Christen in der Türkei: Geschichte und Gegenwart
Ein Vortrag von Bischof Prof. Luigi Padovese†, Apostolischer Vikar von Anatolien
Quelle
Erzbischof Luigi Padovese
Apostolische Reise in die Türkei: Papst Benedikt XVI., 28.11. – 1.12.2006
Erzbischof Luigi Padovese, Apostolischer Vikar von Anatolien (1947-2010).
Bischof Luigi Padovese hat nach seinem Amtsantritt zahlreiche Vorträge in katholischen Akademien und Pfarreien Deutschlands über die Lage der Christen in der Türkei gehalten, auch bei den Kongressen von Kirche in Not. Der folgende Vortrag war für den dritten Todestag von Pater Werenfried 2006 bestimmt, an dem Bischof Padovese wegen eines plötzlichen Wintereinbruchs in Norditalien, wo er sich zu der Zeit aufhielt, nicht teilnehmen konnte.
750. Jahrestag: Geburt Dichterfürst Dante Alighieri
Botschaft von Papst Franziskus an den Präsidenten des Päpstlichen Rats der Kultur zum 750. Jahrestag der Geburt des Dichterfürsten Dante Alighieri
Quelle
In praecalara summorum (Wortlaut)
Apostolisches Schreiben Altissimus cantus
An den verehrten Bruder
Gianfranco Kardinal Ravasi,
Präsident des Päpstlichen Rats für die Kultur
Aus Anlass des Festakts zum 750. Jahrestag der Geburt des Dichterfürsten Dante Alighieri, der im Senat der Republik Italien stattfindet, möchte ich Ihnen und allen Teilnehmern an der Dante-Gedächtnisfeier meine herzlichen und freundschaftlichen Grüsse übermitteln.
Die göttliche Komödie
Die Göttliche Komödie ist das Hauptwerk des italienischen Dichters Dante Alighieri

Sie entstand zwischen 1307 und 1321 und gilt als die bedeutendste Dichtung der italienischen Literatur.
Die Commedia schildert die Reise Dantes durch die drei Reiche des Jenseits. Zunächst führt ihn die Reise in die die Hölle, dann zum Läuterungsberg und schliesslich ins Paradies.
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Drei Dinge prägten Werk und Leben Dante Alighieris (1265-1321): Seine mittelalterliche Universalbildung beim Enzyklopädisten Bruno Latini, die nach der Verbannung geschürte Hassliebe zu seiner Geburtsstadt Florenz und die entrückende Verehrung der schönen Beatrice Portinari, die sich durch ihren frühen Tod mit 24 Jahren zur Stilisierung nachgerade anempfahl.
Palmyra: “Zerstörung wird Teil des kulturellen Erbes”
Der sogenannte “Islamische Staat” (IS) ist weg, die Schäden bleiben
Nachdem die antike Ruinenstadt Palmyra befreit wurde wird sichtbar, was der IS dort bei ihren Versuchen, Kultur und Geschichte zu zerstören, angerichtet hat. Für das kulturelle Erbe Syriens ist das ein wesentliches Ereignis, sagt der Archäologe und Nahost-Experte Matthias Kopp dem Kölner Domradio. “Ich bin selbst an verschiedenen Grabungen beteiligt gewesen und weiss, was von meinen eigenen Ausgrabungen unwiederbringlich zerstört worden ist. Die Wucht der Detonation auf einen Tempel, auf die Synagoge oder die Säulenstrasse war so gross, dass man wenn man überhaupt irgendwann einmal nach dem Bürgerkrieg über Wiederaufbau nachdenken will, man nur von mangelhaften Rekonstruktionen sprechen kann.” Seine Sorge sei, dass vieles eine Lücke bleiben wird, sagt der Pressesprecher der deutschen Bischofskonferenz. Vielleicht müsse das ja auch eine Lücke bleiben, um an den grauenhaften Krieg zu erinnern. “Palmyra wird nie mehr das sein, was es vorher einmal war, dieses kulturelle Erbe der Menschheit, aber es wird ein Mahnmal werden an einen Krieg, der uns über Monate und Jahre seine grässliche Fratze gezeigt hat.”
Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Hetzendorf: und der Ikonoklasmus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts
2016: Der Glaube in der Schweiz
Sensus Fidei: Diverse Beiträge
Unter Ikonoklasmus versteht man die Zerstörung heiliger Bilder und religiöser Denkmäler, beispielsweise den Byzantinischen Bilderstreit im 8. Jahrhundert oder den Reformatorischen Bildersturm im 16. Jahrhundert. Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen der Frage nach, inwiefern und aus welchen Gründen man auch von der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als einem „Zeitalter des Ikonoklasmus“ sprechen kann.
Die Autoren und Autorinnen beleuchten verschiedene Entwicklungen innerhalb der römisch-katholischen Kirche seit den 1950er-Jahren. Sie gehen auf historische Bauten und die Sakralkunst ebenso ein wie auf das Erscheinungsbild der modernen Sakralarchitektur nach dem II. Vatikanischen Konzil und die damit in Zusammenhang stehenden problematischen Umgestaltungen, exemplarisch erläutert anhand der Renovierung der Rosenkranzkirche in Wien-Hetzendorf.
Historische Vesperfeier in königlicher Kapelle
GB: Historische Vesperfeier in königlicher Kapelle
Mehr als 450 Jahre nach dem anglikanischen Schisma wird in der Königlichen Kapelle von Hampton Court Palace in London wieder eine Vesper nach dem katholischen lateinischen Ritus gefeiert. Das historische Ereignis wurde ermöglicht durch die Bemühungen zweier Stiftungen, der Genesis Foundation und der Choral Foundation, die sich dem Schutz der Kunst und der Künstler verschrieben haben. Der Gottesdienst wird einen stark ökumenischen Charakter haben: So wird der Erzbischof von Westminster, Kardinal Vincent Nichols, die Vesperfeier halten, während der anglikanische Bischof von London und Dekan der königlichen Kapelle, Richard Chartres, eine Predigt halten wird.
Traurige Gewissheit
Traurige Gewissheit: Ältestes Kloster im Irak zerstört
Vor der Zerstörung durch den IS beschmierten es US-Soldaten.
Rom, 21. Januar 2016, Zenit.org
Satellitenaufnahmen haben jetzt die Zerstörung des ältesten Klosters im Irak durch den IS bestätigt. Es handelt sich um das Kloster St. Elias, das um 590 in den Hügeln um Mossul erbaut wurde. Es wird vermutet, dass der IS es bereits im August oder September des Jahres 2014 dem Erdboden gleich gemacht hat. Die Agentur Associated Press ging mit der Firma Digitalglobe, die die Aufnahmen erstellte, Befürchtungen nach, die sich nun bestätigten.
Das Gebäude war bereits ohne Dach: Es waren aber noch 25 Zimmer und eine Kapelle erhalten. Nach Ansicht von Experten, die sich die Bilder angeschaut haben, sind die alten Steinmauern durch den Einsatz von Baggern oder vielleicht Sprengstoff buchstäblich pulverisiert worden. Dieses ehemalige Kloster war bereits während der Besetzung des Irak Ziel von Vandalismus gewesen, auch von Seiten amerikanischer Soldaten: Einige Mitglieder der 101. US-Airborne Division hatten die Wände mit Zeichnungen und Graffiti beschmiert und den American Eagle (Amerikanischen Adler), das US-Wappentier, eingraviert.





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