Neuevangelisierung

„Ich wollte entspannt sterben können“

„Bischof Oster ist die eigentliche Hoffnung für die Kirche“

Der Publizist Bernhard Meuser spricht im Interview mit der „Tagespost“ über die Weltsynode und die Zukunft der Kirche in Deutschland

Quelle
Bischof Oster (42)
Worüber man in Rom wirklich spricht | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Initiative „Neuer Anfang“ warnt vor „gefährlichem Narrativ“ im Umfeld der Weltsynode (catholicnewsagency.com)
Wie Leo X. die Deutschen verlor (catholicnewsagency.com)

04.10.2023

Dass Franziskus klammheimlich die apostolische Verfassung der Kirche abschaffe, hält Publizist und „YouCat„-Gründer Bernhard Meuser für Unsinn. Synodalität sei ein uraltes Moment der Kirche: „Bischöfe können niemals in autoritärer Isolation durchregieren“, so Meuser. Vielmehr gehe es Franziskus um eine gemeinsame missionarische Dynamik. „Eine richtig verstandene Synodalität modifiziert nicht die Verfassung der Kirche, sondern belebt und erfrischt sie durch einen neuen Lifestyle.“ Die Initiative „Neuer Anfang„, zu der Meuser als Gründer ebenfalls angehört, sehe in der Weltsynode eine „einmalige Chance“, die Grundintention des Zweiten Vatikanischen Konzils zu verwirklichen: Echte Teilhabe aller Gläubigen an der Sendung der Kirche und ein Neuaufbruch der katholischen Kirche durch eine missionarische Dynamik in allen Gliedern des Volkes Gottes.

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„Credo des Volkes Gottes“ von Papst Paul VI. (30. 6.1968)

Aus dem Motu proprio „Solemni hac Liturgia“ **UPDATE

Dreifaltigkeit MurilloCredo_deutsch.pdf (bistum-chur.ch)
Paul VI., Maritain und der Glaube der Apostel
Credo – Diverse Beiträge
La Salette (23) Diverse topaktuelle Beiträge
*Kardinal Müller veröffentlicht „Glaubensmanifest“ über katholische Lehre
Film zum ‚Glaubensmanifest‘ von Kardinal Müller
Glaubensmanifest
**„Der protestantische Niedergang in Deutschland stellt die Logik des Synodalen Weges in Frage“
100 Jahre “Antimodernisteneid”

Wir glauben an den einen Gott: Vater, Sohn und Heiligen Geist, Schöpfer der sichtbaren Dinge, wie es diese Welt ist, auf der unser flüchtiges Leben sich abspielt, Schöpfer der unsichtbaren Dinge, wie es die reinen Geister sind, die man auch Engel nennt, und Schöpfer der unsterblichen Geistseele eines jeden Menschen.

Wir glauben, dass dieser einzige Gott Seiner Wesenheit nach absolut einer ist, unendlich heilig, wie Er in allen Seinen Eigenschaften unendlich vollkommen ist: in Seiner Allmacht, in Seinem unbegrenzten Wissen, in Seiner Vorsehung, in Seinem Willen und in Seiner Liebe. Er ist der, der da ist, wie Er es Moses geoffenbart hat; Er ist Liebe, wie der Apostel Johannes es uns lehrt.

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Im Reich der Stuhlkreise „UPDATE

Tabufrei diskutieren?

*Gesprächsprozess: Deutsche Bischofskonferenz (dbk.de)
Es gibt keinen sensus fidelium ohne das Verhalten des Lehramtes

Tabufrei diskutieren? Das gilt bei der Auftaktveranstaltung zum katholischen Dialogprozess in Mannheim aber nur, solange das Wort „Rom“ nicht fällt. Von Regina Einig

Mannheim, Die Tagespost, 11.07.2011 

Der Dialogprozess schwelgt in Papieren. Im Saal des Mannheimer Kongresszentrums kann der Besucher den Blick wenden, wohin er will, nirgends gönnt der Raum dem Auge Abwechslung. Beschriftete Transparente an den Wänden, Beratungsergebnisse auf Din-A-3- Blättern und mehr als dreissig Flip-Charts, Tagungsbücher der Delegierten und Zettel allerorten. Es braucht etwas Geduld, um das Kruzifix im Raum zu entdecken.

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23. Oktober 2023 12.00 Uhr Hl. Rosenkranz

Weltsynode soll „ganze Kirche“ im Sinne von Synodalität „umdenken“

Die nächste Phase der Weltsynode zur Synodalität wurde am Mittwoch mit einem Aufruf eröffnet, sich auf Autorität, Dezentralisierung, die Mitverantwortung der Laien und konkrete Veränderungen der institutionellen Kirche zu konzentrieren

Quelle
Auflösung kirchlicher Autorität: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)

Von Hannah Brockhaus

Vatikanstadt – Donnerstag, 19. Oktober 2023

Die nächste Phase der Weltsynode zur Synodalität wurde am Mittwoch mit einem Aufruf eröffnet, sich auf Autorität, Dezentralisierung, die Mitverantwortung der Laien und konkrete Veränderungen der institutionellen Kirche zu konzentrieren.

Bevor die Diskussionen begannen, wurde den Delegierten in einer theologischen Erklärung von des Priesters Dario Vitali eine weitreichende Vision für die hierarchische Kirche vorgestellt. „Wenn wir zu dem Konsens gelangen, dass die Kirche konstitutiv synodal ist, müssen wir die gesamte Kirche, alle Institutionen und das gesamte Leben der Kirche in einem synodalen Sinn umdenken“, sagte der italienische Theologe.

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Wohin die Revolution geführt hat

Wohin die Revolution geführt hat: Ein Interview mit Mary Eberstadt

Quelle
‚Adam and Eve After the Pill, Revisited‘ von ‚Mary Eberstadt‘ – ‚Gebundene Ausgabe‘ – ‚978-1-62164-612-9‘ (orellfuessli.ch)
Rezension amazon (42)

Das Menschenbild der „Identity Politics“ ist ein verkrampftes, gelähmtes, unfreies – und vergiftet nicht nur die Gesellschaft, sondern verwirrt und vereinsamt den Menschen, warnt die katholische Intellektuelle.

Von CNA Deutsch

Denver – Dienstag, 21. November 2017

Die katholische Autorin Mary Eberstadt ist Senior-Fellow des „Faith & Reason Institute“ und schrieb mehrere Bestseller, darunter „Adam und Eva nach der Pille“ und „Wie der Westen wirklich Gott verlor: Eine neue Theorie der Säkularisierung“.

In der Ausgabe vom 6. November von „The Weekly Standard“ veröffentlichte Eberstadt „Der Urschrei der Identitätspolitik“ – einen Aufsatz, der die Konturen der gegenwärtigen Gesellschaftspolitik, die Suche nach Identität und die Bedeutung der Familie untersucht.

In einem Interview mit JD Flynn, Chefredakteur der englischen Ausgabe von CNA, erklärt die Intellektuelle den Begriff der Identitätspolitik – im EnglischenIdentity Politics – und wie er nicht nur alle Christen betrifft, sondern auch die Gesellschaft, in der sie leben.

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