Malawi
Malawi – Missionar zum Hirtenbrief der Bischöfe: “Dies ist vielleicht die letzte Warnung”
Lilongwe, Fides – Dienst, 17. März 2016
“Dieses Schreiben sollte ernsthaft in Betracht gezogen werden”, so Pater Piergiorgio Gamba zum Hirtenbrief der Bischöfe von Malawi zur Lage des Landes (vgl. Fides 15/3/2016), in dem die Kirchenvertreter auf die vereehrenden wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen hinweisen.
“Malawi riskiert eine Hungersnot von einem noch grösserem Ausmass… die 17 Millionen Menschen betrifft”, so Pater Gamba. “Die Bischöfe sprechen von einem ‘unendlichen Hunger’ unter dem Millionen Menschen leiden, die bereits heute nicht genügend Lebensmittel haben”.
“Vielleicht ist dies die letzte Warnung der Bischöfe”, so der Missionar weiter, “denn diese Entwicklung könnte unkontrolliergare Folgen haben”.
„Wir hoffen, dass die Angst bald endet”
Syrisch-orthodoxer Erzbischof von Homs zur Waffenruhe in Syrien
Die Menschen in Syrien hoffen, dass die momentane Waffenruhe der Anfang vom Ende des Krieges ist.
Der syrisch-orthodoxe Erzbischof der vom Krieg besonders schwer betroffenen Städte Homs und Hama, Silvanus Petros Al-nemeh, erklärte gegenüber Kirche in Not: „Der Prozess der Waffenruhe ist ein gutes Werk, besonders nach einer so langen Phase des Krieges. Wir beten zu Gott, dass er seine Hand über jedes gute Werk hält.“
Nach wie vor lebten Christen wie Muslime in grosser Angst vor Angriffen, Entführungen und Gräueltaten der IS-Truppen. „Aber wir hoffen, dass diese Angst bald endet”, sagt Silvanus Petros Al-nemeh.
Leben in belagerten Gebieten Syriens
In Syrien operieren Ärzte bei Kerzenlicht, Kinder ernähren sich von Blättern. Die Zahl aller Menschen, die in belagerten Gebieten Syriens lebt, hat sich vergangenes Jahr verdoppelt
Im Vorfeld des fünften Jahrestags des Syrienkonflikts (15. März) veröffentlicht Save the Children einen neuen Bericht zum Leben in den belagerten Gebieten Syriens: «Kindheit in Trümmern. Leben und Sterben in den belagerten Gebieten.» Der Bericht stützt sich auf Interviews mit mehr als 125 betroffenen Personen aus acht belagerten Gebieten und ist der erste seiner Art.
Die Zahl aller Menschen, die unter Belagerung leben, hat sich in Syrien im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Darunter sind derzeit schätzungsweise 250 000 Kinder. Sie sind gefangen. Umzingelt von bewaffneten Gruppen, die Besatzung ziviler Bevölkerung als Kriegstaktik verwenden. Nahrung, Medizin, Brennstoff und andere lebenswichtige Güter gelangen nicht in die belagerten Gebiete – und die gefangenen Menschen gelangen nicht hinaus. Gleichzeitig stehen diese Regionen unter ständigem Beschuss durch Fassbomben und Luftschläge – und die Angriffe treffen oft Schulen, Krankenhäuser und andere zivile Infrastruktur.
‘Uns war noch nie so kalt’
Winter auf der Balkanroute
Kinder auf der Flucht kommen zitternd und mit blauen Lippen an den Grenzen Europas an.
Wir brauchen dringend Ihre Hilfe, um Flüchtlingskinder mit dem Nötigsten zu versorgen und sie vor dem bitterkalten Winterwetter zu beschützen. Spenden Sie jetzt!
Der Winter hat nicht nur die Schweiz fest im Griff. Auch andere europäische Länder sind vom plötzlichen Kälteeinbruch betroffen. An der serbisch-mazedonischen Grenze sinken die Temperaturen in der Nacht auf bis zu -20° C. Für Flüchtlingsfamilien, die sich trotz der harschen Bedingungen weiter auf der Balkanroute Richtung Westeuropa bewegen, sind die tiefen Minustemperaturen lebensbedrohlich.
Europa muss helfen
“Die Türkei kann diese Last nicht mehr alleine tragen, Europa muss helfen”

Die Tagespost, 26. Februar 2016
Die Flüchtlinge aus Syrien sind für die Türkei nicht nur eine Belastung für den Wohnungs- und Arbeitsmarkt. Sie bringen auch einen Wachstumsschub.
Von Cigdem Akyol
Kilis ist die türkische Flüchtlingsstadt schlechthin. 130 000 Menschen lebten in dieser Provinz nahe der syrischen Grenze, mittlerweile sind fast genauso viele Flüchtlinge hier.
Die junge Syrerin wartet in der Nähe des Zaunes von Öncüpinar im türkischen Kilis. Ragdad Al-Hayek sitzt auf dem Boden, in der Hoffnung, dass sich das Grenztor öffnet, und ihre Eltern durch dieses dann zu ihr hinüberlaufen können. Schon seit einigen Monaten, so sagt die 24-Jährige, komme sie mehrmals in der Woche hierher. „Ich habe seit drei Wochen nichts mehr von meinen Eltern gehört. Ihre Handys funktionieren nicht mehr. Ich werde noch wahnsinnig“, sagt sie, und wischt sich die Tränen von den Wangen.
2015 weitere Zunahme der Christenverfolgung
Weltverfolgungsindex 2016 zeigt weltweit einen Anstieg der Repression gegen Christen
2016 von Open Doors weist geringfügige Verschiebungen in der Reihenfolge der Staaten mit der massivsten Christenverfolgung auf, insgesamt sind Übergriffe und Diskriminierungen gegen Christen aber deutlich gestiegen. Der Index, der Unterdrückung und Verfolgung auf verschiedenen Ebenen und unterschiedlicher Ausprägung erhebt und analysiert, dokumentiert die zunehmende Verschlechterung in der Beachtung der Religionsfreiheit in vielen Staaten.
Patriarchat nutzt Sonnenenergie
Immer mehr Schulen des lateinischen Patriarchats Jerusalem nutzen die Sonnenenergie für die eigene Stromversorgung
Jerusalem, Fides – Dienst, 19. Februar 2016
Immer mehr Schulen des lateinischen Patriarchats Jerusalem nutzen die Sonnenenergie für die eigene Stromversorgung. Demnächst sollen auch Schulen in den jordanischen Städten Wasiyeh, Madaba und Karak auf eine „saubere“ Energieversorgung umstellen. In Palästina habe bereits mehrere Schulen Sonnenkollektoren installiert, darunter die Schulen in Beit Jala, Beit Sahour und Ramallah (Ahliya College).











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