Patriarch Bartholomaios: Ukraine-Krieg sofort beenden **UPDATE
Am orthodoxen Osterfest hat das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel, erneut eine sofortige Beendigung des russischen Kriegs gegen die Ukraine gefordert
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Quelle
Papst beklagt Verschärfung des Krieges in Ukraine – Vatican
R.I.P. Kira und Valeria – Putins Osternachtsverbrechen
Ostern: Patriarch Bartholomaios mit ukrainischem Volk solidarisch
*Serbischer Patriarch: Krieg Schande für die Menschheit
**Bartholomaios I.: Moskauer Patriarch soll sich Putin widersetzen
Dieser “Bruderkrieg” untergrabe wie jeder Krieg die Menschenwürde und verletze das Gebot der Nächstenliebe, sagte er in der Nacht zum Sonntag in Istanbul in seiner Messe zum orthodoxen Osterfest. Der Patriarch verlangte ausserdem die Öffnung von Fluchtkorridoren für die eingeschlossenen Zivilisten in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol.
Im vom Krieg weitgehend zerstörten Mariupol und in anderen Regionen der Ukraine spielten sich “unbeschreibliche menschliche Tragödien” ab, so Bartholomaios I. nach Angaben des Patriarchats von Konstantinopel. “Wir wissen mit Sicherheit, dass die Kräfte des Bösen, der Gewalt und der Ungerechtigkeit, die die Menschheit weiterhin plagen, am Ende nicht siegen werden”.
Vatikan: Das Programm von Gallagher in der Ukraine
Der Vatikan hat das Reiseprogramm für den Besuch des Aussenbeauftragten des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Richard Gallagher, in der Ukraine veröffentlicht. Der Diplomat reist vom 18-20. Mai in das Kriegsland und besucht unter anderem Flüchtlingszentren und “vom Krieg betroffene Orte”. Auch ein Treffen mit dem griechisch-katholischen Grosserzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk, und dem ukrainischen Aussenminister Dmytro Kuleba steht auf dem Programm
Quelle
Erzbischof Paul Richard Gallagher (catholicnewsagency.com)
Anlass für die Reise sind die seit 30 Jahren bestehenden diplomatischen Beziehungen zwischen der Ukraine und dem Heiligen Stuhl. Der Besuch von Erzbischof Gallagher soll laut Vatikan aber auch ein Zeichen der Nähe von Papst Franziskus zu den unter dem Krieg leidenden Ukrainern und ein erneuter Aufruf zum Frieden sein.
Gemäss dem Reise-Programm besucht der vatikanische Aussenbeauftragte am Mittwoch zunächst Lviv (Lemberg), wo er auch den dortigen griechisch-katholischen Erzbischof Igor Vozniak trifft und ein Flüchtlingszentrum besucht. Am Donnerstag ist ebenfalls in Lviv ein Treffen mit dem Präsidenten der Region, Maksym Kozytskyy, geplant sowie mit dem griechisch-katholischen Grosserzbischof von Kiew, Swjatoslaw Schewtschuk und dem Vorsitzenden der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki.
“Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche”
“Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche”: Europäische Friedensordnung ist “zerstört”
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Bonn, 16. Mai 2022 (CNA Deutsch)
In einem ökumenischen “Wort der Kirchen zur Interkulturellen Woche” haben die obersten deutschen Repräsentanten der katholischen Kirche, des Protestantismus und der Orthodoxie erklärt, “die europäische Friedensordnung, wie wir sie kannten,” sei angesichts des Ukraine-Kriegs “zerstört”.
Die Erklärung vom Montag wurde unterzeichnet von Bischof Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Metropolit Augoustinos, dem Vorsitzenden der orthodoxen Bischofskonferenz, sowie Annette Kurschus, der Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Interkulturelle Woche findet Ende September bzw. Anfang Oktober statt.
Neben der europäischen Friedensordnung gehöre auch “die Vorstellung, dass sich die Verachtung für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte einfach hinnehmen liesse bei der Gestaltung internationaler Beziehungen” der Vergangenheit an, so das “Wort der Kirchen”.
Das Leben spendende Kreuz. (Studien zur russischen Spiritualität)
Der Mittelpunkt russischer Frömmigkeit ist die Auferstehung Christi
Quelle/Bestellung
Katholische Spiritualität bei Theophan dem Klausner.: Studien zur russischen Spiritualität I.
Der Weg zur Rettung von Theophan der Klausner | ISBN 978-3-937912-00-4 | Fachbuch online kaufen – Lehmanns.ch
Theophan Goworow – Ökumenisches Heiligenlexikon
Vater Michael (borisogleb.de)
Beschreibung
Der Mittelpunkt russischer Frömmigkeit ist die Auferstehung Christi. Wer eine Osternacht in einer russischen Gemeinde miterlebt, wird von Freude und Licht des auferstandenen Christus erfüllt. Doch vor der Auferstehung hat Christus gelitten. Sein Tod am Kreuz spendet Leben, gibt Trost und Hoffnung. Gleichwohl ist das Kreuz ein Schandmal. An ihm wurden Verbrecher hingerichtet. Kreuze im öffentlichen Raum rufen Diskussion und Ablehnung hervor. Das Kreuz wirft Fragen auf, die von russischen Autoren beantwortet werden.
Starzen in Optina (Studien zur russischen Spiritualität)
Dieses Buch erscheint zum 160. Todestag des Starez Makarij von Optina

Viele pilgerten zum Kloster, weil sie in der Pfarrgemeinde nicht die geistliche Nahrung erhielten, die sie brauchten. Die Starzen in Optina gaben Hinweise zur Gestaltung des christlichen Lebens und begleiteten Menschen auf ihrem schwierigen Weg. So wurden sie Friedensboten, die Versöhnungsbereitschaft und Barmherzigkeit ermöglichten. In dieser Quellenstudie werden die von den Starzen angeführten Worte der Heiligen Schrift und die Weisungen der monastischen Väterliteratur umfassend nachgewiesen und ihren Ausführungen gegenübergestellt. Die Neuauflage ist durch zusätzliche Kapitel umfangreicher geworden. Dieses Buch erscheint zum 160. Todestag des Starez Makarij von Optina.
Ukraine: Mehrheit für Verbot moskautreuer Kirche
Ukraine: Mehrheit für Verbot moskautreuer Kirche – Eine Mehrheit von 51 Prozent der Ukrainer befürwortet laut einer Umfrage ein Verbot der ukrainisch-orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats
Quelle
Zahl der ukrainischen Katholiken in Österreich steigt rasant
Milliarden-Hilfe für ukrainische Flüchtlinge
Porträt der Woche: Vitali Shkliarov | Die Tagespost
Bartholomaios verurteilt russischen Angriff auf Ukraine
Nach Angaben des Kiewer Meinungsforschungsinstituts Rating lehnen hingegen 20 Prozent jegliche staatliche Einmischung in Angelegenheiten dieser Kirche ab. Weitere 21 Prozent sprachen sich zwar nicht für ein Kirchenverbot, aber für die Streichung von Zuschüssen an die Kirche und die Kündigung von Mietverträgen für Gotteshäuser aus.
Die restlichen Befragten äusserten keine Meinung oder sagten anderes, hiess es. Das Umfrageergebnis fiel je nach Region unterschiedlich aus. Im Osten waren 29 Prozent für ein Verbot der Kirche, im Westen 64 Prozent, im Landesinnern 53 Prozent und im Süden 46 Prozent.



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