Konzil

Konziliengeschichte

Konrad von Gelnhausen: Die kirchenpolitischen Schriften (Konziliengeschichte – Reihe B: Untersuchungen)

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Konrad von Gelnhausen griff die Vorstellung, dass nur ein Konzil die durch das Schisma von 1378 hervorgerufene Kirchenspaltung werde beseitigen können, auf und entwickelt sie weiter. Mit seinen kirchenpolitischen Schriften trug er massgeblich zum Erfolg der konziliaren Theorie bei. Das Grosse Schisma von 1378-1417 hatte die abendländische Kirche gespaltet. Erst die Einberufung eines allgemeinen Konzils öffnete den Weg zu seiner Beseitigung. Bei der Entwicklung der zugrundeliegenden konziliaren Idee spielte Konrad von Gelnhausen eine bedeutende Rolle. In der Abhandlung zeigt der Autor auf, worin genau diese Rolle besteht, aus welchen Wurzeln Konrad schöpfte und wie sein Werk dazu beitrug, den Weg zu den Reformkonzilien des 15. Jahrhunderts vorzubereiten. Dies analysiert der Autor mithilfe einer mit Übersetzungen versehenen Edition seiner kirchenpolitischen Schriften.

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Der Gedenktag Mariens „Mutter der Kirche“

Anordnung: Einschreibung des Gedenktages der “seligen Jungfrau Maria Mutter der Kirche”

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Lumen gentium

Der Gedenktag Mariens „Mutter der Kirche“

In der Umsetzung der Entscheidung von Papst Franziskus, mit dem Dekret vom 11. Februar 2018, dem 160. Jahrestag der ersten Erscheinung der Jungfrau in Lourdes, hat die Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung die Einschreibung des Gedenktages der „seligen Jungfrau Maria Mutter der Kirche“ in den Römischen Generalkalender angeordnet. Im Anhang an das Dekret sind die entsprechenden liturgischen Texte in Latein für die Messe, das Stundengebet und das Martyrologium Romanum enthalten. Die Bischofskonferenzen mögen für die Übersetzung der entsprechenden Texte sorgen, diese approbieren und nach der Bestätigung in den liturgischen Büchern ihres Jurisdiktionsbereiches veröffentlichen.

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Sonderversammlung der Bischofssynode für den Nahen Osten

Meditation von Papst Benedikt XVI. zu Beginn der ersten Generalkongregation
Synodenhalle, Montag, 11. Oktober 2010

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Liebe Brüder und Schwestern!

Am 11. Oktober 1962, vor 48 Jahren, eröffnete Papst Johannes XXIII. das Zweite Vatikanische   Konzil. Damals wurde das Fest der Gottesmutter Maria am 11. Oktober gefeiert, und mit dieser Geste, durch dieses Datum, wollte Papst Johannes XXIII. das ganze Konzil den mütterlichen Händen, dem mütterlichen Herz Unserer Lieben Frau anvertrauen. Auch wir beginnen am 11. Oktober, auch wir wollen diese Synode mit allen Problemen, mit allen Herausforderungen, mit allen Hoffnungen dem mütterlichen Herzen Unserer Lieben Frau, der Gottesmutter, anvertrauen.

Pius XI. hatte 1931 dieses Fest eingeführt, 1500 Jahre nach dem Konzil von Ephesus, das Maria den Titel »Theotókos«, »Dei Genitrix« zuerkannt hatte. In diesem großen Wort »Dei Genitrix«, »Theotókos« hatte das Konzil von Ephesus die ganze Lehre von Christus, von Maria, die ganze Lehre von der Erlösung zusammengefaßt. Und so lohnt es sich, für einen Augenblick ein wenig darüber nachzudenken, wovon das Konzil von Ephesus spricht, wovon dieser Tag spricht.

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Hat die deutsche Ortskirche mit „weiter so!“ eine Zukunft?

