Der Bischof des Bistums Limburg
Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst
Das Bistum Limburg ist eine römisch-katholische Diözese in der deutschen Kirchenprovinz Köln. Sie umfasst Teile der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. Kathedralkirche des Bistums ist der Limburger Dom St. Georg in Limburg an der Lahn, größte Kirche der Diözese ist der Kaiserdom St. Bartholomäus in Frankfurt am Main.
Der Bischof des Bistums Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, wurde am 20. November 1959 als zweites von fünf Kindern einer Bauernfamilie in Kevelaer-Twisteden geboren. Nach dem Abitur am Piuskolleg in Coesfeld studierte er Theologie und Philosophie in Münster und Freiburg. Die Priesterweihe empfing Tebartz-van Elst am 26. Mai 1985 im Dom zu Münster. Nach Kaplansjahren in Altenberge St. Johannes Baptist stellte ihn der Bischof 1988 zum Studium frei, das Tebartz-van Elst an der University of Notre Dame im US-Bundesstaat Indiana absolvierte. Tebartz-van Elst promovierte zum Doktor der Theologie mit einer Arbeit über das Erwachsenenkatechumenat.
Der Bischof von Eichstätt
Dr. Gregor Maria Hanke OSB
Gregor Maria Hanke OSB wurde am 14. Oktober 2006 von Papst Benedikt XVI. zum Bischof von Eichstätt ernannt und am 2. Dezember 2006 im Eichstätter Dom durch Erzbischof Ludwig Schick zum Bischof geweiht. Der Abt der Benediktinerabtei Plankstetten bei Berching (Landkreis Neumarkt) wurde damit Nachfolger von Bischof Walter Mixa, der zum Bischof von Augsburg ernannt worden war.
Der Bischof von Eichstätt ist kraft Amtes Großkanzler (Magnus Cancellarius) der Katholischen Universität und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt. Die Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz 2007 wählte Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB zum Mitglied der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste (Kommission IV) sowie der Kommission für Wissenschaft und Kultur (Kommission VIII).
Christa Meves eine aussergewöhnliche Frau
Christa Meves wurde 1925 im schleswig-holsteinischen Neumünster geboren.
Sie wuchs dort gemeinsam mit einem um zwei Jahre älteren Bruder bei ihren Eltern auf.
Den Vater hatte es nach dem Verlust des elterlichen Gutes in der Provinz Posen in der Nachkriegszeit in den Norden verschlagen, da er nach dem Studium der Malerei in Berlin dort eine Anstellung als Kunsterzieher gefunden hatte.
Die Mutter – eine der Avantgardistinnen der ersten Frauenbewegung – war bis zur Geburt ihrer Kinder Lehrerin. In ihrere Autobiographie erzählt Christa Meves in großer Hochachtung von ihren Eltern; von der verlässlichen Treue des künstlerischen Vaters, von seiner unerschütterlichen Frömmigkeit als evangelischer Christ, von der Liebe der Mutter, vom Künstlertum beider Eltern, das sich darin ausdrückte, dass sie, nachdem die Kinder aus dem Haus waren, gemeinsam Wandteppiche entwarfen und webten – über die unermüdliche schöpferische Malerei des Vaters hinaus.
Das Elternhaus mit dem Garten an einem kleinen Fluss ist für Christa Meves ein Kinderparadies gewesen. Die Idylle dieses Familienlebens wurde vom Einbruch des Hitlerreiches – Christa Meves war im Januar 1933 sieben Jahre alt – zunächst kaum beeinträchtigt.
Erst die Indoktrination der Schüler auf dem Gymnasium, in das sie 1935 trat, der Wegfall des Religionsunterrichts, der Zwang zum Pflichtdienst in der Jugendorganisation Hitlers warfen Schatten. Aber erst der Krieg setzte der unbeschwerten Kindheit ein allzu frühes Ende.
Abitur 1943, Studienbeginn in Bresslau – Mit Notstandsverordnung Adolf Hitlers Ende 1944 Ausbildung zur Flakwaffenhelferin und Kriegseinsatz in den letzten Kriegsmonaten.
Zwar wurde auch das Elternhaus von der Zerstörung durch Bomben nicht verschont, aber die kleine Familie fand sich nach dem Kriegsende 1945 unversehrt wieder zusammen.
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Das Herz spricht zum Herzen
“Cor ad cor loquitur”: Der Wappenspruch von Kardinal Newman
Als John Henry Newman im Jahr 1879 zum Kardinal ernannt wurde, entwarf er nicht ein eigenes Wappen, sondern gebrauchte mit ein paar leichten Veränderungen ein Wappen aus dem 17. Jahrhundert, das er von seinem Vater geerbt hatte.
Er formulierte auch nicht ein eigenes Motto, sondern wählte den Spruch “Cor ad cor loquitur” (”Das Herz spricht zum Herzen”), der ihm so vertraut schien, dass er dachte, er komme aus der Heiligen Schrift oder der “Nachfolge Christi”. In Wirklichkeit stammen die Worte aus einem Brief des heiligen Franz von Sales und waren von Newman schon 1855 in einem Vortrag über die Universitätsseelsorge zitiert worden. Newman selbst hat seinen Wappenspruch nie genauer erklärt. Zusammen mit dem Wappen bringen diese Worte jedoch ein grundlegendes Prinzip des Christseins zum Ausdruck, das Newmans Lebensweg, sein theologisches Denken und sein pastorales Mühen tiefgehend prägte.
Cor ad cor loquitur”: Gott spricht zum Menschen.
Im Wappen von Kardinal Newman sind drei rote Herzen abgebildet, in denen wir einen Hinweis auf die heiligste Dreifaltigkeit sehen dürfen. Die drei göttlichen Personen führen einen ewigen Dialog der Liebe – sozusagen “cor ad cor”. In diesen Strom des göttlichen Lebens und Liebens wollte Gott auch den Menschen einbeziehen. Deshalb nahm die zweite göttliche Person, der Sohn, im Schoß der Jungfrau Maria eine menschliche Natur an. Er, der in unzugänglichem Licht wohnt (vgl. 1 Tim 6,16) und eins ist mit dem Vater und dem Heiligen Geist (die beiden Herzen im oberen Feld), ist in diese Welt herabgestiegen (das Herz im unteren Feld) und in allem uns gleich geworden außer der Sünde. Weiterlesen


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