Neugeborenes von Bristol nach Rom zur lebensrettenden Operation
Neugeborenes von Bristol nach Rom zur lebensrettenden Operation, eine Bresche öffnet sich im englischen System
D.M., das ein Monat alte Baby, das an einer schweren Herzkrankheit leidet und am 24. April aus einem britischen Krankenhaus – das nicht die Absicht hatte, ihn zu operieren – in das Bambin Gesù in Rom verlegt wurde, auch dank der Intervention der italienischen Regierung, hat die erste Operation bereits bestanden.
Dem einen Monat alten Baby mit einer schweren Herzfehlbildung, das mit einem Militärflug nach Italien geflogen wurde, um sich einer lebensrettenden Operation zu unterziehen, nachdem die Ärzte des NHS Bristol Royal Hospital for Children gesagt hatten, er sei „nicht in der Lage“ für eine Operation, „geht es gut“, sagte sein Vater.
Gaza: Baby Sabreen ist tot
Das kleine Mädchen war durch einen Notkaiserschnitt zur Welt gekommen, während seine Mutter im siebten Schwangerschaftsmonat an den Wunden starb, die ihr israelische Bomben zugefügt hatten. Etwa 15.000 Kinder sind infolge der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen gestorben
Francesca Sabatinelli und Mario Galgano – Vatikanstadt
Nur fünf Tage hat die kleine Sabreen Jouda überlebt, ihr Immunsystem war zu schwach. Trotz der Versuche der Ärzte starb das Kind und liegt nun neben ihrer Mutter begraben, die zusammen mit ihrem Mann und ihrer anderen dreijährigen Tochter durch israelische Bombardierungen getötet wurde. „Sie hat sich ihrer Familie als Märtyrerin angeschlossen“, sagt Mohammad Salama, Leiter der Neugeborenen-Notfallstation des Krankenhauses. Er ist derjenige, der alles versucht hat, um das Baby zu retten, und da es ihm nicht gelungen ist, war ihr Tod für ihn „persönlich sehr schwierig und schmerzhaft“.
Johannes Paul II.: Anwalt der „Kultur des Lebens“ *UPDATE
Der vor zehn Jahren heiliggesprochene Papst war ein Gewährsmann des konsequenten Lebensschutzes. Der Streit mit den deutschen Bischöfen um die Schwangerenberatung zeigt gewisse Parallelen zum Konflikt von heute
Quelle
Gottes Liebe adelt die Geschöpfe | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Evangelium Vitae (25. März 1995) | Johannes Paul II. (vatican.va)
Brief an die deutschen Bischöfe (11. Januar 1998) | Johannes Paul II. (vatican.va)
Hl. Papst Johannes Paul II. (776)
Christoph Münch
Rund 106.000 Kinder in Deutschland im Jahr 2023 im Mutterleib getötet (catholicnewsagency.com)
*“Er riecht nach Gott!“ – 10 Jahre nach der Heiligsprechung von Johannes Paul II. (catholicnewsagency.com)
26.04.2024
Am 27. April 2024 jährt sich zum zehnten Mal der Tag der Heiligsprechung Johannes Pauls II. Dass dies ein Tag des besonderen Gedenkens an den großen Papst und Heiligen darstellt, vermag ein Blick zurück in die Jahre vor dem Jahrtausendwechsel zu verdeutlichen, sind der damalige Streit um die Schwangerenkonfliktberatung einerseits und die damit verbundene Auseinandersetzung zwischen dem deutschen Episkopat und dem Papst andererseits doch gerade heute wieder überaus aktuell.
Leihmutterschaft in Richtlinie zu Menschenhandel
EU-Parlament votiert für Aufnahme von Leihmutterschaft in Richtlinie zu Menschenhandel
Quelle
EU
Kardinal Woelki spricht bei Fachtagung von Bundesverband Lebensrecht (catholicnewsagency.com)
Bischof Hanke in „großer Sorge“ über Bestrebungen, Abtreibung „für rechtmäßig zu erklären“ (catholicnewsagency.com)
Deutsche Bischöfe: Abtreibung „nicht als eine Normalität menschlichen Lebens akzeptieren“ (catholicnewsagency.com)
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Brüssel – Donnerstag, 25. April 2024
Das Europäische Parlament hat mehrheitlich dafür gestimmt, Leihmutterschaft, Zwangsheirat und illegale Adoption in eine Richtlinie einzufügen, die sich mit dem Menschenhandel befasst.
