Papst warnt: Leben ohne Gott wird unnatürlich
“Nehmt das Übernatürliche weg, und ihr werdet nicht das Natürliche finden, sondern das Unnatürliche.” Diesen Satz des britischen Autors Gilbert K. Chesterton hat Papst Leo XIV. an diesem Samstag angehenden Priestern aus Spanien ans Herz gelegt
Quelle
An Seminaristen aus verschiedenen Bistümern Spaniens und deren Familien – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Gilbert K. Chesterton
Von Birgit Pottler – Vatikanstadt
Ohne die lebendige Beziehung zu Gott, beginne das Leben “von innen her in Unordnung zu geraten”, sagte der Papst in einer Audienz für Seminaristen, ihre Bischöfe und Angehörige aus den Ausbildungsstätten für die Bistümer Alcalá de Henares, Toledo, Cataluña und Cartagena.
Nicht leben, als ob es Gott nicht gäbe
Der übernatürliche Blick auf die Wirklichkeit trage “alles andere still” und laufe daher Gefahr, als selbstverständlich vorausgesetzt zu werden, warnte der Papst. Der Mensch sei “nicht dazu geschaffen, in sich selbst eingeschlossen zu leben, sondern in lebendiger Beziehung zu Gott. Wenn diese Beziehung verdunkelt oder geschwächt wird, beginnt das Leben von innen her in Unordnung zu geraten”.
Guadalupe in Mexiko
Botschaft des Heiligen Vaters an die Teilnehmer des “Pastoralen Theologischen Kongresses” zum Ereignis Guadalupe in Mexiko (5. Februar 2026) /Übersetzung
Quelle
Papst ruft neun Vorbereitungsjahre zu “500 Jahre Guadalupe” aus
Erzbistum Puebla pilgert zur Basilika von Guadalupe und opfert der Jungfrau seine pastorale Arbeit – Infovaticana Blogs
12. Dezember – Fest Unsere Liebe Frau von Guadalupe | Distrikt Österreich
150.000 Teilnehmer an neunmonatiger Novene zu Maria von Guadalupe
Kardinal Burke ruft zu neunmonatiger Novene für die Kirche auf
Botschaft Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. an die Teilnehmer des “Pastoral Theologischen Kongresses” zum Guadalupe-Ereignis in Mexiko
Liebe Brüder und Schwestern,
Ich begrüße Sie herzlich und danke Ihnen für Ihre Reflexion über das Zeichen vollkommener Inkulturation, das in Unserer Lieben Frau von Guadalupe der Herr seinem Volk geben wollte. Wenn man über die Inkulturation des Evangeliums nachdenkt, ist es angemessen, die Art und Weise anzuerkennen, wie Gott sich selbst offenbart und uns das Heil angeboten hat.
Kurienerzbischof: Mangelnde Umkehr ist Kernproblem
Der vatikanische Kurienerzbischof Filippo Iannone hat die Aktualität des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65) betont. Die Konzilsdokumente seien keineswegs überholt, sondern zeigten bei erneuter Lektüre ihre bleibende Relevanz
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Quelle
Iannone wird Bischofspräfekt
Filippo Iannone – Wikipedia
Lumen gentium
Das schreibt Iannone, der die Vatikanbehörde für Bischöfe leitet, in seiner weiteren Eigenschaft als Präsident der Päpstlichen Kommission für Lateinamerika mit einer Botschaft zum bevorstehenden Tag der Hispanität am 1. März.
Sehr wahrscheinlich sei der Mangel an Umkehr die Hauptursache dafür, dass es noch immer Themen gebe, die einer tieferen und gemeinschaftlichen Aneignung bedürfen, so der Kurienerzbischof. Dies gelte vor allem für die Synodalität.


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