Kurzgefaßter Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder
Kurzgefaßter Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder von Bartolomé de Las Casas
Beschreibung
Bartolome de Las Casas (1474 – 1566), Geschichtsschreiber Kolumbus‘, lebte seit 1502 in den spanischen Kolonien Mittelamerikas und wurde dort Zeuge der Ausrottung der Indianer unter den Konquistadoren. 1522 veröffentlichte er seinen Bericht, die Dokumentation eines Völkermords riesigen Ausmaßes.
Die mit diesem Buch vorliegende neue Ausgabe enthält neben Las Casas‘ berühmter Anklage einen einleitenden Essay des Herausgebers sowie ein Nachwort von Hans Magnus Enzensberger.
Ein erschütterndes Zeugnis kolonialherrschaftlicher Greueltaten.
Wisława Szymborska
Wisława Szymborska ist nicht nur eine der berühmtesten europäischen Dichterinnen, sondern auch eine der meistgelesenen

Rezension
Wisława Szymborska – Wikipedia
Kleine Ewigkeiten eines Moments – St.Galler Tagblatt Online (archive.org)
Wisława Szymborska ist nicht nur eine der berühmtesten europäischen Dichterinnen, sondern auch eine der meistgelesenen. Das verdankt sich nicht zuletzt ihrem überbordenden Esprit, ihrem geistreichen Witz und ihrer Lebensklugheit, deren Anziehungskraft ungebrochen sind. Am 2. Juli 2023 wäre die Dichterin 100 Jahre geworden.
Gesammelte Gedichte vereint sämtliche auf Deutsch erschienenen Gedichte der Literaturnobelpreisträgerin in einer handlichen Geschenkausgabe. Angefangen von den ersten veröffentlichten Gedichten aus dem Jahr 1945 bis zum letzten Gedichtband, den die Dichterin kurz vor ihrem Tod 2012 noch zusammenstellte, lässt sich hier ein wunderbar zeitloses lyrisches Werk erkunden – eine Einladung zur Begegnung und Wiederbegegnung mit Wisława Szymborska und ihrer unvergleichlichen ironischen Eleganz.
Eucharistie: Liturgische Feier und theologische Erschließung
Wie drückt sich der Sinngehalt der Eucharistie in ihrer konkreten Feiergestalt aus? Das ist die zentrale Fragestellung, mit der Martin Stuflesser die Bedeutung der Eucharistiefeier erschließt

Herr, bleibe bei uns – ZDFmediathek
Martin Stuflesser – Liturgiewissenschaftler | Anzeiger für die Seelsorge (herder.de)
Martin Stuflesser – Wikipedia
Wie drückt sich der Sinngehalt der Eucharistie in ihrer konkreten Feiergestalt aus? Das ist die zentrale Fragestellung, mit der Martin Stuflesser die Bedeutung der Eucharistiefeier erschließt. Die knappen historischen Rückblicke, die das Werden der Eucharistiefeier bis zur heutigen Feiergestalt nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil nachzeichnen, stehen ganz im Dienst dieses Anliegens. In verständlicher Sprache und auf der Grundlage aktueller liturgiewissenschaftlicher Forschungsergebnisse stellt der Autor die einzelnen Teile der Eucharistiefeier vor und widmet dabei dem Herzstück der Eucharistie, dem Hochgebet, besondere Aufmerksamkeit. Außerdem werden praktische Fragen (z. B. Wie bereitet man eine Messe vor?) ebenso behandelt wie die ökumenischen Probleme oder die Verehrung der Eucharistie außerhalb der Messe.
Macht die Wahrheit frei oder die Freiheit wahr? „UPDATE“
Macht die Wahrheit frei oder die Freiheit wahr?: Eine Streitschrift (Antiquariat)

