Lebensrechtlerin Alexandra Linder
Lebensrechtlerin Alexandra Linder erklärt, wie es für den Lebensschutz weitergeht
Von Martin Bürger
21. April 2024
Wo steht die Lebensschutz-Bewegung in Deutschland – und was kommt demnächst auf sie zu? CNA Deutsch sprach mit der Vorsitzenden des Bundesverbands Lebensrecht, Alexandra Linder, die auch einen Blick über den deutschen Tellerrand hinauswarf.
Der neue Bericht der „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ umfasst 628 Seiten. Warum ist der Bericht so lang – ist das Thema vorgeburtliche Kindstötung nicht eigentlich glasklar?
Es ging in diesem Bericht um die aktuelle Gesetzeslage, die Situation von Frauen, den Vergleich mit anderen Staaten und rechtliche Bewertungen. Von den zwei Gruppen dieser Kommission hat die erste sich auf 421 Seiten mit einer möglichen Neuregelung des § 218 außerhalb des Strafgesetzbuches beschäftigt, die zweite Gruppe behandelte Eizellspende und die sogenannte Leihmutterschaft.
Die Empfehlungen zur §218-Reform sind unannehmbar
Warum die „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ statt bei guter Wissenschaft bei schlechter Metaphysik gelandet ist
Quelle
Philosoph Schönecker: „Das Argument ‚My body, my choice‘ ist hanebüchen“ | Die Tagespost (die-tagespost.de)
18.04.2024
Es lässt sich nicht ändern. Dem Bericht der „Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ muss widersprochen werden. Nicht in jedem einzelnen Punkt. Sondern, viel gravierender, grundlegend. Denn ob beabsichtigt oder nicht, in ihm vertreten ihre Mitglieder Standpunkte, die kein Katholik und noch viel schlimmer, überhaupt kein Mensch, also ein mit Vernunft begabtes Geschöpf, teilen kann. Worin also besteht das Unannehmbare, das die Mitglieder der Kommission in ihrem Bericht vorlegen?
‚Es gibt kein Recht zu töten, sondern das Recht, Leben zu schützen‘
Präsident der Polnischen Bischofskonferenz/COMECE-Vollversammlung: „Ein Mensch der Auferstehung, ein Christ, der die Gabe des Glaubens an den auferstandenen Christus empfangen hat, ist ein Christ, der mutig sein muss. Er kann sich nicht verstecken“

Quelle
Erzbischof Wojda betont Lebensschutz bei COMECE-Vollversammlug – Vatican News
Bistum Łomża – Wikipedia
Diözese Łomża (diecezja.lomza.pl)
COMECE – Die katholische Kirche in der Europäischen Union – Schweizer Bischofkonferenz (bischoefe.ch)
Katholische Militärseelsorge – Europabischöfe beraten über Lage der Union (mildioz.at)
COMECE-Vollversammlung: „Ein Spiegelbild der derzeitigen Situation“ – Vatican News
(PDF) Zwischen Säkularisierung und religiöser Vitalisierung | Detlef Pollack – Academia.edu
Łomża-Brüssel, kath.net/pl, 18. April 2024
Das Leben ist das größte Geschenk Gottes und niemand darf die Hand dagegen erheben. Es gibt kein Recht zu töten, sondern das Recht, Leben zu schützen, Dies sagte Erzbischof Tadeusz Wojda SAC, Präsident der Polnischen Bischofskonferenz, in seiner Predigt während der Heiligen Messe in der Kathedrale von Łomża am ersten Tag der COMECE-Vollversammlung. Die Eucharistie wurde von den Bischofsdelegierten der Bischofskonferenzen der Europäischen Union konzelebriert, die bis zum 19. April in Łomża zusammenkommen.
Kommissionsbericht: Außer Spesen nichts gewesen
Warum die Empfehlungen der „Kommission für Reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ zur Unzeit kommen und weder Christen noch Lebensrechtler trotz deren Brutalität kalte Füßen bekommen müssen
Quelle
Lebensrechtler kritisieren Kommissionsbericht: Entwürdigung von Kindern und Frauen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Kommissionsbericht: Abtreibung soll „rechtmäßig“ werden | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Woche für das Leben 2024 (woche-fuer-das-leben.de)
16.04.2024
Ist es Zufall, dass die gestern erfolgte Vorstellung des Berichts der „Kommission für Reproduktive Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin“ ausgerechnet in die einmal im Jahr veranstaltete „Woche für das Leben“ fällt? Ja, was denn sonst, könnten Gutmeinende zurückfragen und darauf verweisen, dass die beiden großen christlichen Konfessionen, die das Format in diesem Jahr zum letzten Mal gemeinsam bestreiten, dieses schon länger nicht mehr an die große Glocke hängen. Man kann in Deutschland aufmerksam am gesellschaftlichen Leben und sogar dem vieler Gemeinden teilnehmen, ohne der „Woche für das Leben“ überhaupt gewahr zu werden. Traurig, aber wahr.
50.000 Menschen gehen in Polen für das Lebensrecht auf die Straße
Rund 50.000 Menschen sind am Sonntag zum nationalen Marsch für das Leben durch die Straßen der polnischen Hauptstadt Warschau gezogen, um das ungeborene Leben zu verteidigen und sich gegen Gesetzesvorschläge zur Zulassung der Abtreibung im Land von Papst Johannes Paul II. zu wehren
Quelle
100 Jahre Unabhängigkeit – warum sich Urlaub in Polen lohnt – WELT
Warschau – Montag, 15. April 2024
Rund 50.000 Menschen sind am Sonntag zum nationalen Marsch für das Leben durch die Straßen der polnischen Hauptstadt Warschau gezogen, um das ungeborene Leben zu verteidigen und sich gegen Gesetzesvorschläge zur Zulassung der Abtreibung im Land von Papst Johannes Paul II. zu wehren.
Die Sprecherin des Marsches, Lidia Sankowska-Grabczuk, berichtete über die Zahl der Teilnehmer an jenem Tag, an dem die polnischen Bischöfe alle Kirchengemeinden aufgefordert hatten, bei allen Messfeiern für das ungeborene Leben zu beten.
Quelle

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