Konzil

28. Oktober 1965

Dekret “Christus Dominus” über die Hirtenaufgabe der Bischöfe

Vorwort

1. Christus der Herr, der Sohn des lebendigen Gottes, ist gekommen, sein Volk von den Sünden zu erlösen und alle Menschen zu heiligen. Wie er selbst vom Vater gesandt worden ist, so sandte er seine Apostel. Darum heiligte er sie, indem er ihnen den Heiligen Geist gab, damit auch sie auf Erden den Vater verherrlichen und die Menschen retten, “zum Aufbau des Leibes Christi” (Eph 4,12), der die Kirche ist.

2. In dieser Kirche besitzt der römische Bischof als Nachfolger des Petrus, dem Christus seine Schafe und Lämmer zu weiden anvertraute, aufgrund göttlicher Einsetzung die höchste, volle, unmittelbare und universale Seelsorgsgewalt. Weil er also als Hirte aller Gläubigen gesandt ist, für das Gemeinwohl der ganzen Kirche und für das Wohl der einzelnen Kirchen zu sorgen, hat er den Vorrang der ordentlichen Gewalt über alle Kirchen.

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Fiorenzo Angelini

Ein Kardinal und die Hermeneutik der Kontinuität

Internationale Seelsorge für Menschen in medizinischen Berufen, für Kranke und Leidende

Von Ulrich Nersinger*

Rom, 19. Juli 2012, zenit.org

In diesen Tagen wurde eines der ältesten Mitglieder des Kardinalskollegiums, Fiorenzo Angelini, in Castel Gandolfo von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen. Das Leben des verdienten Purpurträgers, der am 1. August 1916 in Rom geboren wurde, zeigt eindrucksvoll, wie sich in der Kirche das Gestern und Heute, historische Dimensionen und zeitgemässe Erfordernisse, nicht auszuschliessen brauchen. Anhand der Biographie des ehemaligen Kurienkardinals wird die Hermeneutik der Kontinuität erkennbar.

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Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes

Der katholischen Kirche und des Seelenheils aller Gläubigen

Dafür sind unsere vorhandenen Ressourcen bestimmt!

Unser Lehramt hat für 2012/2013 ein Jahr des Glaubens ausgerufen:

Porta-Fidei Apostolisches Schreiben in Form eines Motu Proprio von Papst Benedikt XVI. mit dem das Jahr des Glaubens ausgerufen wird.

II.Vatikanisches.Konzil: Gleichzeitig begeht die Kirche das Jubiläum des 50. Eröffnungstages des Konzils
Papst.JohannesXXIII.

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Das Zweite Vatikanische Konzil und die Religionsfreiheit

Dignitas humanae

Prof. Philippe Chenaux spricht über die Geschichte und die Bedeutung der Erklärung Dignitatis humanae

Von Antonio Gaspari

Rom, 4. Mai 2012, zenit.org

Laut Philippe Chenaux, Leiter des Studienzentrums “II. Vatikanisches Konzil” der Päpstlichen Lateran-Universität und Dozent für moderne und zeitgenössische Kirchengeschichte, sei die Erklärung “Dignitatis humanae” (DH) über die Religionsfreiheit ein Dokument von historischer Bedeutung. Er bezeichnet es als eines der “grossen Dokumente des Konzils”.

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Meilenstein auf dem Weg der Kirche

Eine lebhafte Debatte führte zur Konzilskonstitution “Dei Verbum” über die göttliche Offenbarung

Die Rolle Kardinal Beas bei der Ausarbeitung des Textes. Von Riccardo Burigana / Osservatore Romano

Rom , kath.net/L´Osservatore Romano, 27. April 2012

Die Diskussionen um die dogmatische Konstitution Dei Verbum zu verfolgen, bietet einen nützlichen Beobachtungspunkt, um den Verlauf des Zweiten Vatikanischen Konzils zu rekonstruieren, ausgehend von den verschiedenen Positionen hinsichtlich der Rolle der Heiligen Schrift im Leben der Kirche, der theologischen Reflexion über die biblische Dimension der Offenbarung, der Historizität der Evangelien, der Bedeutung der Inerranz (Irrtumslosigkeit) der Bibel bis hin zur Beziehung der Heiligen Schrift zur täglichen christlichen Erfahrung auch in ökumenischer Hinsicht.

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Nuntius in Österreich: ‘Auf Ungehorsam liegt kein Segen’

Dokumente des II. Vatikanum in der Hermeneutik der Kontinuität lesen

Zurbriggen betonte, dass die Antwort auf heutige pastorale Probleme keinesfalls in “ortskirchliche(n) Sonderwege(n)” lägen – Dokumente des II. Vatikanum in der Hermeneutik der Kontinuität lesen.

Wien, kath.net/pm, 20. april 2012

“Auf dem Ungehorsam, der von der Gemeinschaft der Kirche wegführt, liegt gewiss kein Segen! Haben wir Mut zu einem stets neuen, dreifachen Miteinander – mit Christus, mit der Kirche, mit dem Papst.” Darauf wies Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, der Apostolische Nuntius in Österreich, am Donnerstagabend im Wiener Stephansdom in seiner Predigt beim Pontifikalamt zum siebten Jahrestag der Wahl von Papst Benedikt XVI. hin. Der Nuntius betonte, dass “die Antwort auf pastorale Herausforderungen der heutigen Zeit auch bestimmt nicht ein ‚ortskirchlicher‘ Sonderweg” sei, denn “dadurch würden Gruppen von Gläubigen oder Priestern oder einzelne Regionen die auch für sie selbst lebensspendende kirchliche Communio ausschliessen”.

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Wollen wir wirklich unseren Glauben zerstören?

Erster Brief des Apostel Paulus an die Korinther 10,31-33.11,1

Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: tut alles zur Verherrlichung Gottes!
Gebt weder Juden noch Griechen, noch der Kirche Gottes Anlass zu einem Vorwurf!
Auch ich suche allen in allem entgegenzukommen; ich suche nicht meinen Nutzen, sondern den Nutzen aller, damit sie gerettet werden.
Nehmt mich zum Vorbild, wie ich Christus zum Vorbild nehme.

50 Jahre ll. Vatikanisches Konzil (1962-1965) Wo stehen wir heute, 50 Jahre nach dem Konzil?

Festgottesdienst und Vortrag in Wil (SG) mit Weihbischof Dr. Helmut Krätzl, Wien

Im Jahre 2012 feiert die katholische Kirche den 50. Jahrestag des ll. Vatikanischen Konzils.

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