Magnifica humanitas: Erste Enzyklika von Leo XIV. kommt Ende Mai
Papst Leo XIV. wird am 25. Mai seine erste Enzyklika veröffentlichen. Das wurde an diesem Montag mitgeteilt. Der Papst will bei der Vorstellung persönlich anwesend sein – eine Premiere
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Vatikan richtet Kommission zu KI ein
Die erste Enzyklika des US-amerikanischen Papstes wird den Titel „Magnifica humanitas“ tragen; darin geht es um die „Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“. Das Lehrschreiben trägt das Datum 15. Mai 2026 – an diesem Tag jährte sich zum 135. Mal die Veröffentlichung der wegweisenden Sozialenzyklika „Rerum novarum“ von Leo XIII. aus dem Jahr 1891.
135 Jahre Sozialenzyklika „Rerum novarum“
Vor 135 Jahren: Papst Leo XIII. veröffentlicht Sozialenzyklika „Rerum novarum“
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Tagebuch eines Landpfarrers
Sozialenzyklika “Rerum novarum”
Papst Leo XIII. (93)
Von Antonio Tarallo
Vatikanstadt – Freitag, 15. Mai 2026
Vor genau 135 Jahren, am 15. Mai 1891, veröffentlichte Papst Leo XIII. seine Enzyklika Rerum novarum, die „Mutter aller Sozialenzykliken“. Er befasste sich darin mit dem Konflikt zwischen Kapital und Arbeit während der ersten industriellen Revolutionen und mit der Notlage der Arbeiter, denen grundlegende Rechte wie die Beteiligung an Gewerkschaften vorenthalten wurden.
Der französische Schriftsteller Georges Bernanos beschrieb in seinem Meisterwerk Tagebuch eines Landpfarrers die Wirkung von Rerum novarum auf das Gewissen der Gläubigen: „Die berühmte Enzyklika von Leo XIII. wurde leise gelesen und mit geschlossenen Augen gehört und betrachtet, wie alle Hirtenbriefe.
Pastoralbesuch an der römischen Universität „La Sapienza“
Papst an der Uni: Welchen Sinn hat Wissen – ohne Gewissen? – Vatican News
Vorlesung von Papst Benedikt XVI. für die römische Universität „La Sapienza“ (17. Januar 2008)
Leo XIV. kehrt nach La Sapienza zurück, wo Benedikt XVI. zum Schweigen gebracht wurde. Nationales Katholisches Register/Übersetzung
Leo XIV.: Niemand darf sich über das Recht hinwegsetzen
Niemand – keine Einzelperson und kein Staat – darf sich über geltendes Recht hinwegsetzen. Das hat Papst Leo XIV. an diesem Freitag betont
„Eine wahrhaft gerechte Gesellschaft kann nur dann bestehen, wenn das Recht – und nicht der Willkürwille Einzelner – souverän bleibt“, sagte er bei einer Audienz für Parlamentarier, wobei er sich auf das Kompendium der kirchlichen Soziallehre bezog. „Niemand darf sich, ganz gleich welche Macht oder welchen Status er hat, jemals das Recht anmaßen, die Würde und die Rechte anderer oder ihrer Gemeinschaften zu verletzen.“
Die Prävention und Bekämpfung von Straftaten sei „eng mit der Achtung und dem Schutz der universellen Menschenrechte verknüpft“, fuhr der Papst fort. Dafür müssten nicht nur die Strafverfolgungsbehörden einstehen, sondern auch die gesamte Gesellschaft „auf nationaler und internationaler Ebene“.


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