Papstreise nach Monaco
Papstreise nach Monaco: Vatikan veröffentlicht Programm, Motto und Logo – Der Vatikan hat das offizielle Programm für die Reise von Papst Leo XIV. in das Fürstentum Monaco bekanntgegeben. Der Papst wird den Stadtstaat am Samstag, 28. März, für einen eintägigen Besuch aufsuchen. Die Reise dauert nach Angaben des Heiligen Stuhls rund neun Stunden
Quelle
Programm der Apostolischen Reise des Heiligen Vaters in das Fürstentum Monaco – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Leo XIV. startet am frühen Morgen mit dem Hubschrauber vom Vatikan. Die Abreise vom vatikanischen Heliport ist für 7.00 Uhr vorgesehen, die Landung in Monaco gegen 9.00 Uhr. Am Abend kehrt der Papst nach Rom zurück.
Zum Auftakt des Besuchs steht eine Begegnung mit Fürst Albert II. von Monaco im Fürstenpalast auf dem Programm. Anschließend trifft Leo XIV. die katholische Gemeinschaft des Landes in der Kathedrale der Unbefleckten Empfängnis. Dort wird er eine Ansprache halten.
8. März 2026 Vatikan und die Weltnachrichten
Leo XIV. warnt vor Eskalation im Nahen Osten – Dialog nötig – Vatican News
Kardinal Cupich: Darstellung von Krieg wie Videospiel “moralisches Versagen” – Vatican News
Papst zum Weltfrauentag: Mann und Frau besitzen gleiche Würde – Vatican News
Weltfrauentag: Frauen wegen Geschlecht und Religion doppelt diskriminiert – Vatican News
Papst beim Mittagsgebet: Nicht die Zeit für “Tempelstreitigkeiten” – Vatican News
Papst Leo: Gewalt gegen Frauen stoppen, ohne Angst anzeigen
Um das Thema “Gewalt gegen Frauen” dreht sich in dieser März-Ausgabe der Zeitschrift Piazza San Pietro die Frage, die eine Leserin an den Papst stellt. Der antwortet mit einer klaren Verurteilung des Phänomens – und würdigt den “Genius der Frau”, welcher von einer “gefährlichen Mentalität” bekämpft werde, “die die Beziehungen vergiftet und nur Egoismus, Vorurteile, Diskriminierung und den Willen zur Vorherrschaft” hervorbringe
Christine Seuss – Vatikanstadt
Es sei traurig, so die Leserin Giovanna aus Rom, dass sie sich als Ehefrau eines respekt- und liebevollen Ehemannes als “glücklich” betrachten müsste – schließlich handele es sich bei der Gewalt gegen Frauen, deren einzige “Schuld” es sei, ihren Partner nicht mehr zu lieben, um ein gesellschaftsübergreifendes und weit verbreitetes Phänomen.
Auch Papst Leo sieht dies als “großes Problem”, für ihn selbst eine “Quelle großen Leids”: “Die Gewalt in Beziehungen, und vor allem die Gewalt gegen Frauen”. In seiner Antwort auf die Leserfrage in der aktuellen März-Ausgabe der Zeitschrift Piazza San Pietro, die zum Weltfrauentag am 8. März verbreitet wurde, ruft das Kirchenoberhaupt ohne Wenn und Aber dazu auf, keine Form der Gewalt zu dulden und eventuelle Episoden weder zu unterschätzen noch zu zögern, diese anzuzeigen. Übertitelt ist das Stück: “Schaffen wir spezielle Projekte der Prävention und Ausbildung, um die Gewalt gegen Frauen zu stoppen”.


Neueste Kommentare