Mit Luther zum Papst
Audienz für die Ökumenische Pilgergruppe “Mit Luther zum Papst”
Ansprache des Heiligen Vaters – Audienz für die Ökumenische Pilgergruppe “Mit Luther zum Papst”, 25. Oktober 2021
Liebe Freunde,
mit Freude begrüsse ich euch alle, die Ihr unter dem Motto “Besser alle zusammen” nach Rom gepilgert seid. Manche von euch waren schon vor fünf Jahren bei der ökumenischen Pilgerreise “mit Luther zum Papst” dabei, doch heute sind eine ganze Reihe neuer Gesichter hinzugekommen. Von Herzen danke ich Herrn Landesbischof Kramer für die freundlichen Worte, die er an mich gerichtet hat.
Zu Beginn habt ihr mich mit einem gemeinsamen Gesang begrüsst. Singen verbindet. Im Chor ist man nicht allein: Es ist wichtig, auf die anderen zu hören. Die Hörbereitschaft wünsche ich mir für die Kirche. Wir sind dabei, sie im synodalen Prozess neu einzuüben.
Kardinal Koch: “Ökumenische Partner bei Weltsynode miteinbeziehen”
Der Schweizer “Ökumene-Minister” des Papstes, Kurienkardinal Kurt Koch, hat sich dafür ausgesprochen, bei der Synode über Synodalität auch die “ökumenischen Partner” miteinzubeziehen
Quelle
Tagespost: Kardinal Kurt Koch
Kardinal Kurt Koch (313)
Apostolischen Schreiben ‘Evangelii gaudium’
Vatikanstadt, 22. Oktober 2021 (CNA Deutsch)
Der Schweizer “Ökumene-Minister” des Papstes, Kurienkardinal Kurt Koch, hat sich dafür ausgesprochen, bei der Synode über Synodalität auch die “ökumenischen Partner” miteinzubeziehen. In einem gestern erschienenen Interview mit der katholischen Wochenzeitung “Die Tagespost” hob Koch hervor, dass die Gaben des Heiligen Geistes “der ganzen Christenheit geschenkt sind”.
Kardinal Koch erinnerte daran, dass Papst Franziskus möchte, dass “die Kirche in ihrem Stil des Lebens und Wirkens synodaler” werde. Dabei sei Synodalität “sehr eng” an die “Sendung zur Evangelisierung in der heutigen Welt” geknüpft, so Koch weiter. Dazu rufe der Pontifex immer wieder in Erinnerung, dass Synode “kein Parlament” sei. Wörtlich sagte der Kardinal:
“Während das demokratische Verfahren vor allem der Ermittlung von Mehrheiten dient, ist Synodalität ein geistliches Geschehen, das sein Ziel darin findet, in den Glaubensüberzeugungen und in den daraus fliessenden Lebensweisen des einzelnen Christen und der kirchlichen Gemeinschaft überzeugende Einmütigkeit zu finden; und dies ist sehr viel anstrengender, aber auch tragfähiger als Parlamentarismus.”
Tausende Teilnehmer bei “Marsch für das Leben” 2021 in Berlin
Erneut auch Bischof Rudolf Voderholzer (Bistum Regensburg), Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) und Weihbischof Florian Wörner (Bistum Augsburg) unter den Teilnehmern
Von Rudolf Gehrig
Berlin, 18. September 2021 (CNA Deutsch)
Beim diesjährigen “Marsch für das Leben” in Berlin haben wieder tausende Teilnehmer – darunter mehrere Bischöfe – für das Lebensrecht demonstriert. Die offizielle Zahl steht derzeit noch nicht fest. Zum Abschluss der friedlichen Kundgebung feiert der Görlitzer Bischof Wolfgang Ipolt gemeinsam mit einem Vertreter der serbisch-orthodoxen Kirche vor dem Brandenburger Tor einen ökumenischen Gottesdienst.
Die Veranstaltung wurde vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) organisiert. Der “Marsch für das Leben” begann mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor. Der BVL, der die Demonstration aufgrund der Coronavirus-Pandemie nur unter Berücksichtigung der Hygienevorschriften durchführen konnte, dankte den Polizisten, die die Veranstaltung vor Übergriffen vonseiten der Teilnehmer gleichzeitig stattfindenden Gegendemonstration schützte.
Kardinal erläutert Aussagen von Papst Franziskus über Judentum
Nach Kritik von Rabbinern: Kardinal erläutert Aussagen von Papst Franziskus über Judentum
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt, 11. September 2021 (CNA Deutsch)
Nach Irritationen und scharfer Kritik von Rabbinern in Israel und Deutschland hat Papst Franziskus über Kardinal Kurt Koch eine Erklärung seiner Aussagen über die Tora veröffentlichen lassen. Darin versichert der für die religiösen Beziehungen zum Judentum verantwortliche Kurienkardinal, dass Franziskus nicht das Judentum abwerten wollte.
Das berichtet die “Catholic News Agency“, die englischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.
Der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen, der die vatikanische Kommission für die religiösen Beziehungen zu den Juden betreut, veröffentlichte am 10. September zwei Briefe von Kardinal Kurt Koch, der sowohl Präsident des Rates als auch der Kommission ist.
Erneuerung und Einheit: Ein Plädoyer für mehr Ökumene
Keine Kirche kann es sich noch leisten, Kraft in die Abgrenzung von anderen Kirchen zu stecken *UPDATE

Einheit
Kardinal Kurt Koch (309)
CNA – Kardinal Kurt Koch
Radio Vatikan
Keine Kirche kann es sich noch leisten, Kraft in die Abgrenzung von anderen Kirchen zu stecken. Vielmehr gilt es, gemeinsam das Wort Gottes zu verkünden in einer Gesellschaft, der Gott zu grossen Teilen fremd geworden ist. Kardinal Koch versteht den Blick auf die zentralen Fragen, die zwischen den getrennten Kirchen kontrovers diskutiert werden, deshalb nicht als Schlusspunkt, sondern als Doppelpunkt: Was zwischen den Kirchen schon erreicht ist, ist Ansporn für grössere Einheit, für das gemeinsame Bekenntnis zu Christus. Es geht darum, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen, auch voneinander zu lernen, einander zu vertrauen und voranzubringen. Erneuerung ist nicht nur ein evangelisches Anliegen, Einheit nicht nur ein katholisches. Beide Kirchen dürfen und sollen wiederentdecken und ernst nehmen, dass mehr sie verbindet als sie trennt.
Türkei – Rückendeckung für Patriarch Bartholomaios
Vor genau 60 Jahren, am 13. August 1961, wurde der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. zum Diakon geweiht
Dieses 60-Jahr-Jubiläum begeht der Patriarch derzeit auf seiner türkischen Heimatinsel Imbros. Zu den Feierlichkeiten demonstrativ angereist sind auch Patriarch Theodoros II. von Alexandrien und Metropolit Epifanij, Oberhaupt der orthodoxen Kirche der Ukraine. Im internen orthodoxen Kirchenstreit mit dem Patriarchat von Moskau stärken die beiden Kirchenoberhäupter dem Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie damit den Rücken.
Patriarch Bartholomaios feierte mit den beiden Kirchenoberhäuptern am Freitag in der Georgskirche auf Imbros einen Gottesdienst, an dem auch Metropolit Panteleimon von Maroneia (als Vertreter der Kirche von Griechenland) und Metropolit Nektarios von Kition (als Vertreter der Kirche von Zypern) teilnahmen.





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