Katholische Stimmen

Dürfen Christen Halloween feiern?

Wie jedes Jahr entbrennt pünktlich zum 31. Oktober in den verschiedenen christlichen Foren die Diskussion, wie mit dem beliebten Fest “Halloween” umgegangen werden soll

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Von Rudolf Gehrig, 27. Oktober 2021

Wie jedes Jahr entbrennt pünktlich zum 31. Oktober in den verschiedenen christlichen Foren die Diskussion, wie mit dem beliebten Fest “Halloween” umgegangen werden soll. Darf man als Christ ein solches Fest denn überhaupt gutheissen? Viele sehen sich in einer Zwickmühle: Auf der einen Seite hat man gehört, dass Halloween etwas Heidnisches sei, eventuell sogar satanisch. Auf der anderen Seite: Welche christliche Mutter bringt es über das Herz, eine putzig verkleidete Kinderbande an der Haustüre abzuweisen und sie ohne Süssigkeiten wieder wegzuschicken?

Dass die Diskussion alljährlich aufflammt, zeigt, dass die Frage nach der Vereinbarkeit von Halloween und Christentum nicht so leicht zu beantworten ist. Selbst innerhalb der Kirche ist man sich uneinig. Der offizielle “Fachbereich für Weltanschauungsfragen” der Erzdiözese München und Freising stellte Halloween als ein harmloses Fest dar, das die Konjunktur ankurble und verortet die Kritik daran ins Lager “konservativer und fundamentalistischer christlicher Kräfte. Andererseits gibt es von Exorzisten ernstzunehmende Bedenken hinsichtlich der Harmlosigkeit, vor allem im amerikanischen Sprachraum.

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Maskierte Gewissen

Maskierte Gewissen – Gedanken zum Markus-Evangelium

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Rezension amazon – Folgeliteratur
Media Maria Verlag

Von Hans Jakob Bürger, 26. Oktober 2021

Richard Gutzwiller, der 1896 in Basel geborene Theologe, trat 1915 der Gesellschaft Jesu bei. Nach seinen Studien empfing er 1926 die Priesterweihe. Pater Dr. Gutzwiller wirkte 30 Jahre als Studenten- und Akademikerseelsorger in Zürich. 1952 wurde er Direktor des Apologetischen Instituts des Schweizer Katholischen Volksvereins in Zürich und Honorarprofessor für bibeltheologische Fragen an der Universität Innsbruck. Richard Gutzwiller starb am 29. Mai 1958. Seine Stellungnahmen und Beiträge in zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften „waren meinungsbildend“.

Im Verlag Media-Maria sind in den vergangenen Jahren einige seiner Bücher nachgedruckt worden, vor allem seine Meditationsbücher zu den Evangelien. In seinen Meditationen zum Markus-Evangelium spricht er von den maskierten Gewissen, hinter denen die Menschen sich verbergen.

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Frauen in der Katholischen Kirche

Reform-Manifest zum umstrittenen “Synodalen Weg” und einer Erneuerung der Kirche *UPDATE

Mit einem Bekenntnis zu grundlegenden Reformen der Kirche auf Grundlage einer “Umkehr und Neuentdeckung des Evangeliums” hat am heutigen Mittwoch eine Initiative katholischer Christen zu einem “neuen Anfang” aufgerufen

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“Wenn nicht der HERR das Haus baut…”
*Über strukturelle Gewalt in der Kirche

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Berlin, 29. September 2021 (CNA Deutsch)

Mit einem Bekenntnis zu grundlegenden Reformen der Kirche auf Grundlage einer “Umkehr und Neuentdeckung des Evangeliums” hat am heutigen Mittwoch eine Initiative katholischer Christen zu einem “neuen Anfang” aufgerufen.

Der “Arbeitskreis Christliche Anthropologie” veröffentlichte das Manifest am 29. September auf einer eigenen Webseite.

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Gottesbild und Menschenbild

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 3

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Von Thorsten Paprotny, 16. Oktober 2021

Die Rede über Gott ist in der Kirche dieser Zeit nahezu verstummt oder zeitgeistlich verunklart. Symptomatisch hierfür könnte die kirchenpolitische Formel der gelegentlich beschworenen “Heiligen Geistkraft” sein. Wo der dreifaltige Gott aus dem Blickpunkt gerät, wird auch das biblisch-christliche Menschenbild unscharf. Benedikt XVI. hat in “Deus caritas est” an das Neue des biblischen Glaubens erinnert, es ist jenes Neue, von dem heute auch noch jede Erneuerung der Kirche in Christus ihren Ausgang nehmen und ihr Ziel finden sollte.

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Kommt vor mein Angesicht

“Kommt vor mein Angesicht”, ist soeben im Christiana-Verlag bei Fe-Medien erschienen und hat 112 Seiten

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“Volto Santo von Manoppello”
Wir haben der Barmherzigkeit Gottes ins Gesicht geschaut
Rezension amazon

Von Hans Jakob Bürger, 10. Oktober 2021

Seit 15 Jahren beschäftigt sich Sr. Petra-Maria Steiner intensiv mit dem “göttlichen Gesicht”, dem “Volto Santo von Manoppello”. Seither lebt sie immer wieder eine Zeit lang in Italien, in unmittelbarer Nähe des Kapuzinerklosters, in dessen Kirche sich dieses Heiligtum befindet. Dort bietet sie Führungen an und erklärt Besuchern mit Hilfe modernster Technik das sogenannte Sudarium. Nun hat die Ordensschwester ein Informations- und Betrachtungsbuch vorgelegt, das die Leser faszinieren kann von historischen Tatsachen und von der Schönheit Jesu:

“Wie schön, je näher man Jesus Christus kommt, desto deutlicher wird Er für uns!”

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Verzicht, Opfer und Hingabe

Verzicht, Opfer und Hingabe – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 2

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Papst em. Benedikt XVI. (1454)

Von Thorsten Paprotny, 9. Oktober 2021

Die Enzyklika “Deus caritas est” enthält ein theologisches Kontrastprogramm zu den Vorstellungen von Liebe und dem christlichen Menschenbild, die gegenwärtig in der Theologie und Kirche hierzulande kursieren. Benedikt setzt 2005 die gelebte Liebe in Zusammenhang mit der “menschlichen und göttlichen Verheissung”. Er unterscheidet die “noch suchende und unbestimmte Liebe” von der “Erfahrung von Liebe, die nun wirklich Entdeckung des anderen ist und so den egoistischen Zug überwindet, der vorher noch deutlich waltete”: “Liebe wird nun Sorge um den anderen und für den anderen. Sie will nicht mehr sich selbst — das Versinken in der Trunkenheit des Glücks –, sie will das Gute für den Geliebten: Sie wird Verzicht, sie wird bereit zum Opfer, ja sie will es.”

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