Kardinal Kurt Koch

Kardinal Koch: Das eigentliche Erbe des Konzils

Die Liturgiereform sei die „dauerhafteste Reform des II.Vatikanischen Konzils“ gewesen

Das betonte der vatikanische Ökumeneverantwortliche, Kurienkardinal Kurt Koch, bei einem Vortrag am Freitagabend in Rom. Er sprach zum Thema „Die Liturgiereform Roms aus ökumenischer Perspektive“.

Vielfach werde diese Reform als das „eigentliche Erbe“ des Konzils betrachtet.

„Dass die Behandlung der Liturgiekonstitution am Anfang der konziliaren Beratungen stand, hat also ganz pragmatische Gründe. Diesen Anfang hatte der damalige Kardinal Josef Ratzinger in einer positiven Weise gedeutet, dass es in der Architektur des Konzils einen guten Sinn gehabt habe, dass die Liturgiekonstitution am Anfang stand, weil so sichtbar geworden ist, dass am Anfang immer die Anbetung und damit Gott steht.“

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„Selbstbestimmung und Gehorsam“

Fachtagung in Heiligenkreuz

Sind Selbstverwirklichung und Gehorsam unüberwindliche Gegensätze?

Rom, 29. November 2012, ZENIT.org

Am 7. Dezember findet in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. in  Heiligenkreuz eine öffentliche Fachtagung zum Thema „Selbstbestimmung und Gehorsam“ statt.

In dem Geleitwort heisst es: „Sind Selbstverwirklichung und Gehorsam unüberwindliche Gegensätze? Müsste es daher nicht eigentlich Selbstverwirklichung oder Gehorsam heissen? Oder ist das Vorhandensein einer starken, selbstsicheren Persönlichkeit die eigentliche Voraussetzung für echten Gehorsam? Wie weit reicht die Autonomie des Menschen in der Gestaltung des eigenen Lebens bzw. der Verwirklichung des eigenen Potentials tatsächlich – und wie bestimmend sind die Einflüsse und Ansprüche der Umgebung?

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Glückwünsche an den neuen Papst der Kopten

Benedikt XVI. wünscht dem neuen Papst der Kopten alles Gute

***Update

Papst Benedikt XVI. hat dem neuen Papst der orthodoxen Kopten spirituelle Stärke für seine neuen Aufgaben gewünscht. Das päpstliche Glückwunschschreiben zur Amtseinführung von Tawadros II. wurde an diesem Sonntag von Kardinal Kurt Koch, dem Präsidenten des päpstlichen Einheitsrates, übergeben. Koch nahm zusammen mit hunderten Gläubigen und internationalen Würdenträgern an dem feierlichen Gottesdienst zur Amtseinführung in der Markus-Kathedrale in Kairo teil.

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„Katholiken und Reformierte brauchen Heilungsgeste“

 Kardinal Kurt Koch

Das Reformationsjubiläum 2017 kann nicht einfach nur als freudiges Fest betrachtet werden. Das sagt der vatikanische Ökumene-Verantwortliche, Kardinal Kurt Koch, zum Abschluss der Vollversammlung des päpstlichen Einheitsrates.

Seit Montag tagten die Mitglieder des Rates in Rom, um über die Neuevangelisierung und Ökumene zu sprechen. Dabei wurde auch über den Dialog mit den reformierten Kirchen debattiert, die derzeit stark mit ihrem 500-Jahre-Jubiläum 2017 beschäftigt sind. Das Jubiläum der Reformation habe jedoch zwei Seiten, so Kardinal Koch im Gespräch mit Radio Vatikan.

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Kard. Koch: „Man müsste als Auto geboren werden“

„Neue Evangelisierung und ökumenische Verantwortung sind nicht voneinander zu trennen“

Das sagte der vatikanische Ökumene-Verantwortliche, Kardinal Kurt Koch, am Montagnachmittag. In Rom eröffnete er die Vollversammlung des Päpstlichen Einheitsrates mit einem Grundsatzreferat, in dem er die Sicht der katholischen Kirche auf die Reformation umriss.

Kardinal Koch urteilte unter Berufung auf den Kirchenhistoriker Joseph Lortz, die Reformation habe „vor allem Spaltung“ bedeutet und der Überzeugungskraft der christlichen Verkündigung „einen entscheidenden Schlag versetzt“. Zwar sei das „das genaue Gegenteil von dem, auf das die Reformation eigentlich aus war“; Luther und seinen Anhängern sei es vor allem um die Reform der Kirche an Haupt und Gliedern gegangen. „Es kam aber nicht dazu, sondern zum Bruch; die Hauptaufgabe der Kirche wurde nicht angegangen“, so der Schweizer Kurienkardinal. Er hoffe, so führte er immer noch mit einem Lortz-Zitat aus, dass das auch den Protestanten immer deutlicher werde.

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Kurienkardinal Koch: ‚Reformation‘ war Scheitern der ‚Reform‘

Kurt Kardinal Koch, Präsident des päpstlichen Einheitsrates

Die Trennung der evangelischen Kirchen von der römisch-katholischen Kirche ist kein Ausdruck des Gelingens, sondern des Scheiterns der Reformation.

Timmendorfer Strand, 3. November 2012, kath.net/idea)

Die Trennung der evangelischen Kirchen von der römisch-katholischen Kirche ist kein Ausdruck des Gelingens, sondern des Scheiterns der Reformation. Denn die Reformatoren wollten keine neuen Kirchen bilden, sondern die katholische Kirche reformieren. Diese Ansicht vertrat der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Kirchen, Kurt Kardinal Koch am 2. November vor der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD). Sie beschäftigt sich mit den Vorbereitungen zum 500-jährigen Reformationsjubiläum im Jahr 2017.

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Kardinal Koch im Interview:

Progressisten und Traditionalisten liegen im selben Spital

Predigt: Kurienkardinal Kurt Koch:  UPDATE

Konzil muss als Hermeneutik der Reform, Verbindung von Kontinuität und Erneuerung interpretiert werden

Von Jan Bentz

Vatikanstadt, 24. Oktober 2012, zenit.org

Im Rahmen der 13. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode im Vatikan hatte Zenit Gelegenheit, mit dem Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen, Kurt Kardinal Koch, zu sprechen.

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