Gebet des Pfarrers zu Maria
Mutter der Priester, der Diener deines Sohnes
O Maria, Mutter des gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus,
Mutter der Kirche, des priesterlichen Volkes (1 Petr 2,9),
Mutter der Priester, der Diener deines Sohnes:
nimm die demütige Gabe meiner selbst an,
damit ich in meiner seelsorglichen Sendung
die unendliche Barmherzigkeit
des Ewigen Hohenpriesters verkünden kann:
o „Mutter der Barmherzigkeit“.
Kardinal Wyszyński wird seliggesprochen
“Der Mangel an Mut ist der Beginn einer Niederlage für einen Bischof”
Von AC Wimmer
Vatikanstadt, 4. Oktober 2019 (CNA Deutsch)
Neue Selige für die katholische Kirche, darunter ein enger Freund des heiligen Papst Johannes Paul II. und Verbündeter im erfolgreichen Kampf gegen den Kommunismus: Papst Franziskus hat die Seligsprechung des ehrwürdigen Dieners Gottes Stefan Wyszyński genehmigt.
Der am 28.5.1981 verstorbene Wyszyński war Erzbischof von Gnesen und Warschau und Primas von Polen.
Er wurde von den kommunistischen Behörden für drei Jahre unter Hausarrest gestellt, weil er sich geweigert hatte, Priester zu bestrafen, die im polnischen Widerstand gegen das kommunistische Regime aktiv waren.
Ein Gegenpol zum Bürgerkrieg
Die Gebete der Karmelitinnen aus Charkow in der Ukraine – Ein Gegenpol zum Bürgerkrieg
Quelle
500 Jahre Teresa von Avila
Von Hans Jakob Bürger, 17. Februar 2018
Im Westen steht der Bruderkrieg in der Ukraine nicht auf der Tagesordnung. Er ist uns offenbar nicht wichtig, auch wenn das Drama dieses Krieges weiter geht. Es sind aber nicht nur die kriegerischen Kämpfe, die dieses Drama immer wieder anheizen. Lüge und Korruption sind besonders rücksichtslos und sammeln sich ständig neue Opfer unter unschuldigen Menschen. Demoralisierung breitet sich aus, – nicht nur in der Ukraine. Während ich diese Sätze schreibe, tue ich nichts gegen das endlose Leid der Menschen. Die alltägliche Sündhaftigkeit, hinter der die bösen Mächte der Finsternis lauern, steht zwar auch uns vor Augen; doch wollen wir sie sehen? Korruption und Rücksichtslosigkeit auf der einen Seite, auf der anderen Hilflosigkeit und Demoralisierung; hier wie da ständig neue Opfer.
Der Karmel von Charkow – der offizielle Name der ukrainischen Stadt ist Charkiw, im Westen verwendet wird auch Kharkiv und Kharkov, im deutschen Sprachraum ist jedoch Charkow die geläufigste Bezeichnung – geht auf das Jahr 1995 zurück. Papst Johannes Paul II. setzte sich dafür ein. Gegenwärtig leben, sühnen und beten in dem Karmelitinnen-Kloster elf Nonnen aus der Ukraine, aus Polen und der Slowakei.
Ratzinger-Schülerkreis fordert Beibehaltung des Zölibats
„In Zeiten der schmerzhaften Reinigung der Kirche sind es nicht in erster Linie Strukturreformen, die Heilung bringen, sondern das authentisch gelebte Glaubenszeugnis“

