In Maria erkennt die Kirche ihre Berufung und Sendung
Benedikt XVI.: Die Geburt Mariens – Morgenröte unseres Heils
Das Jahr des Glaubens im Zeichen und unter der Obhut der Gottesmutter
Maria und der göttliche Heilsplan.
Rom, kath.net/as, 8. September 2012, von Armin Schwibach
Am heutigen Fest der Geburt Mariens stellte Papst Benedikt XVI. die Gestalt der Gottesmutter in den Mittelpunkt seiner Ansprache vor den rund 350 Mitgliedern des 23. Mariologischen Kongresses, die im Apostolischen Palast von Castel Gandolfo in Audienz empfangen wurden. Der Kongress stand unter dem Thema “Die Mariologie seit dem II. Vatikanischen Konzil. Rezeption, Bilanz und Perspektiven”.
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‘Geduld, Geduld – was sind schon fünfzig Jahre?’
“Wir sollten doch einen etwas längeren Atem haben”
Der Kirchenhistoriker Kardinal Brandmüller zur Rezeption des Zweiten Vatikanums und zum Mangel an pastoralem Einfühlungsvermögen bei der Liturgiereform
Rom, kath.net, 28. August 2012
“Wir sollten doch einen etwas längeren Atem haben.” Das sagte der Kirchenhistoriker Kardinal Walter Brandmüller auf den Hinweis, dass das Zweite Vatikanum im Kirchenvolk noch immer nicht ausreichend rezipiert sei. “Das ist eine typische Frage, die ganz dem neuartigen, hektischen Lebensgefühl unserer Zeit entspricht. Aber was sind denn schon fünfzig Jahre?!” Der Kardinal äusserte sich gegenüber Vaticaninsider der italienischen Zeitung La Stampa.
Maria Aufnahme in den Himmel 2012
Homilie von Mons. Vitus Bischof Huonder von Chur
Brüder und Schwestern im Herrn
Ein Glaubensbekenntnis ist ein wichtiger Text für die Glaubensunterweisung. Es enthält die Grundlagen für die Weitergabe und die Kenntnis des Glaubens. Dehalb schliesst ein Konzil seine Beratungen und Beschlüsse gelegentlich mit einem solchen Bekenntnis ab. So ist uns das Glaubensbekenntis von Nizäa und Konstantinopel bekannt. Es ist aus den Konzilien von Nizäa und Konstantinopel hervorgegangen. Es drückt sich zur Gottheit Christi und zur Gottheit des Heiligen Geistes aus. Christus ist Gott, der Heilige Geist ist Gott. Das waren Glaubenswahrheiten, welche in Frage gestellt wurden und daher einer Erörterung und Bekräftigung bedurften.
Was heisst Fortschritt?
“Fortschrittlich”, “progressistisch”, “konservativ”, “traditionalistisch”
In dem Parteienstreit, der zur Zeit das Bild der Kirche verunstaltet, spielen bestimmte Begriffe eine Schlüsselrolle. Es sind Begriffe wie “fortschrittlich”, “progressistisch”, “konservativ”, “traditionalistisch” und “rückschrittlich”. Einige dieser Begriffe werden gern zur Selbstkennzeichnung benutzt, andere als Waffe gegen andere. Alle diese Worte haben es an sich, zweideutig und erklärungsbedürftig zu sein. Wer sie ohne Erläuterung benutzt, klärt in der Regel nicht auf, sondern treibt Propaganda und fischt im Trüben.
Dimension des Heiligen in der Liturgie zurückerobern
Die Liturgie ist kein Festspiel, kein gemütliches Zusammensein
Eine Rede von Joseph Kardinal Ratzinger
13. Juli 1988 vor den Bischöfen Chiles
Wir müssen die Dimension des Heiligen in der Liturgie zurückerobern
Als erstes möchte ich Ihnen von ganzem Herzen für Ihre liebenswürdige Einladung danken, Ihr Land zu besuchen, und auch für diese Gelegenheit zu brüderlicher Begegnung und Dialog. Ich mache mir keine Illusionen, ein Land während eines Aufenthalts von einigen wenigen Tagen kennenlernen zu können, aber dennoch ist es mir sehr wichtig, die Gelegenheit zu haben, die Orte zu sehen, wo Sie arbeiten, und in gewissem Masse selbst die Atmosphäre des kirchlichen Lebens hier zu erfahren.
Ein Apostolat der Ehrfurcht
Neuer Ritus nicht in allen Teilen zweifelsfreier Ausdruck katholischer Lehre
Als Papst Paul Vl. die Liturgie einer strengen Reform unterzog, nahm die Katholische Kirche von einer Institution Abschied, die wie keine andere bis dahin ihre Identität bezeichnet hatte. Der alte römische Messritus, dessen Entstehen in das frühe Christentum hineinreicht und der nur darum “tridentinisch” genannt wird, weil er vom Konzil von Trient bestätigt worden ist, hatte die gigantischen Missionserfolge in aller Welt begleitet, er hatte in der Gegenreformation ganze Völker für die Kirche von Rom zurückgewonnen, er hatte eine hohe Spiritualität geschaffen, die den Gebildeten und den Armen gleicherweise zugänglich war, und war durch seine weltweite Verbindlichkeit und seine Sprache zugleich zum Schöpfer und Werkzeug einer universellen Einheit geworden.
Kardinal Kurt Koch erklärt das Zweite Vatikanische Konzil
Anmerkungen, um Dialog mit Konzilkritikern zu erleichtern
Rom, 6. August 2012, zenit.org
Um die Bedeutung des Zweiten Vatikanischen Konzils verständlicher zu machen gab Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, ein Interview für die Presseagentur Kipa/Apic. Das Interview wurde am 3. August auch im Osservatore Romano veröffentlicht.




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