Indigene Völker massiv bedroht
Menschrechtsorganisation: Indigene Völker massiv bedroht
Quelle
UNO: Internationaler Tag der Indigenen Völker
Survivalinternational.de
Fian.de
Zum Internationalen Tag der indigenen Völker an diesem Dienstag weist die Menschrechtsorganisation FIAN Deutschland auf die besorgniserregende Lage vieler indigener Gemeinschaften hin. Vor allem in Lateinamerika werden individuelle und kollektive Rechte von Indigenen, darunter das Recht auf Nahrung, systematisch verletzt, so die Organisation in einer Pressemitteilung. „Die indigene Bevölkerung Lateinamerikas stirbt einen langsamen, aber sicheren sozialen und kulturellen Tod. Hierfür ist in erster Linie der fehlende Zugang zu ausreichenden Land-Ressourcen verantwortlich“, betont Almudena Abascal, Lateinamerika-Referentin von FIAN Deutschland. Der Verband fordert die Regierungen auf, ihren nationalen und internationalen Verpflichtungen nachzukommen und den Schutz indigener Völker zu garantieren.
Papst: „So viele Wehrlose sterben in Aleppo“
Angelus-Gebet
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KathTube: Angelus – 7. Augst 2016
Syrien: Nonnen harren in Aleppo aus
Franziskus hat das Töten von Zivilisten im Krieg in Syrien, besonders in Aleppo, verurteilt und abermals die Staatengemeinschaft zu entschlossenerem Einsatz gemahnt. „Es ist inakzeptabel, dass so viele wehrlose Menschen, auch so viele Kinder, den Preis des Konflikts zahlen müssen, den Preis der Verschlossenheit der Herzen und des Fehlens eines Willens zum Frieden von seiten der Mächtigen, den Preis der Untätigkeit“, sagte der Papst unter spontanen Beifallskundgebungen beim Angelusgebet.
Solidarität mit Rojava
Kobanê: Spenden für den Wiederaufbau
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“Konfuse Lage” in Hassaké
Kobanê hat den monatelangen Angriff des sogenannten „Islamischen Staates“ abgewehrt. Doch der zum Symbol gewordene Widerstand gegen den IS hatte einen hohen Preis. Hunderte Kämpfer/innen und Zivilist/innen sind tot, die Stadt ist zu achtzig Prozent zerstört.
Jetzt beginnt der Wiederaufbau, 130.000 Menschen sind schon in ihre Stadt zurück gekehrt, jeden Woche kommen 3000 Geflüchtete hinzu.
Aleppo: Bitte helft uns!
Aleppo: “Bitte helft uns! Die Bomben fallen um uns herum!”
“Die Situation ist kompliziert und wir hören viele widersprüchliche Geschichten. Die einzige Wahrheit, die wir kennen, ist die, dass die Menschen hier leiden und sterben.”
Diese Worte stammen von Schwester Anne-Françoise, einer französischen Ordensfrau der Klausurierten und Apostolischen Unbeschuhten Karmelitinnen von Aleppo, die heute Morgen dem internationalen katholischen Hilfswerk Kirche in Not (ACN) über das Martyrium dieser syrischen Stadt, die in den letzten Wochen Schauplatz heftiger Auseinandersetzungen zwischen der syrischen Regierung und den gegnerischen Rebellengruppen wurde, berichtete.
Syrien verstehen: Geschichte, Gesellschaft und Religion
Wer Syrien verstehen will, muss jenes Syrien kennen lernen, als es noch nicht zerstört war
‘Syrien verstehen’ von ‘Gerhard Schweizer’ – Buch – ‘978-3-608-94908-7’ (orellfuessli.ch) Bestellung
Flächenbrand: Syrien, Irak, die Arabische Welt und der Islamische Staat (Neue Kleine Bibliothek)
Wer Syrien verstehen will, muss jenes Syrien kennen lernen, als es noch nicht zerstört war: Seine Geschichte, seine Politik, seine Religion. Dann wird deutlich, wie sehr der gesamte Nahe Osten von der Lage in Syrien abhängt. Die syrische Katastrophe droht zum Unheil für den nervösesten Unruheherd unserer Welt zu werden.
Krieg und Revolution in Syrisch-Kurdistan
Krieg und Revolution in Syrisch-Kurdistan: Analysen und Stimmen aus Rojava
LeEZA: Liga für emanzipatorische Entwicklungszusammenarbeit
Nach jahrzehntelanger Unterdrückung durch das arabisch-nationalistische Baath-Regime gelang es den syrischen KurdInnen im Windschatten des Aufstands gegen das Regime 2012, den Grossteil ihrer Siedlungsgebiete zu übernehmen. Seither entwickelt sich in den drei kurdischen Enklaven im Norden Syriens nach der Etablierung der Region Kurdistan im Irak ein zweiter kurdischer Para-Staat.
Syrien
Syrien: „Wir brauchen humanitäre Korridore in Aleppo!“
Die Nachrichtenlange zu humanitären Korridoren in Aleppo ist widersprüchlich. Während von russischer Seite darauf verwiesen wird, dass es bereits Hilfskorridore aus der belagerten Oppositionshochburg gebe, richteten erst an diesem Mittwoch 40 internationale Hilfsorganisationen einen Appell an die Internationale Gemeinschaft, die Einrichtung „wirklicher“ humanitärer Korridore und die Einhaltung von Feuerpausen zu überwachen.




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