„Mit 563 Stimmen bei sieben Gegenstimmen und 17 Enthaltungen fügten die Mitglieder des Europäischen Parlaments die genannten Tatbestände der Liste von Straftaten in Zusammenhang mit Menschenhandel hinzu, die bereits sexuelle Ausbeutung, Zwangsarbeit, einschließlich Betteln, Sklaverei, Leibeigenschaft oder die Ausnutzung krimineller Aktivitäten und die Entnahme von Organen enthält“, berichtete die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ am Mittwoch.
„Wir dürfen unsere Seele nicht auf dem Markt der Moderne verkaufen“
Yannick Schmitz, Referent für Glaube und Kirche des Berliner Vorortspräsidiums des Cartellverbandes, ermutigt zu katholischem Profilbewusstsein
23.04.2024
Vorabmeldung
Ende Mai tagt die Cartellversammlung in Berlin. Yannick Schmitz, Referent für Glaube und Kirche des Berliner Vorortspräsidiums des Cartellverbandes, unterstreicht im Gespräch mit dieser Zeitung die Erwartung, dass die Cartellbrüder den Verband in seinem katholischen Profil neu ausrichten und Beschlüsse neu fassen, die aus seiner Sicht notwendig sind, um die Cartellordnung anzupassen.
Dabei geht es unter anderem um Formen der Beteiligung für ungetaufte Interessenten an dem Verband. Die Aufnahme in den CV ist an die Mitgliedschaft in der katholischen Kirche gebunden.
Abschieben nach Ruanda: Caritas kritisiert britische Asylentscheidung
Caritas und Pro Asyl haben die Entscheidung des britischen Parlaments zur systematischen Abschiebung von Asylsuchenden nach Ruanda als unmenschlich kritisiert. Das „Ruanda-Modell“ führe zu menschlichem Leid und spiele „Schmugglern und skrupellosen Mittelsmännern“ in die Hände, kritisierte die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, am Dienstag in Berlin
Quelle
UK-Ruanda-Deal: Rechtswidrig, menschenverachtend und dysfunktional | PRO ASYL
Migration
„Die Verlagerung der Migrationsfrage in vermeintlich sichere Drittstaaten ist nicht die Antwort – weder im Vereinigten Königreich, noch in Deutschland“, so die Caritaspräsidentin. Pro Asyl kritisierte den sogenannte Ruanda-Deal als „menschenrechtswidrig und dysfunktional“.
Mit dem am Dienstag verabschiedeten Gesetz will die britische Regierung alle Menschen nach Ruanda abschieben, die ohne Genehmigung ins eigene Land kommen. In dem afrikanischen Staat sollen sie dann ihren Asylantrag stellen und gegebenenfalls dort bleiben. Eine Rückkehr nach Großbritannien ist nicht vorgesehen. Der Oberste Gerichtshof in London hatte die Pläne für rechtswidrig erklärt. Im Gegenzug nahm die konservative Parlamentsmehrheit nun Ruanda allerdings in die Liste der sicheren Drittstaaten auf.
Peter Schallenberg: Weltliche Solidarität ist schnell am Ende
Eine Diskussion in Frankreich zeigte, wie schnell der Begriff der Solidarität in weltlichem Kontext einer tödlichen Logik folgt
23.04.2024
Peter Schallenberg
Am Mittwoch der Karwoche war ich eingeladen zu einer Podiumsdiskussion in der Deutschen Botschaft in Paris. Das Thema: die Bioethik als Aufgabe des Sozialstaates, speziell der Schutz des endenden und oft langsam verlöschenden menschlichen Lebens. Der Termin war gut gewählt: nach der Abstimmung in Nationalversammlung und Senat über die Einfügung der Freiheit zur Abtreibung in die französische Verfassung, vor der Abstimmung in den Kammern über eine liberale Fassung des derzeit geltenden Gesetzes zur Sterbehilfe und zum assistierten Suizid.

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