Zum Todestag Kardinal Siris
Der große Kirchenmann und das Gerücht seiner Wahl zum Papst: Zum Todestag Kardinal Siris
Quelle
Protagonisten des Konzils: Das Tagebuch von Kardinal Giuseppe Siri
Von Hans Jakob Bürger, 1. Mai 2021
Nachdem Giuseppe Kardinal Siri über 40 Jahre als Erzbischof von Genua, der ligurischen Hauptstadt an der Riviera, das Erzbistum geleitet hatte, starb er am 2. Mai 1989 kurz vor der Vollendung seines 83. Lebensjahres. Eine letzte Ruhestätte befindet sich in der Kathedrale San Lorenzo zu Genua.
Giuseppe Siri wurde in der Stadt seines Todes am 20. Mai 1906 das Leben geschenkt. Erst nach seiner Schulausbildung verliess er die Heimat um an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom Theologie zu studieren. Hier wird ihm am 22. September 1928 das Sakrament der Priesterweihe erteilt wonach er seine Studien bis 1929 fortsetzt.
Siri wird am 14. März 1944 von Papst Pius XII. zum Titularbischof von Livias und zum Weihbischof im Erzbistum Genua ernannt. Zwei Jahre danach, am 14. Mai 1946 ernennt ihn der Papst zum Erzbischof von Genua. Papst Pius XII., der in seiner Amtszeit von 19 Jahren nur zwei Konsistorien abhielt um neue Kardinäle zu ernennen, nahm am 12. Januar 1953 Erzbischof Giuseppe Siri als jüngstes Mitglied in das Kardinalskollegium auf.
Polen – Im Zweiten Weltkrieg ermordete Priester
Polens Katholiken gedenken der im Zweiten Weltkrieg ermordeten Priester
Quelle
Seliger Pater Stefan Frelichowski
Von AC Wimme
Warschau, 29. April 2021 (CNA Deutsch)
Am Tag des Martyriums des polnischen Klerus haben die Katholiken in Polen der Diözesanpriester des Landes gedacht, die im Zweiten Weltkrieg ermordet wurden.
Ein Fünftel aller diözesanen Priester Polens – etwa 2.000 von 10.000 – starben während der Okkupation Polens durch Nazi-Deutschland. Ihrer wird alljährlich am 29. April gedacht, dem Gedenktag der Märtyrer des polnischen Klerus. Der Tag wurde von den Bischöfen Polens eingeführt. Der 29. April ist auch der Tag, an dem die US-Armee 1945 das Nazi-Konzentrationslager Dachau befreite. Dort wurden 868 polnische Kleriker ermordet. Insgesamt waren 3.000 katholische Geistliche in dem Lager in Süddeutschland inhaftiert, das von 1933 bis 1945 betrieben wurde. Fast zwei Drittel der Priester und Bischöfe kamen aus Polen.
25. April 2021 – 09.00 Uhr Hl. Eucharistie mit Priesterweihe
Heilige Messe mit Priesterweihen – Vatikanische Basilika – 9:00 Uhr
Botschaft von Papst Franziskus zum 58. Weltgebetstag um geistliche Berufungen
Erste Messe am Papstaltar seit 15 Monaten: Priesterweihen im Petersdom
Vatikan
4. Sonntag in der Osterzeit – Weltgebettag für geistliche Berufe
Hl. Franz von Sales (1567-1622) – Bischof von Genf und Kirchenlehrer
Quelle – Evangelium Tag für Tag
1. Lesung – Apostelgeschichte 4,8-12
Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist: Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen: im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
Er – Jesus – ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
Und in keinem anderen ist das Heil zu finden. Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen.
Kongregation für den Klerus
Kongregation für den Klerus – Direktorium für Dienst und Leben der Priester – Libreria Editrice Vaticana – 00120 Citta del Vaticano
Quelle/Vollständiges Dokument
Bischofsweihe
I. Kapitel
Identität des Priesters
1. Das Priestertum als Geschenk
Der gesamten Kirche wurde an der priesterlichen Salbung Christi im Heiligen Geist Anteil gegeben. In der Kirche bilden »nämlich alle Gläubigen eine heilige und königliche Priesterschaft, bringen geistige Opfer durch Jesus Christus Gott dar und verkünden die Machttaten dessen, der sie aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen hat« (Petr. 2, 5 u. 9).(4) In Christus ist im Hinblick auf das Heil aller Menschen sein ganzer mystischer Leib durch den Heiligen Geist mit dem Vater vereint.
Die Kirche kann eine solche Sendung jedoch nicht allein weiterführen: Ihre gesamte Tätigkeit braucht zuinnerst die Verbundenheit mit Christus als Haupt seines Leibes. Sie ist unauflöslich mit dem Herrn vereint, von Ihm selbst empfängt sie ständig Gnade und Wahrheit, sowie Führung und Unterstützung, damit sie allen und jedem »Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit«(5) sein kann.
Das Gebet der Psalmen in der Liturgie
Die Wurzeln dieses Gebetes reichen zurück zu jenen jüdischen Gebräuchen, wie sie bereits vor der Zeit Jesu geübt wurden
Von Hans Jakob Bürger, 20. April 2021
Die Wurzeln dieses Gebetes reichen zurück zu jenen jüdischen Gebräuchen, wie sie bereits vor der Zeit Jesu geübt wurden. Diese Form des Gebets praktizierten auch Jesus und seine Jünger. Als solche wurde diese Gebetsweise von der frühchristlichen Kirche übernommen und setzt sich in einer ungebrochenen Tradition bis in unsere Zeit fort.
Mönche und Nonnen versammeln sich mehrmals am Tag in den Kapellen oder Kirchen ihrer Klöster um zu beten. Es ist das offizielle Gebet der römisch-katholischen Kirche und heisst “Opus Dei” (Werk Gottes) oder auch “Stundengebet”. Diese Gebetszeiten werden auch von Priestern (Brevier) eingehalten. Traditionell bezeichnet man diese Tagzeiten als: Matutin (Vigilien), Prim, Laudes, Terz, Sext, Non, Vesper und Komplet. “Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden”, so sagt es der heilige Benedikt in seiner Mönchsregel (RB 43.3), denn das Gotteslob ist die erste und wichtigste Aufgabe im Mönchsleben.
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