, von einem „ungeheuer wichtigen Treffen“

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Anne Preckel – Vatikanstadt

Es war das erste Mal in seiner Amtszeit, dass der hinduistische Premierminister des zweitgrössten Landes der Welt Papst Franziskus besuchte. Narendra Modi nimmt auf dem Weg zur Klimakonferenz in Glasgow am Wochenende am G20-Gipfel in Rom teil und machte einen Abstecher in den Vatikan. Dabei unterhielt er sich nicht nur mit dem Papst, sondern auch kurz mit den Spitzenvertretern des Staatssekretariats, und zwar über die herzlichen Beziehungen zwischen Indien und dem Vatikan – das einzige Detail, das sich aus dem Vatikan-Statement nach der Audienz ergibt.

Immerhin wurde auch bekannt, welche Geschenke der Papst und der Premier ausgetauscht haben. Modi hatte Franziskus einen Silberleuchter und ein Buch zum Thema Umwelt-Engagement mitgebracht; der Papst revanchierte sich mit einem bronzenen Kunstwerk und seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2021. Ein Foto von der Audienz zeigt eine herzliche Umarmung der beiden.

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Verurteilung der Gender-Ideologie durch Papst Franziskus

Vatikan erinnert an Verurteilung der Gender-Ideologie durch Papst Franziskus

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Kongregation für die Glaubenslehre

Von Andrea Gagliarducci

Vatikantadt, 29. Oktober 2021 (CNA Deutsch)

Die Glaubenskongregation des Vatikans hat in einem Brief an eine Pro-Life-Vereinigung in Italien an die Aussagen von Papst Franziskus zur Gender-Ideologie erinnert.

Der Brief, datiert auf den 1. Oktober, wurde veröffentlicht, kurz bevor der italienische Senat ein umstrittenes „Anti-Homophobie“-Gesetz, bekannt als „Ddl Zan„, in einer überraschenden Abstimmung von 154 zu 131 Stimmen am 27. Oktober blockierte.

Das Schreiben ist die Antwort der Glaubenskongregation auf eine Anfrage zur Klärung der Frage, wie katholische Politiker auf Gesetze reagieren sollten, die im Widerspruch zur katholischen Lehre stehen, insbesondere zur Gender-Ideologie.

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Wie Papst Franziskus in den kommenden Stunden der Weltpolitik begegnet

In der Ewigen Stadt trifft sich an diesem Wochenende unter dem Motto „Menschen, Planet, Wohlstand“ die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20)

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Hl. Geist

Von AC Wimmer

Vatikanstadt, 29. Oktober 2021 (CNA Deutsch)

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie ihr möglicher Nachfolger Olaf Scholz und die Regierungschefs führender Nationen treffen sich in den kommenden Stunden und Tagen zu einem besonderen Gipfeltreffen in Rom, bei dem auch Papst Franziskus Einfluss auf die Weltpolitik nehmen kann. In der Ewigen Stadt trifft sich an diesem Wochenende unter dem Motto „Menschen, Planet, Wohlstand“ die Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20).

Ob der Papst eher über Religionsfreiheit oder Klimaziele spricht, ist eine Frage, die nicht nur Menschenrechtler und Gläubige aufwerfen: Mit Blick auf den Umgang mit der Volksrepublik China haben Kommentatoren genau diese Frage als „heisses Eisen“ des Gipfeltreffens der kommenden Tage beschrieben.

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Indien: Gezielte Gewalt gegen Christen

Die zunehmende Gewalt gegen Christen in den nördlichen Bundesstaaten Indiens sorgt die Katholiken im Land. „Es ist das systematisch orchestrierte und synchronisierte Werk zur Einschüchterung der christlichen Gemeinschaft, insbesondere gegen kleine, verletzliche und isolierte Gemeinschaften in indischen Bundesstaaten, in denen es immer wieder zu gezielter Gewalt kommt“, erklärte der Journalist John Dayal, ehemaliger Präsident der „All India Catholic Union“ dem vatikanischen Fidesdienst

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Fidesdienst – Indien
Kirche in Not – Indien

Den 3. Oktober, an dem 13 Übergriffe auf christliche Gemeinschaften verzeichnet wurden, bezeichnete Dayal als „schwarzen Tag.“ Auslöser der Gewalt seien Aufrufe extremistischer Gruppen gegen christliche und weitere Minderheiten im Land: „Die Situation ist besorgniserregend, weil hochrangige politische Autoritäten wie Minister auf Bundes- und Landesebene und Mitglieder der Bharatiya Janata Party (BJP), der Partei in der Bundesregierung, offen zu Gewalt aufrufen und die Menschen lehren, Bauern, Adivasi (Stammesangehörige), Dalits und religiöse Minderheiten als Staatsfeinde zu betrachten“, so der katholische Journalist. Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsfreiheit sowie Religions- und Weltanschauungsfreiheit im Land seien bedroht. Die Christen in Indien machen 2,3 % (29 Millionen) der rund 1,3 Milliarden Einwohner aus, von denen die grosse Mehrheit Hindus sind.

„Dies ist eine alarmierende Situation, die Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Meinungsfreiheit sowie Religions- und Weltanschauungsfreiheit bedroht“

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Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen

Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen: Mutige Bekenner trotz Stalinistischer Terror in kommunistischen Staaten

Das vorliegende Buch enthält zunächst Hintergründe für die Verfolgung Oppositioneller und Christen.

Angesichts der Vielzahl von Bekennern und Märtyrern können nur einige besonders herausragende Schicksale dargestellt werden. Im Hinblick auf ihren Heldenmut werden die Roten Ikonen wie Lenin, Stalin (verantwortlich für 40 Millionen Tote) und Mao Zedong (70 Millionen Tote) vom Sockel gestürzt. Es ist unverständlich, dass die Hauptverantwortlichen für den Roten Terror teilweise auch heute noch verehrt werden.

Neben den verfolgten Christen werden auch einige Nichtchristen dargestellt. Allen ist gemeinsam: Ihr leidenschaftliches Eintreten für Freiheit, Menschenrechte, Menschenwürde. Sie sind leuchtende Vorbilder in einer Welt von unsäglichen Grausamkeiten und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

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Kirche in Not – Religionsfreiheit 2021

„Ohne Religionsfreiheit ist eine offene Gesellschaft nicht möglich“ – KIRCHE IN NOT stellt Studie „Religionsfreiheit weltweit 2021“ vor

Quelle/Vollständigs Dokument
Afghanistan: „Zurzeit ist Gebet die einzige Hilfe, die wir leisten können“

In jedem dritten Land der Welt kommt es zu schwerwiegenden Verletzungen der Religionsfreiheit. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von KIRCHE IN NOT hervor, dessen deutsches Nationalbüro die Ergebnisse in einer Pressekonferenz in Berlin vorstellte.

Dem Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2021“ zufolge, wurde dieses Grundrecht zwischen 2018 und 2020 in 62 von 196 untersuchten Ländern nicht respektiert. Die Zahl der in diesen Staaten lebenden Menschen liegt bei fast 5,2 Milliarden. In 26 Ländern sind die Einwohner sogar massiver Verfolgung ausgesetzt, heisst es in dem Bericht.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die weltweite Religionsfreiheit, Markus Grübel (CDU), sagte auf der Pressekonferenz: „Die Entwicklung ist negativ; die Bedrohungen nehmen weltweit zu. Immer mehr Regierungen legen Gläubigen Einschränkungen auf, und immer mehr Menschen erleiden Verfolgung und gesellschaftliche Feindseligkeiten aufgrund ihrer Religion oder Weltanschauung.“

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