Quelle
“Zweideutige Redeweisen wie ‘Wir brauchen eine neue Kirche'”
Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.-Stiftung
Ratzinger Schülerkreis – Kirche soll Weiheamt stärken
„Schülerkreis und Neuer Schülerkreis Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI.“: „In Zeiten der schmerzhaften Reinigung der Kirche sind es nicht in erster Linie Strukturreformen, die Heilung bringen, sondern das authentisch gelebte Glaubenszeugnis.“
Vatikan, kath.net, 28. September 2019
kath.net dokumentiert die Tagungsbotschaft „Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch überliefert habe“ zum öffentlichen Symposium „Aktuelle Herausforderungen des kirchlichen Weiheamtes“ in voller Länge:
1. Mit dem Symposion zum Thema „Aktuelle Herausforderungen des kirchlichen Weiheamtes“ haben der Schülerkreis und der Neue Schülerkreis von Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. nach vielen Jahren erstmals eine grössere Öffentlichkeit gesucht. Die Entscheidung dazu erfolgte aus der Überzeugung, dass die Zeit gekommen ist, das theologische Denken des emeritierten Papstes einem breiteren Publikum in Vorträgen und Diskussionen auch in dieser Weise zu erschliessen. Wir sind froh und dankbar, dass dieser Einladung so viele Interessierte gefolgt sind und wir bringen unsere Hoffnung zum Ausdruck, dass dies ein guter Auftakt auch für unser künftiges Arbeiten sein wird.
Keine Ruhe vor dem Sturm
Fall Pell: Keine Ruhe vor dem Sturm – Australien: Kardinal Pell will nun doch in Berufung gehen – Die Reaktionen auf das Urteil sind heftig
Quelle
Literatur – René Girard
Nicht nur die Nachricht, dass Kardinal George Pell vor dem High Court in Berufung gehen will, hat gewaltigen Wirbel verursacht. Auch die öffentlichen Reaktionen auf die Reaktionen sind geprägt von der Härte und Heftigkeit, die einen Kulturkampf auszeichnen.
Auf den ersten Blick scheinen die Positionen klar verteilt
Auf den ersten Blick scheinen die Positionen klar verteilt: Auf der einen Seite stehen alle, die Zweifel am Verfahren und Schuldspruch gegen den ehemaligen Finanzchef des Vatikans wegen des sexuellen Missbrauchs zweier Chorknaben in den 1990er Jahren haben. Auf der anderen stehen jene, die Pell für schuldig halten. Zum Beispiel die Aktivistin Leonie Sheedy. Gegenüber der „BBC“ sagte die Australierin: „Die kleinen Leute haben gewonnen.“ Die katholische Kirche sollte nun den Opfern Geld geben, statt sich teure Anwälte für Berufungsverfahren zu leisten.
Wie soll ein Priester heute sein?
Wie soll ein Priester heute sein? Theologisch denken mit Johannes XXIII.

Quelle
Vatikan – Hl. Papst Johannes XXIII.
Von Thorsten Paprotny, 28. September 2019
Über die Lebensform, die Aufgaben und die Sendung des Priesters wird gegenwärtig viel diskutiert, innerhalb und ausserhalb der Kirche. Besonders die Teilnehmer des Gesprächsforums mit dem Münsteraner Bischof Dr. Felix Genn werden sich auf dem “Synodalen Weg” engagiert darüber austauschen.
Auch ein Papst, der besonders von progressiv gesinnten Katholiken verehrt und zuweilen verklärt wird, hat sich hierzu geäussert. Der heilige Johannes XXIII. gehört vielleicht auf gewisse Weise zu den unbekanntesten Päpsten der neueren Kirchengeschichte. Diese Überlegung mag zunächst verblüffen. Eine wenig gelesene Enzyklika Johannes‘ XXIII. – “Sacerdotii nostri primordia” – wurde vor etwa sechzig Jahren, am 1. August 1959, veröffentlicht. Wie seine verehrten Vorgänger und Amtsnachfolger spricht der Papst über das Leben und Wirken des heiligen Johannes Maria Vianney. Er erinnert sich an seine erste Wallfahrt nach Ars, bekundet seine aufrichtige Verehrung für den Heiligen und wendet sich an die Priester der Kirche:
Abschied von Kardinal Levada
Abschied von Kardinal William Levada: Ehemaliger Glaubenshüter mit 83 gestorben
Quelle
Vatikan
Apostolisches Schreiben Motu Proprio ‘Sacromentorum sanctitatis tutela’
Apostolische Konstitution ‘Anglicanorum Coetibus’ über die Errichtung von Personalordinariaten für Anglikaner, die in diev olle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche eintreten
Von CNA Deutsch/EWTN News
Vatikanstadt, 26. September 2019 (CNA Deutsch)
Kardinal William Levada ist tot. Der ehemalige Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre starb am Mittwoch, den 25. September, im Alter von 83 Jahren. Er war der erste Amerikaner, der die Glaubenskongregration leitete, eine der wichtigsten Positionen in der Kurie.
Levada wurde von Papst Benedikt XVI. in das Amt berufen, der als Kardinal Ratzinger die Kongregation bis zu seiner Wahl zum Papst geführt hatte. Er war vom 13. Mai 2005 bis Juli 2012 in dieser Funktion tätig.





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