Kultur

“Zuflucht der Armen”

Paderborn: Libori-Festwoche beginnt mit der traditionellen Reliquienerhebung und einer Uraufführung

Erzbistum Paderborn
KathTube: Paderborn – Erzbischof Hans-Josef Becker: Lateinisches Pontifikalamt zum Liborifest – Mit päpstlichem Segen und Möglichkeit zum vollkommenen Ablass

Von Heinrich Wullhorst

Paderborn, Die Tagespost, 27. Juli 2015

Ein beschauliches Städtchen, so wird Paderborn die meiste Zeit des Jahres über wahrgenommen. Es gibt allerdings ein Hochfest, bei dem die Menschen in Scharen in die Metropole Ostwestfalens strömen. Mehr als eine Million Menschen kommen aus diesem Anlass jährlich hier zusammen. Das Erzbistum Paderborn und die Menschen der Region feiern das Patronatsfest mit Verehrung der Reliquien des heiligen Liborius. In diesem Jahr begann die Festwoche am 25. Juli. Sie endet am 2. August.

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Libori-Fest Erzbistum Paderborn

Erzbischof Becker eröffnet Libori-Fest mit Erhebung der Reliquien und Pontifikalvesper

Quelle: Erzbistum Paderborn

Paderborn, 25. Juli 2015

Mit den Worten “Procedamus in Domino – Brechen wir auf im Namen des Herrn!” leitete Erzbischof Hans-Josef Becker am Samstagnachmittag die festliche Prozession im Hohen Dom zu Paderborn ein, in der die Reliquien des Heiligen Liborius aus der Domkrypta in den Hochchor überführt wurden. Zu den Klängen des Libori-Tuschs wurde der goldene Schrein mit den Reliquien des Bistumspatrons im Hochchor aufgestellt und damit das Libori-Fest 2015 feierlich eröffnet. “Der heilige Liborius ist uns ein gutes und deutliches Vorbild dafür, wenn es darum geht, Not zu sehen und zu lindern. Lassen wir uns von ihm begleiten hin zur Begegnung mit Gott in den Sakramenten und hin zu unseren Mitmenschen”, sagte Erzbischof Becker in seiner Einführung in die Pontifikalvesper zur Eröffnung des Libori-Triduum auch im Hinblick auf das Leitwort des diesjährigen Libori-Festes “Du bist die Zuflucht der Armen in ihrer Not” vgl. Jes 25,4.

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Die Madonna mit dem geneigten Haupt

“Was er euch sagt, das tut!” (Joh 2,5)

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Bayerisches Fernsehen: Andachtsbilder

Autor: Ludwig Gschwind

Die Madonna mit dem geneigten Haupt

Dieses neue Marienbuch von Pfarrer Ludwig Gschwind erzählt die Geschichten wie “Madonna mit dem geneigten Haupt” oder die Geschichte der “Knotenlöserin”, die Papst Franziskus so sehr schätzt.

Von Kuba bis Nagasaki in Japan, von Sheshan in China bis nach Ndanda in Afrika lassen sich Gnadenorte entdecken. Natürlich darf auch nicht fehlen “Maria und der Rosenkranz”. Es ist eine bunte Mischung von Geschichten, die zeigen, dass Maria immer hinführt zu Jesus:

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Die Folgen des Zweiten Weltkrieges

Die Ausstellung “1945 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang” zeigt aus der Sicht von zwölf europäischen Ländern die Auswirkungen des Krieges auf die Menschen

Deutsches Historisches Museum

Von José Garcia

Die Tagespost, 27. April 2015

Des 70. Jahrestags des Kriegsendes in Europa wird zurzeit auf unterschiedliche Weise gedacht. Die gerade im Deutschen Historischen Museum eröffnete Ausstellung “1945 – Niederlage. Befreiung. Neuanfang. Zwölf Länder Europas nach dem Zweiten Weltkrieg”, die bis zum 25. Oktober in Berlin zu sehen ist, verfolgt einen in ihrem Titel zum Ausdruck gebrachten besonderen Ansatz, die “Multiperspektivität“. Will heissen: Die Ausstellung fragt nach den Umbrüchen, nach der Wende, die das Kriegsende nicht für ein Land, sondern für eine Vielzahl Länder mit sich brachte. Erstmals zeige eine Ausstellung die vergleichende Perspektive, den europäischen Blick auf das Kriegsende, so der Präsident der Stiftung Deutsches Historisches Museum Alexander Koch beim Mediengespräch anlässlich der Ausstellungseröffnung.

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“Weh mir wenn ich das Evangelium nicht verkünde”!

Predigt von Walter Kardinal Brandmüller am 8. Februar 2015

PaulusjahrQuelle
Paulusjahr
Vorhof der Völker

Donnerstag, 12. Februar 2015

Die Predigt von Walter Kardinal Brandmüller am 8. Februar 2015 bei einer heiligen Messe am Petrusgrab mit den Teilnehmern des jüngsten informellen Journalistentreffens des Vatican-magazins.

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Abendland

Auf einmal wollen fremdenfeindliche Bewegungen das Abendland vor dem Ansturm des Islam verteidigen. Aber wissen die überhaupt, was das ist?

Quelle

Keine Demos und Lichterketten hüten das Erbe der tausend Jahre, in denen Europa christlich war. Sondern die katholische Kirche.

Rom, Vatican Magazin, von Paul Badde

Das Abendland ist kein Land. Es ist eine Geschichte. Im Grunde aber ist es ein geistlicher Kontinent und nicht nur ein kleiner Erdteil am westlichen Zipfel der eurasischen Landmasse. Die katholische Kirche war Ferment dieses Reiches. Die östliche Grenze des Abendlands kann man deshalb heute noch entlang der östlichsten gotischen Kathedralen ziehen. Dahinter begann und beginnt das Morgenland.

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“Papst Franziskus’ Option für die Armen ist nicht linksgerichtet”

Professor Scannone im Zenit-Interview über die “Theologie des Volkes”

Madrid, 13. Februar 2015, Zenit.org, Iván de Vargas

Im folgenden Interview mit Zenit erklärt Pater Juan Carlos Scannone, emeritierter Professor der Fakultät für Philosophie und Theologie von San Miguel, Argentinien, und Autor des Jesuitenmagazins “La Civiltà Cattolica” (Rom) die “Theologie des Volkes” und deren Einfluss auf die Gedanken des argentinischen Papstes, besonders in “Evangelii gaudium”.

Was sind die wichtigsten Merkmale der sogenannten “Theologie des Volkes“?

Prof. Scannone: Die “Theologie des Volkes” denkt an das Volk als eine Nation: eine gemeinsame Geschichte, ein Lebensstil, eine Kultur und einen gemeinsamen Plan für das Gemeinwohl.

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