Kulturbruch ’68 UPDATE
Kulturbruch ’68: Die linke Revolte und ihre Folgen (JF Edition)
Kulturbruch ´68 – Die linke Revolte und ihre Folgen (Rezension)

68er-Bewegung in der Schweiz – was war und was blieb!
Was war `68?
Nach landläufiger Meinung das eigentliche Gründungsdatum der Bundesrepublik, der modernen, westlichen, aufgeklärten Zivilgesellschaft, der Abschied von der muffigen, spiessigen Nachkriegszeit oder gleich von den faschistoiden, autoritären Verhältnissen der fünfziger und sechziger Jahre. Seitdem ist alles besser geworden, lockerer, toleranter und bunter.
Aber das ist eine Legende. Tatsächlich waren die Ideen von `68 wahnhaft, die Anführer der Bewegung verantwortungslos und bereit, einem Weg zu folgen, der entweder in ein totalitäres System oder in den Terror führen musste. Aber selbst wenn diese Alternative vermieden wurde, wirkte sich eine lautlose Revolution, der lange Marsch durch die Institutionen, auf fatale Weise aus. Er führte zu jener Dekadenz, die es unserem Staat heute so schwer macht, sich zu behaupten.
Die Farbe der russischen Seele
Trilogie über den russischen Maler Ilja Repin
Das ist der letzte Band ‘meiner Trilogie’ über den russischen Maler Ilja Repin, ein Zeitzeuge eines Jahrhunderts ungeheurer weltverändernder Umwälzungen im grössten Land der Erde, von seiner Geburt im südrussischen Tschugujew 1844 bis zu seinem Tod im finnländischen Koukkala 1930, das heute wieder als Repino zu Russland gehört. Als grossartiger und in ganz Europa anerkannter Maler porträtierte er mit geschultem Blick Menschen, die in Russland und auf dem europäischen Kontinent politisch, wirtschaftlich und vor allem künstlerisch ihren Schatten hinterliessen, wie Ilja Jefimowitsch Repin selbst. Auf dem Gebiet der Malerei war der Künstler revolutionär und zugleich befangen in den Fesseln der akademischen und eher klassischen realistischen Kunst, ohne jedoch seine Schüler von ihren Höhenflügen in die Moderne abzuhalten, im Gegenteil.
‘Sakrales Zürich’ – Rezension/Bestellung
Ansprache von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Buchpräsentation „Sakrales Zürich“ vom 11. November 2018 in Dübendorf
Ansprache von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Buchpräsentation „Sakrales Zürich“ vom 11. November 2018 in Dübendorf
Gerne beginne ich mit einem herzlichen Dank an die beiden Autoren von Sakrales Zürich: dem Priester Markus Weber und dem Fotografen Stephan Kölliker.
Das Werk, welches sie uns heute vorstellen, ist ein Glaubensbuch. Es ist ein Glaubensbuch eigener Art. Es ist ein Glaubensbuch, welches uns die Entfaltung des katholischen Lebens in Zürich aus der Perspektive von Gebäuden vorführt, aus dem Blickwinkel von Kirchenbauten. Es lässt uns auf diese Weise insbesondere das Zentrum unseres Glaubens erkennen. Es setzt dieses Zentrum ins Bild: Die Mitte und den Höhepunkt des ganzen Lebens der christlichen Gemeinde, wie sich das Zweite Vatikanische Konzil im Dekret Christus Dominus (30) ausdrückt. Dazu die folgende Erklärung:
Papst Franziskus würdigt Chöre
Papst Franziskus würdigt Chöre: „Musik stiftet Einheit“
Quelle
Päpstlicher Rat zur Förderung der Neuevangelisierung – kathpedia
Papst gründet neue Behörde für säkularisierten Westen
Aleteia
Vatikan
Papst Franziskus hat geistliche Musik als einheitsstiftend und als Mittel zur Glaubensverkündung gewürdigt. „Wir besingen mit einer Stimme unseren einzigen Glauben“, sagte er am Samstag im Vatikan. In der Audienzhalle empfing er mehrere tausend Teilnehmer eines internationalen Treffens von Chören geistlicher Musik.
