USA: Technischer Fortschritt braucht ethische Orientierung
Technologische Innovation und künstliche Intelligenz bieten große Chancen, werfen aber auch grundlegende ethische Fragen auf. Darauf weist der Apostolische Nuntius in den USA, Erzbischof Gabriele Caccia, beim G20 Interfaith Forum in Salt Lake City hin. Entscheidend sei, ob der Fortschritt tatsächlich dem Menschen diene. Auch Papst Leo XIV. richtet eine Botschaft an die Teilnehmer und ruft zu Menschenwürde, Religionsfreiheit und Gemeinwohl auf

Vatikan: Mit KI gegen den Hunger kämpfen
Der Vatikan ermutigt dazu, Künstliche Intelligenz (KI) einzusetzen, um den Hunger auf der Welt zu bekämpfen

KI und Kirche: „Ich glaube nicht, dass wir als Kirche ersetzt werden“
Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich bei ihrer Herbst-Vollversammlung in Fulda im Rahmen eines Studientags eingehend mit der am 25. Mai 2026 von Papst Leo XIV. veröffentlichten Sozialenzyklika Magnifica humanitas auseinandergesetzt. Über die Ergebnisse der Beratungen und die daraus abgeleiteten Aufgaben für die Kirche in Deutschland informierten führende Vertreter der Bischofskonferenz an diesem Mittwoch, 30. September 2026, bei einem Pressegespräch in Fulda

Mario Galgano – Vatikanstadt
Das Papstschreiben, das weltweit in Kirche, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ein breites Echo auslöste, widmet sich den ethischen Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz, der Wahrung der Menschenwürde sowie dem Gemeinwohl.
WeiterlesenVatikan: Akademie für das Leben fordert ethische Leitplanken für KI
Im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Symposiums „Ai4Peace“ an der Päpstlichen Lateranuniversität hat sich der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben, Kurienerzbischof Renzo Pegoraro, zur friedenspolitischen Verantwortung beim Einsatz künstlicher Intelligenz geäußert. In seinem Beitrag betonte er den direkten Zusammenhang zwischen der Wahrung des Lebens und der Schaffung friedlicher Rahmenbedingungen

Quelle
Akademie für das Leben
„Über Frieden zu sprechen bedeutet, über den Schutz des Lebens zu sprechen, über die Bedingungen, die es Menschen und Völkern ermöglichen, in Würde zu leben, Vertrauensbeziehungen aufzubauen, zusammenzuarbeiten, Wissen und Ressourcen zu teilen und eine gemeinsame Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen“, führte Pegoraro aus. Der Frieden sei keine äußere Größe, sondern eine grundlegende Voraussetzung für den Schutz des menschlichen Lebens.
EU: Richtlinien für mehr Online-Sicherheit von Kindern
Die EU-Kommission hat an diesem Donnerstag Richtlinien für mehr Online-Sicherheit von Kindern in Europa verabschiedet. Der EU-KIDS-Act zielt auf mehr Schutz für Minderjährige bei der Nutzung digitaler Angebote und von KI. Papst Leo hatte dies in seiner Enzyklika „Magnifica humanitas“ gefordert
Quelle
KI/Ethik (59)
Kirche in Deutschland investierte 537 Millionen Euro in Hilfsprojekte weltweit
Anne Preckel – Vatikanstadt

Mit dem „EU-KIDS-Act“ werden einheitliche Altersvorschriften für die gesamte EU festgelegt. Social-Media-Konten für Kinder unter 13 Jahren werden verboten, vorgesehen sind zudem elterlich beaufsichtigte Konten für 13- und 14-Jährige sowie eigenständige Konten ab erst 15 Jahren.
WeiterlesenHeiliger Stuhl: Atomkraft friedlich und KI verantwortungsvoll nutzen
Der Vatikanbeauftragte für die Beziehungen zu Staaten und internationalen Organisationen, Erzbischof Paul Richard Gallagher, hat einen verantwortungsvollen Umgang mit Atomtechnologie gefordert. Es gelte, sich der „damit verbundenen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten“ bewusst zu sein, sagte der Vatikandiplomat diesen Dienstag (15.9.) anlässlich der 70. Generalkonferenz der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien
Quelle
Tschernobyl: 40 Jahre nach dem Super-GAU – Komplette Sendung | ARTE



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