Papst Leo XIV.

Papst: „Gott lässt die Wünsche nicht unerfüllt, die er selbst ins Herz gelegt hat“

Mit bemerkenswert offenen Worten hat Papst Leo in der Zeitschrift „Piazza San Pietro“ den Leserbrief eines kalabrischen Abiturienten beantwortet – und damit ein Zeichen für Nähe, Dialog und Menschlichkeit in schweren Zeiten gesetzt

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Medienoffensive

Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt

„Lieber Pietro, ich habe deinen Brief mit großer Rührung gelesen. Darin erkenne ich das Herz eines jungen Menschen, der sich nicht mit dem Erreichten zufriedengibt und sein Leben ernst nimmt. Ich möchte dir zunächst etwas sagen, das vor allem anderen kommt: Du wirst von Jesus geliebt. Nicht auf abstrakte Weise, sondern ganz persönlich, so wie du heute bist: mit deinen Fragen und Träumen, deinen Ängsten und Sehnsüchten. Diese Liebe geht dir voraus und wird dich immer begleiten; sie hängt weder von den Entscheidungen ab, die du triffst, noch von den Wegen, die du einschlägst.“ Das schreibt Leo dem 18jährigen Pietro aus Reggio Calabria, der sich mit Fragen zu Glaubenszweifeln, gesellschaftlicher Spaltung und persönlicher Unsicherheit an das katholische Kirchenoberhaupt gewandt hat – Themen, die heute viele junge Menschen beschäftigen.

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Mattarella an Leo XIV: „Ihre Friedensappelle rütteln Herzen wach“

Ein Jahr nach Beginn seines Petrusdienstes hat der italienische Staatspräsident Sergio Mattarella Leo XIV. zum Pontifikatsjubiläum gratuliert. In seiner Botschaft würdigt er besonders die wiederholten Aufrufe des Papstes zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und Respekt vor den Mitmenschen

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Vatican News

Angesichts der zunehmenden Willkür und Gewalt sei der Aufruf Leos XIV., den Frieden als „ein schwieriges, aber mögliches Gut“ zu betrachten, eine konkrete Inspiration für das tägliche Handeln. Seine wiederholten Appelle, „dass die Waffen schweigen und Gerechtigkeit und Dialog überall wieder der Vorrang gegeben werden soll“, machten Hoffnung und stärkten all jene, die beunruhigt seien über die „Leichtfertigkeit, mit der heutzutage mit Krieg gedroht und Krieg bisweilen auch geführt wird – mit tragischen Folgen und einem unannehmbaren Verlust an Menschenleben“. Das schreibt der italienische Staatspräsident zum ersten Jahrestag des Pontifikatsbeginns an Papst Leo XIV. Im Namen des italienischen Volkes übermittelt Mattarella dem Kirchenoberhaupt „zu diesem freudigen Anlass die herzlichsten Glückwünsche“.

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Leo XIV. unterstützt globale Ökumene-Gebetsinitiative

Leo XIV. unterstützt globale Ökumene-Gebetsinitiative: Ruf zur Einheit

Leo XIV. unterstützt globale Ökumene-Gebetsinitiative: Ruf zur Einheit – Vatican News

 

Papst erinnert an Attentat auf Johannes Paul II.

Papst erinnert an Attentat auf Johannes Paul II. von 1981 – Maria als Vorbild und Mutter der Kirche – Vatican News

Papst Leo XIV. entschlüsselt: Exklusive Interviews vor seiner Wahl

 

1. Amtsjahr: Lateinamerikas Kirche würdigt Friedenskurs von Papst Leo

Anlässlich des ersten Jahrestages der Wahl von Papst Leo XIV. haben kirchliche Würdenträger aus Peru und Argentinien die Ausrichtung seines Pontifikats analysiert. Kardinal Carlos Castillo, Erzbischof von Lima und Primas von Peru, bezeichnete die Wahl des ehemaligen Missionars Robert Prevost als Ergebnis einer Suche nach einer Persönlichkeit, die den aktuellen globalen Herausforderungen begegnen könne. Castillo sieht in dem Amtsinhaber eine Kontinuität zum Wirken seines Vorgängers Franziskus

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Ein Jahr Papst Leo: Würdigungen und Bilanzen – Vatican News

Mario Galgano – Vatikanstadt

In seinen Ausführungen verwies der Kardinal auf die Zeit des Papstes als Missionar in der peruanischen Diözese Chiclayo. Diese Erfahrung mit benachteiligten Bevölkerungsgruppen bilde die Grundlage für das gegenwärtige petrinische Amt. Laut Castillo zielt das Handeln von Leo XIV. darauf ab, eine Form des Friedens zu praktizieren, die auf Dialog und gegenseitigem Zuhören basiert. Der Papst leite dazu an, Egoismus zu überwinden und Solidarität sowie Gerechtigkeit in der Gesellschaft zu fördern. „Möge der Herr uns immer mit dem friedensstiftenden und missionarischen Zeugnis von Papst Leo XIV. segnen, damit wir gemeinsam im Dienst der Gesellschaft gehen, um die Welt zu verbessern und zu befrieden“, erklärte der Erzbischof von Lima.

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Ein Jahr mit Leo: Zeugen des Evangeliums durch Einheit

Der rote Faden des Lehramtes von Leo XIV. über die Mission und die Worte Jesu: „Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“

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Ein Jahr mit Papst Leo XIV.: Vatikan-Journalist Rudolf Gehrig blickt zurück

Andrea Tornielli – Vatikanstadt

Die beiden stets wiederkehrenden Hauptthemen im ersten Pontifikatsjahr von Leo XVI., der weiterhin um das Gebet in eben diesen Anliegen bittet, waren: „Frieden“ und „Einheit der Kirche“. So wie sich das Thema des Friedens aufgrund der Zunahme sinnloser Kriege und der fortschreitenden Aushöhlung des Völkerrechts als dringliche Notwendigkeit herausgestellt hat, ist die Einheit der Kirche ein roter Faden, der sich durch das gesamte Lehramt des in Chicago geborenen Bischofs von Rom zieht, der in Peru als Missionar tätig war. Die Art und Weise, wie Leo seine Aufrufe zur Einheit derer, die an Christus glauben, wiederholt hat, ist besonders bedeutsam und hat nichts mit dem Bedürfnis nach „Normalität“ oder Beschaulichkeit zu tun, die Unterschiede besänftigt und Gegensätze verwässert.

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