Kunst

Papst Franziskus ruft „Jahr des heiligen Josefs“ aus

Das Apostolische Schreiben „Patris corde“ des Papstes dazu veröffentlichte der Vatikan diesen Dienstag. Das Datum ist bewusst gewählt: Vor genau 150 Jahren wurde Josef nämlich zum Schutzpatron der gesamten katholischen Kirche. Dazu erklärte ihn der selige Papst Pius IX. mit dem Dekret „Quemadmodum Deus“ – unterzeichnet am 8. Dezember 1870

Quelle – 8. Dezember 2020
Jahr der Familie und Jahr des heiligen Josef – Ein besonderes Zusammentreffen
Post und Briefmarken – Vatikanische Museen Kreuzpunkt der Welt
Auf der Suche nach dem heiligen Josef
Vatikan Briefmarken
Ehemaliger Obdachloser entwarf  Vatikan-Weihnachtsbriefmarken
Papst Pius IX. (21)

Um dieses Jubiläum zu feiern, ruft Papst Franziskus in seinem Apostolischen Schreiben „Patris corde“, beginnend an diesem Dienstag ein besonderes Jahr aus, das – bis zum 8. Dezember 2021 – speziell dem Ziehvater Jesu gewidmet ist. Hintergrund des Schreibens ist aber auch die Covid-19 Pandemie: Diese habe verdeutlicht, welche Bedeutung gewöhnliche Menschen haben – all jene, die sich jenseits des Rampenlichts tagtäglich in Geduld üben und Hoffnung verleihen, indem sie Mitverantwortung säen. Genau so, wie der heilige Josef, „dieser unauffällige Mann, dieser Mensch der täglichen, diskreten und verborgenen Gegenwart“, so Franziskus.

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Nimm sein Bild in dein Herz

Nimm sein Bild in dein Herz: Geistliche Deutung eines Gemäldes von Rembrandt

Rembrandt van Rijn
Die Kraft eines weiten Herzens

Die Begegnung mit Rembrandts Meisterwerk „Die Rückkehr des Verlorenen Sohnes“ (1668) wurde für Henri Nouwen zu einer existenziellen Erfahrung. Komposition und Details des Gemäldes fesseln seine Aufmerksamkeit über Jahre. Vor dem Hintergrund von Rembrandts Leben erschliesst Henri Nouwen in diesem Buch den geistlichen Reichtum dieses Gemäldes als einen Einführungsweg in den Prozess spiritueller Reife.

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Musei Vaticani

Klosterplatz Mariastein – wer bezahlt die Sanierung?

Das Kloster Mariastein im Kanton Solothurn ist der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Jedes Jahr besuchen rund 250’000 Menschen die unterirdische Felsengrotte mit der lächelnden Madonna

Quelle – Video
Kloster Mariastein

Das Kloster Mariastein im Kanton Solothurn ist der zweitwichtigste Wallfahrtsort der Schweiz. Jedes Jahr besuchen rund 250’000 Menschen die unterirdische Felsengrotte mit der lächelnden Madonna. Nun soll der Klosterplatz saniert werden. Doch wer soll das bezahlen?

Irak: Mossuls Glocken sollen wieder erklingen

Der Termin ist auf Dienstag, den 14. September festgelegt, den liturgischen Tag der Erhöhung des Heiligen Kreuzes (Kreuzerhöhung): An diesem Tag soll die Glocke der historischen „Kirche der Stunde“, die von den Dominikanern geweiht wurde, zurückkehren und in den Strassen und auf den Plätzen der Altstadt von Mossul läuten

Quelle
Irak/Frankreich: Macron will Christen in Mosul helfen
Bischof: Irak blickt besorgt auf Afghanistan
Irakischer Erzbischof: „Heute ist der Glauben der Christen stärker als zuvor“
Irak: Emirate unterstützen Wiederaufbau einer katholischen Kirche
Kreuzfest
14. September – Tag der Kreuzerhöhung

Das Kreuzfest im September liege bei den christlichen Gemeinschaften im Irak besonders am Herzen, so der vatikanische Fidesdienst an diesem Samstag. In Mossul soll es ein noch besonderer Tag werden. Dies werden nämlich die ersten Glocken sein, die auf der rechten Seite der vom Euphrat durchflossenen Stadt zu hören sind, seit Mossul in die Hände der Dschihadisten fiel und von 2014 bis 2017 die irakische Hauptstadt des selbsternannten „Islamischen Staates“ war.

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2. September 2021 12.00 Uhr Hl. Rosenkranz

Angelus prayer and Holy Rosary – From St Peter’s Basilica, recitation of the Angelus prayer and Rosary

Tagesheiliger
Basilica of Saint Andrew delle Fratte
Angelika Kauffmann

Papst Franziskus: „Sorge über Lage in Afghanistan“

Auch Papst Franziskus ist ausgesprochen beunruhigt über das Vordringen der Taliban in Afghanistan. Das liess er an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet am Petersplatz erkennen

Quelle
12. März 2001 – Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan
Buddha-Statuen von Bamiyan
Friedensgespräche in Doha
Fidesdienst
Kirche in Not

„Ich schliesse mich der allgemeinen Sorge über die Lage in Afghanistan an. Ich bitte euch, den Gott des Friedens zusammen mit mir darum zu bitten, dass der Waffenlärm aufhören möge, damit durch einen Dialog Lösungen gefunden werden.“

Eine Provinzhauptstadt nach der anderen haben die Gotteskrieger in den letzten Tagen eingenommen; von den grossen Städten ist längst nur noch Kabul in Händen der afghanischen Regierung. Die Taliban sind zweigleisig gefahren: Einerseits haben sie ihre Offensive nie unterbrochen, andererseits führten sie in Doha Friedensgespräche.

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