KI immer „menschlicher“? Konferenz über Schlüsselfragen
Über die Grenze zwischen Mensch und Maschine diskutieren im Vatikan und in Rom noch bis Donnerstag Philosophen und Wissenschaftler. Sie nehmen an der internationalen KI-Konferenz „Creativity: Minds and Machines“ teil, die vom „International Center for Consciousness Studies“ (ICCS) organisiert wurde
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ICCS
Schwerpunkte der dreitägigen Konferenz (1.-3. September) sind die Themen KI-Begleiter, Einsamkeit, Kreativität und Bewusstsein. KI und Maschinen dringen zunehmend in Bereiche ein, „die wir als zutiefst menschlich betrachtet haben“, heißt es dazu in einer Presseerklärung der Veranstalter – „von Beziehungen über Kreativität bis hin zu Identität und Bewusstsein“.

KI-Pionier Lee fordert Atempause im Technologie-Wettlauf
Der rasante Fortschritt der Künstlichen Intelligenz stellt die weltweite Gemeinschaft vor tiefgreifende ethische und gesellschaftliche Herausforderungen. In einem Gespräch mit den vatikanischen Medien warnt Lee Lin-Shan, Professor an der Universität von Taiwan und Pionier auf dem Gebiet der Spracherkennung, vor der aktuellen Dynamik in der Technologiebranche
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Können die Enzyklika «Magnifica Humanitas» und die Konferenz in Castel Gandolfo ein KI-Fiasko abwenden?: Swiss Cath News
Lee betonte, dass KI kein elitäres Produkt einzelner Akteure sein dürfe:
„Die Technologie der Künstlichen Intelligenz ist nicht das Ergebnis der Arbeit einiger weniger, sondern eine Sammlung des Wissens und der Bemühungen der gesamten Menschheit im Laufe der Jahre.“
Globales Schlachtfeld
Derzeit gleiche die Entwicklung jedoch einem globalen Schlachtfeld, auf dem Unternehmen und Staaten aus Sorge vor einem Kontrollverlust in eine unaufhaltsame Spirale geraten seien. Ein freiwilliger Entwicklungsstopp sei kaum zu erwarten, da kein Akteur riskieren wolle, gegenüber der Konkurrenz ins Hintertreffen zu geraten. Auch staatliche Regulierungen oder Sondersteuern zur Abfederung sozialer Folgen, wie etwa der Arbeitslosigkeit, stießen schnell an Grenzen, da sie die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Nationalstaaten schwächten. Lee beschreibt die Zwangslage der Entwickler und die Notwendigkeit eines globalen Konsenses:


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