Katholische Stimmen

Otto von Habsburg gestorben

Ein grosser Europäer hat diese Welt verlassen

Pöcking, kath.net/pm/red, 04. Juli 2011

Otto von Habsburg, ältester Sohn des letzten regierenden Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, langjähriger Europaabgeordneter und gläubiger Katholik starb am 4. Juli in Pöcking

Otto von Habsburg, ältester Sohn des letzten regierenden Kaisers von Österreich und Königs von Ungarn, langjähriger Europaabgeordneter und Ehrenpräsident der Internationalen Paneuropa-Union, ist in den frühen Morgenstunden vom 4. Juli 2011 in seinem Haus in Pöcking im Alter von 98 verstorben. Otto von Habsburg wurde am 20. November 1912 in Reichenau/Niederösterreich als Sohn von Erzherzog Karl, dem späteren Kaiser von Österreich und König von Ungarn und Erzherzogin Zita geb. Prinzessin von Bourbon-Parma, geboren. Nach dem Zusammenbruch der Habsburger-Monarchie musste die Familie 1919 ins Exil in die Schweiz, später nach Madeira, wo Kaiser Karl am 1. April 1922 verstarb.

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“Wie ist die Lage der Kirche?”

Apostasie und die Kirche – Von Armin Schwibach/Komma-Magazin

Rom, kath.net/Komma, 27.08.2008

“Wie ist die Lage der Kirche?” Mit dieser Frage wandte sich Papst Paul VI. am 14. Januar 1967 an den Schweizer Kardinal Charles Journet. “Tragisch, Heiligkeit”, antwortete der Theologe, Philosoph und Teilnehmer am II. Vatikanischen Konzil sowie enge Vertraute des Montini-Papstes. Etwas mehr als ein Jahr war nach Abschluss des Konzils vergangen.

Der Papst und der Kardinal standen noch unter dem Schock des 1966 mit kirchlichem Segen publizierten “Holländischen Katechismus”, dem eine Kardinals-Kommission, der auch Charles Journet angehörte, bescheinigt hatte, “im Inneren der Kirche die eine Orthodoxie durch eine andere auszutauschen, an die Stelle der traditionellen Orthodoxie eine moderne Orthodoxie zu setzen”.

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Papst empfängt Bischof Martinelli in Audienz

“Der Papst hat seine Verbundenheit mit der Kirche und der libyschen Bevölkerung zum Ausdruck gebracht”

Tripolis, Fidesdienst Afrika/Lybien, 31.05.2011

“Der Heilige Vater legte besonderen Wert darauf mir zu vermitteln, dass wir uns nicht verlassen fühlen sollen, denn die Kirche unterstützt euch vor allem durch das Gebet. Der Papst vermittelte eine sehr väterliche Haltung und weiss, um die Not, in der sich sowohl die Kirche als auch die Bevölkerung in Libyen befinden. Der Heilige Vater hat uns Mut gemacht”. “Wir brauchen solche Worte des Trostes”, so der Apostolische Vikar von Tripolis, Bischof Giovanni Innocenz Martinelli, der am Samstag, den 28. Mai von Papst Benedikt XVI. in Audienz empfangen wurde.

Bischof Martinelli traf sich in Rom auch mit Kardinal Peter Turkson, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden, und mit Erzbischof Dominique Mamberti, Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten im Vatikan, zu Gesprächen und betonte dazu, dass alle “ihn des Gebets versicherten, das Einheit und kirchliche Gemeinschaft zum Ausdruck bringt.”

