Konzil

Die Abschaffung des Christentums

Bemerkungen zur Schlusserklärung des Internationalen Kongresses “Das Konzil ‘eröffnen’ ” vom 8. Dezember 2015

Christus Pantokrator, 13. Jahrhundert. Kloster Hilandar, AthosSchlusserklärung

Von Bischof Rudolf Voderholzer

Die Tagespost, 22. Januar 2016

Selbst Theologen behandeln Gott mitunter frostig: Den Namen “Jesus”, den Titel “Christus” und erst recht das Bekenntnis “Jesus (ist der) Christu”“ sucht man in der Erklärung vergeblich, beklagt der Autor dieses Beitrags.

Vom 6. bis 8. Dezember vergangenen Jahres fand an der katholischen Akademie Bayern in München ein Internationaler Kongress unter dem Titel “Das Konzil ‘eröffnen'” statt.(1) Es waren die Tage, an denen sich die Beendigung des Zweiten Vatikanischen Konzils zum 50. Mal jährte: der 7. Dezember 1965 mit der Verabschiedung der letzten Dokumente “Gaudium et spes” (Pastoralkonstitution) und der Erklärung über die Religionsfreiheit (Dignitatis humanae), aber auch mit der epochalen Aufhebung der gegenseitigen Exkommunikation zwischen Römischer Kirche und dem ökumenischen Patriarchat. Stärker in der Öffentlichkeit wahrgenommen war die Eröffnung des Heiligen Jahres, die freilich das Konzilsjubiläum zum äusseren Anlass genommen hatte.

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Sacrosanctum Concilium *UPDATE

Zweites Vatikanisches Konzil

Sacrosanctum concilium:  Konstitution über die Hl. Liturgie
Ordo Missae
Amt für die Liturgischen Feiern
Summorum Pontificum
Do. (14)
*Dokumentiert: Die komplette Rede von Kardinal Sarah bei der Konferenz “Sacra Liturgia”
Konferenz ‘Sacra Liturgia’ in Rom
Kathpedia – Consilium (Rat zur Ausführung der Liturgiekonstitution)

Summorum pontificum – Motu proprio – über den Gebrauch der Römischen Liturgie in der Gestalt vor der Reform von 1970

Aus der von Papst Pius XII. eingesetzten Kommission ging 1959 die Vorbereitungskommission für Liturgiekonstitution des 2. Vatikanischen Konzils hervor. Wegen der gründlichen Vorarbeiten entging deren Entwurf, der 1962 vom zuständigen Kardinal Gaetano Cicognani nur wenige Tage vor seinem Tod unterzeichnet wurde, dem Schicksal anderer über 70 kurialer Entwürfe, die von den versammelten Konzilsvätern als unbrauchbar abgelehnt wurden. Der Liturgie-Entwurf hingegen fand allgemeine Zustimmung.

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‘Treffen mit Ayatollah hatte “universelle Botschaft”‘

Papst Franziskus: Treffen mit Ayatollah hatte “universelle Botschaft” der Brüderlichkeit *UPDATE

Quelle
Fliegende PK nach Irak-Reise: Papst zeigt Weg des Dialogs auf
*“Das ist das wahre Evangelium”: Papst Franziskus bewegt vom Zeugnis irakischer Christen

Von AC Wimmer

Rom, 8. März 2021 (CNA Deutsch)

Auf seinem Flug von Bagdad nach Rom am Montag sagte Papst Franziskus, dass Iraks oberster schiitischer Geistlicher ein “bescheidener und weiser Mann” sei, und dass ihr Treffen am 6. März eine “universelle Botschaft” über die Bedeutung der Brüderlichkeit hatte.

Das wegweisende Treffen mit Grossajatollah Ali al-Sistani fand am zweiten Tag der historischen dreitägigen Reise von Papst Franziskus in den Irak vom 5. bis 8. März statt.

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“Die Frau und der Drache” UPDATE

Pater Werenfried van Straaten: “Die Frau und der Drache”

Quelle
Marianisches Jahr
Fatima: Diverse Beiträge/Botschaft (128)

Ansprache im Hochamt mit Erzbischof Dr. Johannes Dyba am 13. September 1987 in der Marienbasilika Kevelaer.

Ein grosses Zeichen erschien am Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, der Mond unter ihren Füssen, und eine Krone von zwölf Sternen auf ihrem Haupte. Und noch ein anderes Zeichen erschien am Himmel. Siehe, ein grosser feuerroter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern, und sieben Krone auf seinen Köpfen. Sein Schwanz riss den dritten Teil der Sterne des Himmels hinter sich her und warf sie auf die Erde. Der Drache stellte sich vor die Frau, die gebären sollte, hin, um ihr Kind gleich nach der Geburt zu verschlingen.