Der Zustand der deutschen Ortskirche ist das Ergebnis eines lang anhaltenden Prozesses, der alle westeuropäischen Länder erfasst hat und noch nicht zum Stillstand gekommen ist, wie die Statistik zeigt

11. Dezember 2017 von

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Die Kirche in Bedrängnis – Dennoch Freude am Glauben

Der Zustand der deutschen Ortskirche ist das Ergebnis eines lang anhaltenden Prozesses, der alle westeuropäischen Länder erfasst hat und noch nicht zum Stillstand gekommen ist, wie die Statistik zeigt.

Bereits Ende 1958 hat der Theologieprofessor Joseph Ratzinger die damalige kritische Situation in seinem Vortrag „Die neuen Heiden in der Kirche“ (Hochland, 1/59) angesprochen. Ratzinger sagte: „Die Statistik täuscht. Das dem Namen nach christliche Europa ist seit langem zur Geburtsstätte des neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen heraus auszuhöhlen droht. Kirche von Heiden, die sich noch Christen nennen, aber in Wahrheit zu Heiden wurden. Das Heidentum sitzt heute in der Kirche selbst.“ Das bedeutet, dass die Betroffenen „sich nicht mehr einfach den Glauben zueignen, sondern eine sehr subjektive Auswahl aus dem Bekenntnis der Kirche zu ihrer eigenen Weltanschauung machen …, so dass ein grosser Teil von ihnen vom christlichen Standpunkt her nicht mehr eigentlich gläubig genannt werden darf, sondern einer mehr oder weniger aufklärerischen Grundhaltung folgt“ (Zitiert nach 40 Jahre Neokatechumenat in St. Philipp Neri, München-Neuperlach, ein Erfahrungsbericht von Pfarrer Wolfgang Marx, S. 21-22).

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Die alte und die neue Messe

Die Rechtslage hinsichtlich des Ordo Missae

Die alte und die neue MesseSarto-Verlag

Neuerscheinung Georg May 

Art.Nr.: 30-30-02 

Nichts führt die massiven Unterschiede im kirchlichen Leben vor und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil so deutlich vor Augen wie die sogenannten Liturgiereform, die im Namen einer neuen Art von Ökumene durchgeführt wurde, die auf eine Liturgiegemeinschaft abzielt ohne Glaubensgemeinschaft vorauszusetzen.

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Wie die Kirche nach dem Konzil zum Schlachtfeld wurde

Weltbejaher gegen Zeitkritiker  UPDATE

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Papst.Johannes.XXIII.: Eröffnungsrede 2. Vatikanisches Konzil, 11. Okt. 1962
Kirchengeschichte
Gaudium-et-spes: Pastorale Konstitution: Über die Kirche in der Welt von heute
Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche

Rom, Vatican magazin/kath.net, 16. Juni 2011

Weltbejaher gegen Zeitkritiker: Nur Petrus kann den Parteienstreit bei der Interpretation des Zweiten Vatikanums überwinden. Von Andreas Wollbold / Vatican magazin

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Drei Tage vor dem Amtsverzicht…

Benedikt XVI. und seine letzte grosse Ansprache vor dem Amtsverzicht

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Kongregation für den Klerus
Kathtv.org

Benedikt XVI. und seine letzte grosse Ansprache vor dem Amtsverzicht: die ‚lectio divina’ zur ‚ersten Enzyklika’ an die Kirche. Die Freude der Auserwählung zum Katholischsein. Das Martyrium des Petrus.

Von Armin Schwibach

Rom, kath.net/as, 08. Februar 2014

Wie es der Tradition entspricht, hatte Papst Benedikt XVI. zum Fest der „Madonna della Fiducia“ am 8. Februar 2013 das Priesterseminar des Bistums Rom besucht. Dabei hatte er sich mit einer 26minütigen, in freier Rede gehaltenen „lectio divina“ an die rund 190 Seminaristen gewandt.

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