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Die Demut des Herrn Professors

Eine Muschel, der Bär und der Freisinger Mohr

Rom, Die Tagespost: Römische Warte von Guido Horst, 29.05.2011 

Wenn im Vatikan wirklich etwas funktioniert, dann ist es das päpstliche Briefmarken-Amt

Im Vatikan hat sich eine zweitägige Konferenz mit dem Thema Aids befasst – und wenn Rom zu diesem Thema ein Wort zu sagen hat, dann stehen in den Medien die Zeichen auf Sturm. Aber es ist gut gegangen, alles nachzulesen in der “Tagespost” vom kommenden Dienstag. Wie überhaupt vieles im Vatikan besser läuft, als man gemeinhin meint. Womit ich mal auf eine kuriale Behörde hinweisen möchte, über die nie jemand redet, aber deren Früchte jeder sieht, der Post aus dem kleinsten Staat der Welt erhält: das Briefmarken-Amt seiner Heiligkeit. Und das arbeitet wirklich perfekt. Zu allen erinnerungswürdigen Ereignissen gibt die vatikanische Philatelie Sondermarken raus, jetzt, zum 29. Juni, einen Vierer-Satz: Genau, zum sechzigsten Jahrestag der Priesterweihe von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.

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Seilschaften im Vatikan, Teil zwei

Eine “bescheidene Spiritualität” in Priesterseminaren und Orden

Rom, Blog Römische Warte, Tagespost, 25.05.2011

Der Abschlussbericht eines Nuntius in Wien nach neunjähriger Tätigkeit führt wieder zurück zum Innenleben der römischen Kurie. Und zu den Bischofsernennungen der Jahrzehnte seit dem Konzil. Und da gibt es die Partei, die nicht nur dem eigenen “System” dient, sondern der ganzen Welt
Heute war ein lieber Gast in meinem Büro, erholte sich bei einem Espresso und viel Wasser von der schwülen Hitze und steckte mir als Gegengabe den “Schlussbericht des Nuntius” und dessen abschliessende Beurteilung des Zustands der Kirche in Österreich zu. Erzbischof Mario Cagna hatte ihn 1985 nach neunjähriger Tätigkeit an der päpstlichen Vertretung in Wien für das römische Staatssekretär geschrieben. Au weia: Alles sehr freundlich, sehr diplomatisch, aber die Krankenheiten hat der Nuntius treffend aufgespiesst.

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Das Gesetz der Gleichschaltung

Davon ist Papst Benedikt Lichtjahre entfernt

Rom, die Tagespost, Römische-Warte,16.05.2011 von Guido Horst

Bischöfe, die zu sehr auf die Medien und die Öffentlichkeit schauen, werden am Ende so, wie diese sie haben wollen – – – Nun sitze ich also vor dem Fernsehen und verfolge die Ergebnisse der italienischen Kommunalwahlen gestern und heute. Berlusconi hat seine Hochburg Mailand nicht auf Anhieb verteidigen können – schlimmer noch (für ihn, nicht für mich!): der Kandidat der Linken liegt vorne, in zwei Wochen wird es Stichwahlen geben. Auf der politischen Karrierekurve geht es für den Cavaliere nun nach unten.
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Etwas zum Ärgern und zum Trauern

Ein neuer Blog aus Rom, doch die Woche fängt gar nicht gut an

Rom, Die Tagespost Blog: Römische Warte, 09.05.2011

Ein neuer Blog aus Rom. Doch die Woche fängt gar nicht gut an. Ein verpasster Matussek und zwei Todesnachrichten Ein neuer Blog aus Rom – doch anstatt mit “Jubelzimbeln” den Auftritt zu feiern, gibt es Ärgerliches und auch Trauriges zu vermelden. Am kommenden Freitag stellt Matthias Matussek sein neues Buch in der “heiligen” Botschaft in Rom vor. Die “heilige” Botschaft ist die beim Heiligen Stuhl. Dann gibt es auch noch die deutsche Botschaft beim Qurinal, also dem Sitz des italienischen Staatspräsidenten, und die (kleine) deutsche Botschaft bei den Internationalen Institutionen. Immerhin beherbert Rom die Welternährungsorganisation der UNO. Wie dem auch sei, Matussek ist am Freitagabend in der “heiligen” Botschaft, Kardinal Paul Josef Cordes präsentiert das neue Werk, das den Titel “Das katholische Abenteuer – Eine Provokation” trägt. Und ich kann nicht hin! Muss am Freitag dringend in die deutsche Heimat – dabei hatte ich in das Buch schon hineingeschaut. Wird sicherlich eine nette Runde sein.

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