Franziskus bezeichnete geistliche Musik als Form des Gebets und würdigte sie als Ausdruck der Volksfrömmigkeit. Zugleich mahnte er die Chöre, sich nicht wie eine „Primadonna“ aufzuführen und auch andere Formen der Volksfrömmigkeit zu schätzen.
An dem am Freitag begonnenen internationalen Chortreffen nehmen ca. 8.000 Sänger und Musiker, etwa aus den USA, Brasilien, Zentralafrika, Libanon, Irak, China und Vietnam teil.
Jüdisches Rom (Mandelbaum City Guide)
Folgt man in Rom den verschiedenen roten Fäden, die durch die Jahrhunderte verlaufen, so eröffnen sich immer wieder ganz neue Perspektiven auf eine sehr alte Stadt
Folgt man in Rom den verschiedenen roten Fäden, die durch die Jahrhunderte verlaufen, so eröffnen sich immer wieder ganz neue Perspektiven auf eine sehr alte Stadt. Die Geschichte der Juden ist verbunden mit der Geschichte des Kirchenstaates und der weltlichen Herrschaft der Päpste, welche 1870 durch die Einheit Italiens und durch die Einrichtung Roms zur Hauptstadt beendet wurde. Eine Zeitreise von den ersten jüdischen Einwanderern bis heute zeigt, wie die Jahrhunderte ineinander verschwimmen, wie friedliche Koexistenz und grässliche Gewalt immer wieder aufeinander folgten.
Kirchenbau Mittel gegen Konsum
Schweizer Architekt: „Kirchbau als Mittel gegen Konsum-Gesellschaft“
Quelle
Mario Botta (Weitere Beiträge)
Romano Guardini (Div. Beiträge)
Mario Botta: ‘Ich will mich mit Einkehr, Opfer und Stille beschäftigen’
Er zählt zu den grossen Architekten der Gegenwart und hat nun einen Preis im Bereich der Theologie erhalten: Der Schweizer Mario Botta erhielt am Samstag im Vatikan den Ratzinger-Preis. Nach der Preisverleihung sprachen wir mit dem Architekten.
Vatican News: Herzlichen Glückwunsch für diesen Preis. Welche Bedeutung hat für Sie als Architekten dieser Preis?
Botta: Das bedeutet, dass die Architektur auch eine theologische Kraft in sich trägt. Die Architektur spricht vom Geist. Ich bin sehr gerührt, dass ich diesen Preis erhalten habe, denn damit wird die Architektur nicht nur auf eine technische Ebene reduziert. Die Architektur ist eine Sprache. Sie ist der Ausdruck ihrer Zeit, deshalb ist es auch richtig, dass die zeitgenössische Architektur auch die Probleme der Gegenwart mitberücksichtigt. Sie muss auch die grossen Gegensätze der Kultur und Gesellschaft der Gegenwart ansprechen.
Verleihung des Ratzinger-Preises 2018
An die vatikanische Stiftung “Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.” aus Anlass der Verleihung des Ratzinger-Preises
Ansprache von Papst Franziskus an die Vatikanische Stiftung “Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.”
Aus Anlass der Verleihung des “Ratzinger-Preises
Clementina-Saal, Samstag, 17. November 201
Liebe Brüder und Schwestern,
ich freue mich, auch dieses Jahr wieder an der Verleihung der Preise an die herausragenden Persönlichkeiten teilnehmen zu können, die mir auf Vorschlag des wissenschaftlichen Beirats der Vatikanischen Stiftung „Joseph Ratzinger – Benedikt XVI.“ vorgestellt wurden. Ich grüsse die beiden Preisträger – Professor Marianne Schlosser und Architekt Mario Botta – sowie alle hier anwesenden Mitglieder und Freunde der Stiftung. Mein Dank geht an Kardinal Angelo Amato und Pater Federico Lombardi, die uns die Bedeutung dieser Veranstaltung nahegebracht und uns die Preisträger vorgestellt haben.








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