Afrika/Naher Osten

Netanjahus Kriegskurs isoliert Israel

Der israelische Krieg auf libanesischem Boden gilt dem Terrornetzwerk Hisbollah. Die Weltmächte fürchten jedoch aus gutem Grund sein Eskalationspotenzial

Quelle
Schicksalstage für den Libanon | Die Tagespost (die-tagespost.de)

28.09.2024

Stephan Baier

Selten ist die Machtlosigkeit der UNO, ja die innere Widersprüchlichkeit des Begriffs „Vereinte Nationen“ klarer demonstriert worden als in dieser Woche. Während die Vollversammlung der Vereinten Nationen mit feierlichen Reden von mehr als 100 Staats- und Regierungschefs in New York tagte, weitete Russland seine Angriffe auf die Ukraine neuerlich aus, und Israel verlagerte seinen offenen Anti-Terror-Krieg in den Libanon.

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‘Luftschläge gegen Libanon treffen auch Christen’

Luftschläge gegen Libanon treffen auch Christen, betonen katholische Beobachter

Quelle
Gebet, Fasten und Buße: Lateinisches Patriarchat von Jerusalem erinnert an Kriegsausbruch (catholicnewsagency.com)
Geschlossene Schulen im Libanon: “Kirche in Not” hilft – Vatican News
Libanon – Wikipedia
Nahost-Liveblog: ++ Netanyahu bricht US-Reise vorzeitig ab ++ | tagesschau.de
Our Lady of Lebanon Harissa, 4K aerial video footage | سيدة لبنان، حريصا (youtube.com)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Redaktion – Freitag, 27. September 2024

Im Rahmen des Krieges gegen die islamische politisch-militärische Gruppe Hisbollah hat Israel am Montag eine Reihe von Luftangriffen auf große Teile des Libanon geflogen. Nach Angaben des Hilfswerks “Kirche in Not” (ACN) sind von den Bombardierungen “alle” Bewohner der Region betroffen, also auch die Christen, von denen es viele gibt.

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“Es ist schwer, die Angst in den Augen der Menschen auszuhalten”

Christen im Libanon leiden unter den Folgen der Luftkämpfe zwischen Israel und der Hisbollah. Helfer vor Ort warnen vor hohem humanitären Druck und berichten von Menschen unter Schock

Quelle
Patriarch von Jerusalem kündigt Fast- und Gebetstag an
Libanon: Besuch bei den maronitischen Christen von Baalbeek und Abreise / Teil 6 | missio (missio-hilft.de)

26.09.2024

Meldung

Die aktuellen intensiven Luftkämpfe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz haben die Christen im Libanon einem hohen humanitären Druck ausgesetzt. Davor warnen Partner des katholischen Hilfswerks missio Aachen. “Wir wissen nicht, ob sich der Konflikt zu einem Krieg mit allen Mitteln ausweitet, oder ob es einen Waffenstillstand geben wird. Diese Ungewissheit macht den Menschen in den christlichen Dörfern und Stadtteilen große Angst”, so Michel Constantin, Leiter der christlichen Hilfsorganisation CNEWA in Beirut, gegenüber missio.

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Schicksalstage für den Libanon

Das Land der Zedern ist der Hauptverlierer der Eskalation in Nahost, schreibt der Projektkoordinator des Hilfswerks “Initiative Christlicher Orient”, Stefan Maier, in einem Gastbeitrag

Quelle
Wer ist die Initiative Christlicher Orient? – ICO – Initiative Christlicher Orient (christlicher-orient.at)

26.09.2024

Stefan Maier

Bereits seit geraumer Zeit, insbesondere seit dem schrecklichen Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober des Vorjahres, ist die Lage im israelisch-libanesischen Grenzgebiet prekär und geprägt von fast täglichem gegenseitigen Beschuss und Scharmützeln zwischen der israelischen Armee und der schiitischen Hisbollah im Libanon. Zehntausende Menschen auf beiden Seiten der Grenze waren deshalb bereits zur Flucht ins Landesinnere gezwungen worden und ganze Landstriche sind inzwischen fast menschenleer.

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Patriarch von Jerusalem kündigt Fast- und Gebetstag an

Anlass ist der erste Jahrestag der Terrorangriffe der Hamas auf Israel am 7. Oktober

Quelle
Pizzaballa: Kirche wird Probleme im Heiligen Land nicht lösen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Kardinal Pizzaballa: “Nach Jahren des interreligiösen Dialogs verstehen wir einander nicht” (catholicnewsagency.com)
Heiliges Land: “Religiöse Führer müssen sich zu Wort melden” – Vatican News
Papst Franziskus: “Eskalation im Libanon stoppen!“”- Vatican News
D: Bischöfe fordern Waffenstillstand im Nahen Osten – Vatican News
Patriarch Pizzaballa

25.09.2024

Regina Einig

Der Patriarch von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, hat am Mittwoch in Fulda einen Fast- und Gebetstag für das Lateinische Patriarchat von Jerusalem angekündigt. Den ersten Jahrestag der Terrorangriffe der Hamas auf Israel – 7. Oktober – sagte der Erzbischof vor Journalisten.

Die Menschen sollten auch an ihre eigene Bekehrung denken und sich nicht der Bitterkeit und dem Hass überlassen. Der Patriarch, der zu Gast bei der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe war, wird den Fast- und Gebetstag in dieser Woche offiziell in einem Hirtenbrief ankündigen.

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Showdown in Nahost *UPDATE

Israel hat der Hisbollah den Krieg erklärt, aber der Libanon droht daran zu kollabieren. Der Panik wird das Chaos folgen

Quelle
Libanon: “Bar jeder Menschlichkeit” – Vatican News
Erzbischof im Libanon: “Keiner will Krieg” – Vatican News
Libanon
*Nahost: Lateinisches Patriarchat fordert Waffenstillstand – Vatican News

24.09.2024

Stephan Baier

Israels Regierung hat den Krieg nach Norden verlagert. Nicht mehr die sunnitische Hamas in Gaza, deren militärische Schlagkraft gebrochen wurde, sondern die schiitische Hisbollah im Libanon ist nun der Feind, gegen den die Regierung Netanjahu Krieg führt. Nicht ohne Grund: Mit Drohnen- und Raketenangriffen hat die Hisbollah den Norden Israels praktisch unbewohnbar gemacht; 60.000 Israelis mussten ihre Häuser verlassen. Doch mit welchen Mitteln und welchem Ziel setzt Israel nun auf Eskalation?

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Kurdistan ist für Christen sicher

Die christlichen Iraker brauchen mehr Unterstützung aus dem Westen

Quelle
Mit Christen durchs milde Kurdistan | Die Tagespost (die-tagespost.de)
16./17. Sept. 2024, Salzburg: 27. ICO-Tagung – Andreas-Petrus-Werk
Kurdistan – Wikipedia

18.09.2024

Meldung

Die Autonome Region Kurdistan im Norden des Irak bemüht sich, für die christliche Minderheit ein sicherer Hafen zu sein. Die Christen würden als gleichberechtigte Mitglieder der Gesellschaft gesehen, versicherte Ano Jahwar Abdoka, der einzige christliche Minister in der Regierung der Autonomen Region Kurdistan bei der Jahrestagung der “Initiative Christlicher Orient” (ICO) in Salzburg. Für ihn sei Kurdistan der sicherste Ort für Christen im Nahen Osten, so Abdoka. Dennoch bräuchten die Christen mehr Unterstützung und Solidarität aus dem Westen.

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