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Dogmatische Konstitution ‘Pastor Aeternus’ UPDATE

In der 4. Öffentlichen Sitzung, am 18. Juli, erfolgte die Definition

Dogmatische Konstitution ‘ pastor aeternus’
Vatikan: Papst Pius IX.
So kam es zur Proklamation des Papstprimats

Den Konzilsvätern wurde ein 15 Kapitel und 21 Kanones umfassender Entwurf über die Kirche »Supremi Pastoris« vorgelegt, der die Lehre vom Primat (Kap. 11), nicht aber von der Unfehlbarkeit des Papstes enthielt. Auf vielfachen Wunsch setzte Pius IX. am 7. März 1870 das Thema der Unfehlbarkeit auf die Tagesordnung. Tags zuvor war ein Entwurf zu einem Zusatzkapitel über die Unfehlbarkeit des Papstes vorbereitet worden. Im Laufe der Diskussionen zeichnete sich eine eigene, in 4 Kapitel unterteilte Konstitution über den Papst ab. Daraufhin wurde ein neuer Entwurf ausgearbeitet und am 9. Mai 1870 in der Generalversammlung des Ausschusses vorgelegt. Er wurde in verbesserter Fassung am 13. Juli dem Konzil präsentiert. In der 4. Öffentlichen Sitzung, am 18. Juli, erfolgte die Definition.

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Greuel der Verwüstung an heiliger Stätte

Paul Hacker zur Lage der Kirche nach dem Zweiten Vatikanum

Quelle/Bestellung
Matthäus 24

Paul Hacker zur Lage der Kirche nach dem Zweiten Vatikanum

50 Jahre Zweites Vatikanisches Konzil: Die Einschätzungen über dessen Auswirkungen heute stehen sich diametral gegenüber. Die einen preisen euphorisch den „neuen Aufschwung“ und die „Öffnung zur Welt“ – die anderen sehen ein unaufhaltsames Abdriften in Verweltlichung und Substanzverlust.

In den Jahren, in denen die Weichenstellung erkennbar wurde, haben nur ganz wenige vorausschauend und warnend ihre Stimme erhoben.
Vielleicht der scharfsinnigste und prägnanteste Beobachter und Kritiker dieser bis heute wirksamen und sich immer spürbarer auswirkenden Entwicklung war der Münsteraner Hochschullehrer Professor Dr. Paul Hacker (1913-1979), den eine (durchaus nicht immer ungetrübte!) Freundschaft mit dem damaligen Theologie-Professor Joseph Ratzinger verband.
Die in diesem Buch vorgelegten theologischen Aufsätze Paul Hackers zeugen von seinem „vulkanischen Temperament“ (das Ratzinger ihm attestierte), vor allem aber auch von seiner Spiritualität, in der akribische Wissenschaft sich mit mystischem Tiefgang vereint.

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Das Gewissen

Der Begriff Gewissen wird oft von uns verwendet: ein gutes oder schlechtes Gewissen haben, eine Gewissensentscheidung treffen, in einen Gewissenskonflikt geraten

Rezension/Bestellung
Die Rolle des Gewissens
Kathpedia – Gewissen

Der Begriff Gewissen wird oft von uns verwendet: ein gutes oder schlechtes Gewissen haben, eine Gewissensentscheidung treffen, in einen Gewissenskonflikt geraten. Gleichzeitig sind wir unsicher darüber, was das Gewissen überhaupt ist.

Der katholische Philosoph Josef Bordat legt die historischen, theologischen und naturrechtlichen Aspekte des Konzepts dar, um insbesondere die wesentliche Spannung des Gewissensbegriffs zwischen der inneren Haltung des Subjekts und der Formung dieser Haltung durch äussere Normen mit Objektivitätsanspruch zu betrachten. Dabei spielen die Bildung des Gewissens im katholischen Glauben sowie die kontroversen Debatten zum Gewissenskonzept im Zweiten Vatikanischen Konzil eine zentrale Rolle. Schliesslich wird die verfassungsrechtliche Dimension des Begriffs in Gestalt der Gewissensfreiheit des Bürgers und insbesondere des Mandatsträgers aufgezeigt. Aktuelle Fallbeispiele von konkreten Gewissensentscheidungen aus den Bereichen Lebensschutz und Politik ergänzen die Abhandlung.

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