Glaube ohne Wahrheit – Theologie und Kirche vor den Anfragen des Relativismus
In der katholischen Theologie macht sich seit einiger eine dramatische Polarisierung bemerkbar. Die konträren Positionen betreffen Themen wie Zölibat, Frauenpriestertum, Zulassung zivil wiederverheirateter Geschiedener zu den Sakramenten, „Homo-Ehe“ oder Fragen einer hierarchisch oder partizipativ organisierten Gemeinde. Doch wer meint, es gehe dabei um Veränderungen in diesem oder jenem Punkt der Sexualmoral oder des Selbstverständnisses der Kirche, hat den Ernst der Lage nicht begriffen. Es geht schon lange nicht mehr um das Drehen an den Stellschrauben der Anpassung oder Liberalisierung, sondern vielmehr um die Beantwortung der Grundsatzfrage, ob die Wahrheit Karl-Heinz Menke, frei oder die Freiheit wahr macht.
Theorie der Befreiung
Wir leben in einer Zeit gescheiterter Befreiungen. Denn bei Lichte besehen haben alle Befreiungsversuche früher oder später neue Formen der Herrschaft und damit der Knechtschaft hervorgebracht
Wir leben in einer Zeit gescheiterter Befreiungen. Denn bei Lichte besehen haben alle Befreiungsversuche früher oder später neue Formen der Herrschaft und damit der Knechtschaft hervorgebracht. Für Christoph Menke verlangt die Erklärung dieser Situation nach einer Umkehrung des Blicks. Anstatt uns einfach dem nächsten Befreiungsprojekt zuzuwenden, müssen wir analysieren, wie die bisherigen Befreiungsversuche verlaufen sind. Vor allem ihr Anfang ist dabei entscheidend – die gewöhnliche, aber faszinierende Erfahrung, dass eine Gewohnheit, die uns knechtet, plötzlich bricht. Sie zu bejahen heißt, in die Praxis der Befreiung einzutreten.
Aus dieser Grundthese entwickelt Menke eine bahnbrechende Theorie der Befreiung, die eine Revision der üblichen – in Natur oder Gesellschaft verankerten – Freiheitsvorstellungen beinhaltet. Es stellt sich heraus: Freiheit und Herrschaft sind unauflöslich ineinander verstrickt, und Befreiung ist nicht die Vorgeschichte der Freiheit, sondern ihre Vollzugsweise. Dies veranschaulichen zwei exemplarische Befreiungsnarrative, auf die sich dieses Buch maßgeblich stützt: die Exodus-Erzählung aus dem 2. Buch Mose und die Geschichte von Walter White in der Fernsehserie Breaking Bad.
Im Westen nichts Neues
Mit dem Antikriegsroman ‚Im Westen nichts Neues‘ erlangte Erich Maria Remarque 1928 weltweite Aufmerksamkeit

Geprägt von schweren Zeiten | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Neuverfilmung „Im Westen Nichts Neues“: Schrecken des Krieges | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Casa Monte Tabor – Wikipedia
Mit dem Antikriegsroman ‚Im Westen nichts Neues‘ erlangte Erich Maria Remarque 1928 weltweite Aufmerksamkeit. Das Buch wurde in mehr als 60 Sprachen übersetzt und von Millionen gelesen. Zudem hat es mittlerweile seinen festen Platz im Schulkanon. Der in Osnabrück geborene Autor verarbeitete in seinem Roman die Erlebnisse seiner Generation im ersten Weltkrieg und verdeutlichte durch seine realistisch-subjektivistische Schilderungen die Grausamkeit und Sinnlosigkeit des Krieges. Das Buch ist ein zutiefst berührender Appell an die Menschlichkeit, gegen das Vergessen und gegen den Krieg. Der Roman, der mit dem Heldenpathos brach, wurde 1933 von den Nazis verbrannt. Für den Meller Künstler Peter Eickmeyer war es, wie er selbst schreibt, eine ‚Herzensangelegenheit‘, Remarques Werk mit den Mitteln der Graphic Novel umzusetzen.






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